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Montag, 23.07.2018

Die "Special Olympics" - ein Sportfest der besonderen Art

Am Dienstag, dem 30. Januar, durften wir, die Klasse 7a2s, im Rahmen unseres Integrationprojekts mit der Förderschule „Winterbachsroth“ an den diesjährigen „Special Olympics“ in der Sporthalle Brebach teilnehmen.

Es handelt sich dabei um ein spezielles Sportfest für geistig – und teils auch körperlich –behinderte Kinder.

Als wir zusammen mit unseren Lehrerinnen Frau Saar und Frau Schmitt an der Halle ankamen, waren dort schon 12 Stationen (Thema: die Monate) aufgebaut. Frau Fluhr erklärte uns, was an den einzelnen Stationen zu machen war und welche Regeln eingehalten werden mussten. So gab es z.B. im April eine Ostereiersuche und im Dezember musste man einen Weihnachtsbaum schmücken.

Bis alle 127 Förderkinder aus dem ganzen Saarland da waren, die wir betreuen sollten, dauerte es noch einige Minuten und in der Zeit konnten wir selbst die Spiele ausprobieren. Dann war es endlich so weit …

Anais: „Ich fand es schön, zu sehen, wie sich die Kinder gefreut haben. Manche haben eine Aufgabe nicht so gut hinbekommen und haben ganz lieb nach Hilfe gefragt. Das fand ich sehr süß!“

Florian:“ Es war interessant zu sehen, wie schwierig manche Dinge für behinderte Kinder sind, die für uns ganz leicht sind.“

Mirna: „ Das Beste war, dass die Kinder so viel Spaß hatten und dass sie so viel gelacht haben. Das hat mich sehr glücklich gemacht.“

Leni: „Es war ein tolles Erlebnis, weil ich gemerkt habe, wie sehr sich die Kinder auch über kleine Sachen freuen, wie z.B. über die kleinen Stempel, wenn sie ein Erfolgserlebnis hatten. Manche der Kinder konnten sogar Handstand und Brücke. Meine Partnerin und ich hatten die Eiersuch-Station. Die Kinder fanden es sehr toll, die Eier zu suchen und sie konnten sie am Ende fast ganz alleine zählen.“

Rene: „Ich war berührt, als ich gesehen habe, wie lebensfroh die Kinder waren, und es war auch erschreckend, als ich gesehen habe, wie die Kinder leben müssen. Manche haben im Rollstuhl gesessen und mussten die ganze Zeit betreut werden. Manche konnten sich gar nicht bewegen. Und ich fand es sehr schön, als ich dann gesehen habe, wie lebensfroh die Kinder trotz der Umstände sind!“

Zur Belohnung für all die Anstrengungen gab es am Ende noch für alle ein großes Stück Pizza. Vielen Dank, dass wir bei eurem Sportfest dabei sein durften!

Unser integratives Sport- und Spielfest mit Förderkindern

 

Am Dienstag, dem 24.Januar, fuhren wir in die Brebacher Turnhalle, um mit geistig behinderten Kindern aus insgesamt 8 saarländischen Förderschulen ein gemeinsames Sportevent zu veranstalten.
Wir, das sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a in Begleitung unserer Klassenlehrerin, Frau Schmitt, und unseres Sportlehrers, Herrn Kany.
Als wir an der Halle ankamen, sahen wir, dass schon viele Stationen aufgebaut waren. Die Organisatorin der Veranstaltung, Frau Fluhr, teilte jedem aus unserer Klasse in Einzel- oder Zweierarbeit eine Station zu. Es gab z.B. Bowling oder Dosenwerfen,  aber auch einen Parcour mit dem Rollstuhl.
Wir bekamen auch alle ein Helfer-T-Shirt geschenkt, damit man uns zwischen den vielen Leuten erkennen konnte.
Als die behinderten Kinder eintrafen, wurden an alle Betreuer Laufpässe ausgeteilt, auf denen die Namen der verschiedenen Stationen aufgeschrieben waren.
Wir mussten nun den einzelnen Gruppen jeweils unsere Station erklären und aufpassen, dass alles ordnungsgemäß ablief.
Als die Kinder die Stationen durchlaufen hatten, gab es ein großes Essen mit Pizza für alle.
Dazu konnte jeder sich ein kleines Geschenk aussuchen, z.B. einen Teddy oder einen Schlüsselanhänger.
Das war ein spannender und spaßiger Tag für alle!

Mani Khoeni, Kl. 7a

Weitere Informationen und Fotos zu der Veranstaltung unter: www.saarland.specialolympics.de

Nikolausfeier mit den Kindern der Förderschule "Winterbachsroth"

 

Am 7. Dezember war der große Tag, auf den sich die Klassen 5a und 6a2s schon lange vorher vorbereitet hatten.
Kurz vor Beginn der Feier begaben wir uns stolz zum Schuleingang und begrüßten die Kinder und Jugendlichen der Förderschule „Winterbachsroth“ aus Dudweiler mit ihren Lehrern und Betreuern.
Gary, der Bär, durfte natürlich nicht fehlen. Er hatte sich kurz vor seiner Englischarbeit aus dem Klassenzimmer geschlichen, um die Gäste zu begrüßen.
Im großen Musiksaal angekommen sangen wir nun Lieder, wie z.B. „Mein Weihnachtswunsch“ und „Ich schenk dir eine Murmel“.
Einige Sechstklässler spielten die bekannte Herbergssuche auf Saarländisch. Das war sehr lustig!
Die Kinder der Förderschule applaudierten mit großer Begeisterung. Auch der „Klassenzimmer-Sketch“ der Fünftklässler kam beim Publikum sehr gut an.
Als perfektes Moderatorenteam führten Isadora und Carl durch das Programm. Einige Schülerinnen und Schüler trugen Stücke auf ihren Instrumenten vor, tanzten oder sangen. Besonderen Eindruck machte  der Auftritt von Mika mit seinen Jonglierbällen.
Zum Schluss kam dann auch noch - „ho, ho, ho“ - der Weihnachtsmann mit seiner Gehilfin, dem Engel, und teilte selbstgebastelte Geschenke aus. Darüber freuten sich die Gäste natürlich am meisten.
Dass auch unsere Gäste sehr musikalisch sind, bewiesen sie uns mit dem Vortrag des „Engels-Rap“.
Und danach bekamen auch wir  ein ganz besonderes Geschenk von den Kindern aus Dudweiler: Ein selbstgebasteltes Wikingerschachspiel aus Holz!

Malika Missal, 6a2s

"Capoeira-Workshop" mit den Kinder der Förderschule "Winterbachsroth"

Am 7. Juni haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a, zusammen mit den Kindern der Förderschule „Winterbachsroth“ in einem Workshop die „Capoeira“ kennengelernt.
Die Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst, die kämpferische, tänzerische, akrobatische und musikalische Elemente miteinander verbindet. Sie wurde von den afrikanischen Sklaven in Brasilien zu ihrer Verteidigung und als Befreiungskampf entwickelt. Mittlerweile ist die Capoeira auf der ganzen Welt verbreitet.
In unserem gemeinsamen Workshop mit den Kindern der Förderschule zeigte uns der Capoeira-Trainer Paulo Bastos zusammen mit seiner Frau und dem extra aus Brasilien angereisten Mestre Balance zunächst im Rahmen eines Aufwärmspiels verschiedene Capoeira-Bewegungen, die von selbstgebauten besonderen Instrumenten rhythmisch begleitet wurden.
Es folgte die „Maculele“, eigentlich ein Tanz mit Messern, den wir jedoch mit weichen Stöcken zu zweit übten.
Schließlich lernten wir einige akrobatische Capoeira-Bewegungen und erste Angriffe und Verteidigungsmöglichkeiten aus dem Grundschritt, der „Ginga“, heraus. Am Ende wurden die gelernten Bewegungen in einem großen Kreis, der „Roda“, zu zweit vorgeführt. Die Außenstehenden begleiteten das Capoeiraspiel mit Gesang und Händeklatschen.
Der Workshop hat uns allen viel Spaß gemacht!

Die Klasse 6a

Verleihung des Toleranz-Preises der Villa Lesssing

Am 16. Februar 2016 fand die Verleihung des Toleranz-Preises der Villa Lessing statt. Unser Integrationsprojekt mit der Förderschule Winterbachsroth unter der Leitung von Frau Annemarie Schmitt erhielt einen der mit 1.500 prämierten Preise. Weitere Impressionen von der Preisverleihung, die musikalisch von der Jazzband unserer Schule umrahmt wurde, finden Sie hier.

Hohe Auszeichnung für unser Integrationsprojekt: Der mit 1500 Euro dotierte "Toleranzpreis der Villa Lessing"

Großer Jubel herrschte vergangene Woche unter den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6a und 7a2, als bekannt wurde, dass unser Integrationsprojekt mit den Kindern der Förderschule "Winterbachsroth" den diesjährigen "Toleranzpreis der Villa Lessing" in der Altersgruppe II (Klassenstufen 5-9) gewonnen hat.

Die liberale Stiftung vergibt den Preis jedes Jahr für "vorbildliche, Toleranz demonstrierende und tolerantes Denken fördernde Verhaltensweisen und Projekte von Schülerinnen und Schülern".

Eine Jury aus Vertretern des Bildungsministeriums, der Eltern- und Lehrervertretungen des Landes sowie der Lehrergewerkschaft hat sich für unser Projekt entschieden. (Nähere Informationen zum Integrationsprojekt finden Sie auf dieser Website).

Zur feierlichen Übergabe des Preisgelds in Höhe von 1500 Euro sind alle am Projekt Beteiligten am 16. Februar 2016 in die Villa Lessing eingeladen.

... und was wir mit dem Geld machen sollen, dafür gibt es von Seiten der Schüler schon jede Menge Vorschläge - angefangen  von "Wir könnten doch Pizza essen gehen" bis "Lasst uns doch lieber alle nach New York fahren"!

Hier noch einige Fotos von unserem letzten gemeinsamen Treffen mit den Kindern der Förderschule:

 
 
 

Am 26 November haben wir, die Klasse 7a2, die Förderschule in Dudweiler besucht. Schon gleich bei unserer Ankunft wurden wir von Steve (16) mit den Worten begrüßt: "Ich habe euch ja so vermisst!"
Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt und durften am jeweiligen Unterricht der einzelnen Klassen teilnehmen.

Auf dem Programm stand an diesem Morgen: Rechnen mit Geld, Zahlenspiele mit Tieren, einen großen Adventskranz wickeln, Herbstbilder malen, Schmuck für den Weihnachtsbaum basteln, Wichtel aus Ton modellieren und Plätzchen backen  - und essen!

Katharina:
"Sonja und ich waren in der Plätzchenbackgruppe. Es wurden uns jeweils zwei Kinder zugeteilt, denen wir beim Teigausrollen, Plätzchenausstechen, Dekorieren und Putzen geholfen haben. Es war sehr lustig, weil der eine Junge mich mit Mehl abgeworfen hat. Am Ende haben wir beide noch je einen Teller Plätzchen mitgenommen."

Hoda und Yuna:
"Wir haben mit den Kindern zusammen einen großen Adventskranz gebunden. Sie waren sehr lieb. Am Ende haben sie uns noch Weihnachtslieder vorgesungen."

Kiana und Franziska:
"Es war ein tolles Erlebnis, die Kinder und ihre Schule kennenzulernen. Wir waren bei der Klasse U2. Die Kinder sind dort zwischen 7 und 8 Jahre alt. Wir haben mit ihnen herbstbilder gemalt und gebastelt. Am Anfang waren sie etwas schüchtern, doch am Ende sind wir richtig gute Freunde geworden. Am Schluss durften wir unsere Bilder mitnehmen.
Es war ein toller, interessanter Tag und wir konnten sehen, wie diese Kinder ihren Alltag verbringen. Dabei bemerkten wir, dass es gar nicht so viele Unterschiede zwischen uns und den Kindern dort gibt."

"Tag der Begegnung" mit den Kindern der Schule "Winterbachsroth" am GaR und unser Gegenbesuch in Dudweiler

Im Rahmen unseres Projekts mit der Förderschule für geistige Entwicklung "Winterbachsroth" haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 6a2, am Mittwoch, dem 17. Juni rund 30 Kinder , ihre Lehrer/innen und Betreuer zu einem "Tag der Begegnung" an unsere Schule eingeladen. Schon knapp drei Wochen danach, am 6. Juli, durfte die Klasse 5a einen Gegenbesuch in Dudweiler machen.

Hier einige Fotos und Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

Franziska (Kl. 6a2): "Ganz am Anfang haben wir die Kinder bei uns am Haupteingang empfangen. Dann haben wir ihnen im Musiksaal viele verschiedene Sachen vorgeführt. Später haben wir dann alle etwas gegessen. Viele von uns hatten Kuchen, Brezeln, usw. mitgebracht. Als dann alle satt waren, sind wir in die Turnhalle gegangen. Dort hatten Frau Schwarz und Frau Schalda-Junk verschiedene Stationen aufgebaut. Wir haben uns immer zu Zweit um ein behindertes Kind gekümmert und haben die Kinder ganz normal wie uns selbst behandelt. Mit den Kindern zu spielen hat Spaß gemacht. Es war auch so schönes Wetter, dass wir später sogar noch alle auf den Schulhof konnten. Dort haben wir dann Völkerball gespielt. Als die Kinder gehen mussten, haben wir sie noch zu ihrem Bus begleitet und uns von ihnen verabschiedet. - Mir hat der Tag sehr gut gefallen, weil wir mal mit ein wenig anderen, aber trotzdem sehr netten Kindern spielen konnten. Und ich glaube, jetzt denken wir auch mal darüber nach, wie gut es uns im Vergleich zu diesen Kindern geht!"

Zainab (Kl. 5a): " Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit den Kindern aus Dudweiler zu spielen. Alle sind sehr nett und ich finde, man sollte sie nicht beleidigen, nur weil sie anders sind!"

Katrin (Kl.5a): "Die Kinder haben sich sehr über unsere Aufführungen gefreut und haben uns Mut gemacht, als wir unseren Auftritt hatten. Das fand ich sehr nett von ihnen."

Sofia (Kl.5a): "Romina war mir als Patin zugeteilt. Wir haben uns in den Schatten gesetzt und viel geredet. Sie ist 17 und ich bin 11. Aber trotzdem haben wir uns sehr gut verstanden."

Clara (Kl.6a2): "Es hat mich glücklich gemacht, die Kinder lachen zu sehen. Es war ein sehr gutes Gefühl."

Kim (Kl.5a): "Mit Melina, meinem Patenkind, konnte man so richtig gut spielen. Malin und ich haben sie an einem Seil durch die ganze Turnhalle gezogen. Melina sitzt leider im Rollstuhl, aber egal!"

Edis (Kl.6a2): "An dem Tag habe ich Jens kennengelernt. Wir haben viel über seine Hobbies geredet. Jens ist der beste Schwimmer seiner Schule . Darauf ist er sehr stolz. Videospiele spielt er auch gern. Jens und ich waren an dem Tag die ganze Zeit ein Team! Leider musste er dann wieder zurück und ich habe ihm versprochen, dass wir uns wiedersehen."

Julia: "Als wir an der Förderschule ankamen, hat uns die Schulband, die "Tornados", mit dem Lied "Die perfekte Welle" begrüßt. Danach haben uns die Kinder das Mitmachlied "Auf meinem fliegenden Teppich" vorgesungen. Sie waren so gut, dass ich eine Gänsehaut bekommen habe, weil ich so gerührt war."

Katrin: "Auf dem Schulhof haben wir gemeinsam einen Tanz einstudiert. Danach haben uns Herr Osorio und seine Frau Romina, die beide aus Chile stammen, gezeigt, wie man aus einfachen Rohren sehr gut klingende Panflöten basteln kann. Zum Schluss haben wir alle zusammen "Alle meine Entchen" gespielt. Das war sehr lustig!"

Sophie: "Ich fand unseren Besuch sehr toll, weil die Kinder sich mit uns unterhalten haben und sogar angefreundet. Sie haben sich gefreut und wir auch. Es war ein schönes Gefühl, bei ihnen zu sein und zu sehen, wie sie lernen."

Benjamin: "Manchen Kindern sieht man gar nicht an, dass sie behindert sind. Aber sie sind alle sehr nett. Die Kinder sind ganz unterschiedlich behindert. Zum Beispiel Maurice. Er sitzt im Rollstuhl und macht komische Geräusche, aber er ist cool!"

Matimon: "Zum Schluss bekamen wir alle noch ein Geschenk. Es war ein toller Tag!"

Unser Besuch am Rotenbühl

Am 2. März sind wir die Schule am Rotenbühl besuchen gegangen, weil wir uns den Unterricht an einem Gymnasium anschauen wollten. Zuerst haben wir in der Klasse gefrühstückt und dann sind wir mit dem SO Bus zum Rotenbühl gefahren.

Um 9:30 hat Frau Schmitt uns am Eingang abgeholt und ist mit uns in den Musikraum gegangen. Chiara und Hans haben sich direkt zu den Schülern der 5a vom Rotenbühl gesetzt. Lea und ich waren noch zurückhaltend. Wir haben die Gitarre kennen gelernt. Die Konzertgitarre zuerst, dann die e-Gitarre. Wir durften die Gitarren in die Hände nehmen. Mir ist aufgefallen, dass die Klasse mehr Schüler hat als unsere Klasse.

Danach haben wir das Gespensterlied mit dem Xylophon gespielt- dafür haben wir uns mit den Schülern vom Rotenbühl vermischt. Danach sind wir in die Klasse gegangen und haben mit Englisch weiter gemacht. Mir ist aufgefallen, dass die Tische zur Tafel geschaut haben und nicht wie bei uns in einer Tischgruppe stehen und für jedes Fach gibt es einen anderen Lehrer und nicht so wie bei uns da ist der Lehrer gleich. In Englisch haben wir die Namen gemacht: „ich heiße“ heißt auf Englisch „my name is...“. Danach haben wir die Zahlen in Englisch geübt. Ich habe als erste alle zahlen bis 11 auf Englisch gezählt. Ich habe mich getraut, weil ich zwischen den Schülern vom Rotenbühl gesessen habe und die Schüler haben mir Fragen gestellt und uns geholfen am Ende haben wir Bingo mit den englischen Zahlen gespielt. Auch beim Bingo haben sie uns geholfen.

Nach Englisch war Pause. Anders als bei uns haben die Schüler am Gymnasium keine Frühstückspause. Sie müssen in der Pause essen. Sie haben erst nach zwei Stunden Pause und in der Pause haben sie einen Schulhof und nichts zu spielen. Ich fand den Besuch am Rotenbühl sehr schön und die  Klasse 5a sehr nett. Sie wollen uns auch mal an unserer Schule besuchen kommen. Darauf freuen wir uns schon.

Geschrieben von Romina aus der W2

Unser Ausflug zum Patomimenkünstler Jomi

Am Mittwoch, dem 28. Januar, fuhren wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a, zusammen mit unserer Klassenlehrerin, Frau Schmitt, ins Bürgerhaus nach Dudweiler. Auch die Klasse 7s1 war dabei.
Dort trat der bekannte Pantomimenkünstler Jomi (mit richtigem Namen Josef Michael Kreutzer) auf. Er hat seinen Beruf von einem anderen Pantomimen in Paris erlernt und gehört heute zu den Besten seines Fachs. Als Lehrer bildet er Pantomimen aus und arbeitet gern mit Kindern zusammen. Da er selbst taubstumm ist, ist es ihm ein großes Anliegen, behinderte und nicht behinderte Schülerinnen und Schüler zusammenzubringen und als Akteure gemeinsam auftreten zu lassen.
Zu seiner Vorführung in Dudweiler waren wir, Grundschüler der vierten Klassen und die Kinder der Förderschule "Winterbachsroth" eingeladen. Jomi zeigte uns vier Szenen: "Der Plakatankleber", "Im Park am Denkmal", "Die Marionette" und "Die Konzertprobe".
In der letzten Szene mussten einige Kinder aus dem Publikum auf der Bühne Musiker mit Instrumenten pantomimisch darstellen. Das war sehr lustig!
Mir hat die Vorführung vor allem deswegen so gut gefallen, weil nicht gesprochen wurde und jeder sich selber ausdenken musste, was die dargestellten Personen gerade taten und sagten.
Wir alle haben sehr viel gelacht. Auch die Förderkinder hatten - wie man sehen konnte - großen Spaß an der Vorstellung. 

                                                                                             Julia Weibert, Klasse 5a

Ein ganz besonderer Tag mit den Kindern der Förderschule "Winterbachsroth"

Am 30. April hatte unsere Klasse 6s1 einen ganz besonderen Schultag: Wir trafen uns mit den Kindern der Förderschule "Winterbachsroth" an der Sportschule zum gemeinsamen Sportunterricht. Auch die Klasse 5s1 war dabei.
Wir alle waren sehr gespannt, wie die Kinder so sein würden und wir überlegten uns, wie wir wohl zusammen zurecht kommen würden. Aber das war gar kein Problem: Die Förderkinder waren sehr nett und man hat es den meisten gar nicht angemerkt, dass sie ein Handicap haben. Sie haben uns erzählt, dass sie an ihrer Schule auch Fußball spielen und dass es eine Fahrrad-AG gibt. Es war sehr lustig, mit ihnen Sport zu treiben und wir haben zusammen sehr viel gelacht.
Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir den Kindern noch unsere Sportschule gezeigt: Die große Leichtathletikhalle, die Sportplätze und das Schwimmbad. Es hat allen viel Spaß gemacht. An diesem Tag konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln. Wir alle würden uns sehr freuen, wenn wir uns bald wiedersehen könnten.
Jan:" Der Tag war super. Besonders mit einem Jungen habe ich mich sehr gut verstanden und ich glaube, am Ende des Tages hatte ich viele neue Freunde gefunden!"
Dario: "Ich würde mich sehr freuen, die Kinder wiederzutreffen und mit ihnen in meiner Freizeit Fußball zu spielen. Das war der allerbeste Tag!"

                                                                                                       Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6s1


Das Integrationsprojekt unserer Schule mit der Förderschule "Winterbachsroth" in Dudweiler - ein Erfahrungsbericht

Schon seit nunmehr fast zehn Jahren unterhält unsere Schule regelmäßigen Kontakt zu den Kindern der Förderschule "Winterbachsroth" in Dudweiler.
Begonnen hatte alles mit einem ersten Zusammentreffen im Rahmen einer Projektwoche. Am ersten Tag stellte meine damalige Klasse 5 zusammen mit den Förderkindern ein kleines musikalisches Programm bei uns im Musiksaal auf die Beine. Den folgenden Tag verbrachten wir auf dem Sportplatz, wo Frau Ehses für uns Geschicklichkeitsspiele vorbereitet hatte, und am dritten Tag machten wir einen Gegenbesuch in Dudweiler. Wir wanderten gemeinsam zum "Brennenden Berg"; anschließend  wurden wir kulinarisch verwöhnt.
Nach anfänglicher Zurückhaltung konnte ich beobachten, dass sich unsere Schüler/innen  doch sehr bald an die Kinder der Förderschule herantrauten und dass es wenig Verständigungsprobleme gab. Das ermunterte mich, den Kontakt nach Dudweiler aufrecht zu erhalten und sogar noch auszubauen. Mit der Zeit hat es sich so eingespielt, dass wir uns nach Möglichkeit zweimal im Schuljahr gegenseitig besuchen und gemeinsam etwas unternehmen.
Das absolute Highlight im Rahmen der bestehenden Partnerschaft war vor vier Jahren das Handballtraining mit dem Weltmeister Christian Schwarzer bei uns in der Turnhalle. Herr Schwarzer hatte sich extra einen Vormittag für uns freigenommen. Alle waren total begeistert!
Ansonsten besuchten wir in den letzten Jahren zusammen die Berufsfeuerwehr Saarbrücken, verbrachten einen Tag im Zoo und schauten uns einen Film im Kino an. An einem "Tag der Begegnung" bei uns in der Schule überraschten wir die Förderkinder mit Ausschnitten aus dem "Struwwelpeter" und dem Kindermusical "Motte und Co".
Bei unseren Besuchen in Dudweiler durften wir in einem Parcours ausprobieren, wie es wäre, wenn man im Rollstuhl sitzen müsste - eine Erfahrung, die unsere Schüler/innen nachdenklich machte und sie ins Grübeln kommen ließ.
Im letzten Sommer konnten wir einen Workshop mit dem bekannten Pantomimen Jomi, der selbst taubstumm ist, besuchen  und erst vor kurzem haben wir viel Spaß bei einem gemeinsamen Tanzworkshop gehabt.

Annemarie Schmitt

Schüler berichten

Am 16. Januar waren wir, die Klasse 9b, mit Frau Schmitt und Frau Steinhauer die Förderschule in Dudweiler besuchen. Wir trafen uns um halb 9 am Dudoplatz und liefen dann zu der Schule. Als wir ankamen, haben uns ein paar Schüler und ihre Lehrer herzlich begrüßt. Wir haben uns geteilt und die Hälfte ist in der Turnhalle geblieben und hat sich auf das Tanzen vorbereitet und die andere Hälfte ist nochmal in jeweils zwei Schüler eingeteilt worden um den Unterricht der einzelnen Klassen zu besuchen. Uns ist aufgefallen, dass die Schüler komplett andere Fächer haben. Zum Beispiel Kochen, Nähen, Werken… Und nicht wie bei uns: Englisch, Physik, Französisch… Mit diesen Fächern bringen die einzelnen Lehrer die Schüler in ein Leben, in dem sie ein wenig selbstständiger werden. Außerdem sind die Klassen sehr klein, mit jeweils circa 6-8 Schülern und 2 Lehrern.
Das Tanzen in der Turnhalle hat uns auch sehr gefallen. Es waren zwei Tanzlehrerinnen aus der Tanzschule Bootz-Ohlmann da, die uns eine Choreographie gezeigt haben. Doch davor haben wir uns gemeinsam warm gemacht bei cooler Musik. Es war sehr unterhaltsam und lustig.
Und ich denke, es hat uns viel gebracht, eine Förderschule kennenzulernen.  

Lara Metz


... und hier noch einige Eindrücke, die die Schüler/innen gewonnen haben:
Anna: "Es hat mich sehr berührt, wie lebensfroh die Förderkinder sind und wie herzlich sie uns    empfangen haben."

Julia: "Ich fand es sehr schön, mal zu sehen, wie dort ein Schultag abläuft und wie dort die Schule aussieht. Die Kinder haben uns herumgeführt und waren sehr nett. Auch der Tanzkurs hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag!"

Maren: "Die Kinder der Förderschule waren sehr freundich und aufgeschlossen. Die Schule ist zwar sehr klein, aber dafür haben sie ein Bällebad und schöne bunte Klassenräume mit Betten. Das hätte ich auch gerne bei uns in den Klassenräumen."

Elijas: "Ich fand den Tag in Dudweiler sehr schön, da man mal sehen konnte, mit welchen Problemen andere Kinder zu kämpfen haben, und wie gut es uns eigentlich geht. Ich fand es toll, wie viel Lebensfreude die Kinder in der Schule ausstrahlen und dass sich in der Schule auch wirklich richtig um die Kinder gekümmert wird. Hier konnte man Schule mal anders erleben!"