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Donnerstag, 27-07-2017

Wam Kat am GaR - Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b berichten

Wam Kat am Gymnasium am Rotenbühl
Am 4. und 5. Oktober fanden die diesjährigen Fairtrade-Tage an unserer Schule statt. Zu Besuch war der niederländische Restekoch Wam Kat.
Am ersten Tag gab es einen Vortrag von Wam Kat in der Aula. Er erklärte uns, dass unschönes Gemüse genauso gut schmeckt wie schönes Gemüse und dass viel Gemüse, das unschön ist, weggeschmissen wird (ca. 95 kg pro Jahr pro Einwohner). Dann ging wieder normaler Unterricht weiter. Noch an diesem Nachmittag kamen Männer von der Bundeswehr und stellten viele Tische und Bänke vor dem Haupteingang der Schule auf.
Am nächsten Tag schnippelten die Schüler der 10. Klasse 500 kg Gemüse und schälten es, dabei halfen Eltern und sogar Lehrer. Dann wurde eine Suppe aus dem Gemüse in riesigen Töpfen unter einem Zelt zubereitet. Danach wurde es an alle verteilt.
Aus der ganzen Aktion von Wam Kat nehme ich mit, dass wir weniger Gemüse wegschmeißen sollten. Damit könnte man die Essenswelt verändern, man könnte damit anfangen, indem man das Haltbarkeitsdatum von den Produkten abschafft.
Dominic

Wam Kat am GAR
Am 4. und 5. Oktober lud das Gymnasium am Rotenbühl in Saarbrücken den niederländischen Koch WAM KAT zu einem Fairtrade-Tage ein. Wam Kat wollte uns mit einem gemeinsamen Mittagessen zeigen, dass das Essen, was wir direkt wegwerfen, wenn das Haltbarkeitsdatum vorbei ist, noch essbar ist.
Am ersten Tag hielt Wam Kat der Schule einen Vortrag über die Essensverschwendung. Er sagte, dass man mit dem Kochlöffel die Welt verbessern könnte. Am nächsten Tag fingen Eltern und Schüler an Gemüse zu schnippeln, das dann in einen riesigen Topf kam. Danach wurde eine leckere Gemüsesuppe zubereitet und anschließend wurden die Klassen aufgerufen und verspeisten die Suppen.
Jetzt achten alle Schüler, Eltern und Lehrer des GAR auf die Lebensmittel und ihr Haltbarkeitsdatum. Ich werde in Zukunft darauf achten, dass ich die Lebensmittel die nicht mehr so schön sind nicht direkt wegwerfe.
Angelina

Kochen mit Wam Kat
Am 4. und 5. Oktober 2016 besuchte der berühmte Koch Wam Kat das Gymnasium am Rotenbühl.
Am Anfang hielt Wam Kat einen kleinen Vortrag über Essensverschwendung.
Am zweiten Tag schnippelten Wam Kat, die Schüler des GaRs, die Eltern der Schüler und ein paar Lehrer 500kg Gemüse, das sonst weggeschmissen wird. Die Schüler aßen auf Bänken vor dem Haupteingang die Suppe, die Wam Kat gekocht hat.
Wam Kat will den Menschen zeigen, dass man auch mit Gemüse, das nicht perfekt aussieht, leckeres Essen kochen kann. Sein Motto ist: „Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern!“ Mit unseren Fair-trade-Tagen versucht er es zu schaffen. Ich habe daraus gelernt, dass man mit Gemüse, egal wie es aussieht, leckeres Essen kochen kann.
Hani

Wam Kat am GaR
Am 04. und 05.Oktober besuchte Wam Kat das Gymnasium am Rotenbühl.
In einem Vortrag erklärte er, dass man nicht nur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und das Aussehen achten soll.
Wam Kat schnippelte mit anderen Schülern und Eltern 500kg Gemüse, um daraus ein großes Mittagsessen, eine Gemüsesuppe für die Schüler zuzubereiten. Das Gemüse war krumm und schief gewachsen, denn damit wollte Wam Kat zeigen, dass nicht so schönes Gemüse genauso gut schmeckt wie gut aussehendes Gemüse. Er will hiermit Menschen zum Umdenken bewegen, zukünftig nicht nur auf das Aussehen der Lebensmittel zu achten.
Seine Idee, die Welt mithilfe des Kochlöffels zu verbessern, ist ein großartiger Plan und würde die Hungersnot in anderen Ländern verschwinden lassen.
Amélie

Am 4. und 5. Oktober 2016 kam Wam Kat ans GaR. Er ist gekommen um mit uns, den Schülern und Lehrern zu kochen. Er kochte nur mit Fair-Trade-Produkten bzw. Produkten aus der Region, welche eigentlich weggeworfen werden sollten.
Er lebt nach dem Motto „Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern“.
Alles fing damit an, dass er morgens eine Rede über Essensverschwendung in der Aula hielt.
Am nächsten Tag schnippelte er mit den Oberstufenschülern das Fair-Trade Gemüse. Dann nach langer Arbeit kochte Wam Kat mit einem riesigen Kochlöffel unter einem großen Zelt das Gemüse. Jeder an unserer Schule konnte, wenn er wollte, ein oder zwei Teller essen. Wam Kat hat damit erreicht, dass ein paar Schüler jetzt umweltbewusster leben! Ich finde die Idee sehr schön, weil man auch mit jedem Fair-Trade-Essen die Welt verbessern kann.
Julius O.

Wam Kat am GaR
Am 04.Oktober fingen die diesjährigen Fair-Trade-Tage an unserer Schule an. Zum GaR kam der niederländische Restekoch Wam Kat.
Eine Durchsage informierte uns am Morgen, dass alle Schüler sich in der Aula versammeln sollten. Dort erzählte Wam Kat, dass er die Welt mit einem Kochlöffel verbessern will. Er berichtete, dass 40-50% Gemüse in den Müll geworfen wird, weil es nicht perfekt aussieht.
Am 05. Oktober schnippelten Schüler, Eltern und Lehrer das Gemüse. Es wurde 500kg Gemüse zubereitet. Am Haupteingang stand ein großes weißes Zelt, in dem Wam Kat die Gemüsesuppe zubereitete. Manche Schüler aus der 10. Klassen halfen Wam Kat die Suppe zu kochen. In der 6. Stunde gingen wir zum Essen vor dem Haupteingang. Es gab sogar Rote Beete dazu. Alles war sehr lecker.
Kajuri

Wam Kat am GaR
Am 4.und 5. Oktober 2016 waren die Fair-Trade Tage an unserer Schule. Ein niederländischer Restekoch namens Wam Kat kam an unsere Schule. Am ersten Tag hielt er uns in der Aula einen Vortrag über Essensverschwendung.
Am zweiten Tag schnitten er, die Schüler und die Eltern das Gemüse und danach machten sie aus dem Gemüse eine Gemüsesuppe. Die Gemüsesuppe wurde dann an alle Schüler, Lehrer und Eltern verteilt. Den meisten Schülern, Eltern und Lehrern schmeckte die Suppe gut.
Wam Kat hat das gemacht, weil er zeigen wollte, dass man auch aus nicht perfekt aussehendem Gemüse etwas Leckeres kochen kann. Ich finde die Idee gut, weil 40%-50% des Essens weggeschmissen wird.
Luca

Wam Kat am GAR
Am 4. und 5. Oktober 2016 besuchte Wam Kat das Gymnasium am Rotenbühl. Lehrer und Schüler des Gymnasiums sowie deren Eltern halfen beim Schnippeln und Kochen des Biogemüses. Mit seinen Fairtradeprojekten möchte der Niederländer zeigen, dass man auch mit Gemüse, das nicht perfekt aussieht, noch leckere Speisen zubereiten kann.
Am ersten Tag wurde den Schülern beim Vortrag von Wam Kat in der Aula klar, dass 40-50% aller Lebensmittel verschwendet werden.
Am zweiten Tag schnippelten einige Schüler fleißig krummes Gemüse, welches danach zu einer Gemüsesuppe zubereitet worden ist. Dann aßen alle Schüler die zubereitete Gemüsesuppe auf Bänken vor dem Haupteingang.
Ich werde nun darauf achten, weniger Lebensmittel zu verschwenden und ich bin von Wam Kats Projekten sehr beeindruckt.
Sophie

Wam Kat am GAR
Am 4. und 5. Oktober 2016 war Wam Kat, der Restekoch, am GAR. An diesen beiden Tagen hatte die Schule wie jedes Jahr wieder die Fair-Trade-Tage. Diesmal war das Thema: Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern.
Wam Kat hat am 1.Tag in der Aula einen Vortrag über Essensverschwendung gehalten. Das fand ich sehr spannend. Er hat nämlich erzählt, dass jede Person 58 kg jährlich wegschmeißt. Das sei zu viel, sagte er.
Am 2.Tag haben morgens die 10.Klässler und Eltern die 500 kg Gemüse geschnippelt. Das Gemüse wurde von Supermärkten gestiftet, die es nicht mehr verkaufen konnten, weil es nicht mehr schön genug aussah. Also bekamen wir es, denn wir konnten es noch verwerten. Danach hat Wam Kat das Gemüse in einem Zelt vor dem Haupteingang in riesigen Töpfen verkocht. Er hat für alle 1.200 Schüler eine Gemüsesuppe gekocht. Sie hat sehr lecker geschmeckt!
Das Ganze hat Wam Kat und das GAR gemacht, um uns Kindern zu zeigen, dass man auch mit nicht so schönem Gemüse noch lecker kochen kann. Ich finde, dass das eine gute Aktion war, weil viel zu viel weggeworfen wird. Ich werde in Zukunft auch mehr darauf achten, was ich wegschmeiße.
Tabea

Wam Kat am GAR
Am 4. und 5. Oktober 2016 erwarteten wir den niederländischen Koch Wam Kat  am Gymnasium am Rotenbühl. Lehrer, Schüler sogar Eltern halfen am ersten Tag 500kg Gemüsereste zu waschen und zu schnippeln. In riesigen Töpfen und mit großen Löffeln kochte er am zweiten Tag mit Hilfe von Schülern Gemüsesuppe. Rote Beete wurde auch zubereitet. Als das Essen fertig zubereitet war, standen viele Tische vor dem Schulgebäude auf der Wiese. Schüler und Lehrer konnten sich an einem Stand das Essen von Eltern ausgeben  lassen. Anschließend genossen alle die wundervolle Gemüsesuppe. In einem Interview sagte Wam Kat: „Mein Ziel ist es, mit dem Kochlöffel die Welt zu verbessern und damit das Verhalten von den Menschen zu ändern.“
Maja

Wam kat am GaR
An den diesjährigen Fairtrade-Tagen, die vom 4 bis 5. Oktober 2016 stattfanden, ging es um das Verschwenden von Essen bzw. Gemüse. Der Koch Wam Kat besuchte die Schule, um uns zu zeigen, dass auch schlecht aussehendes Gemüse lecker sein kann. Am ersten Tag von den Fairtrade- Tagen haben wir Schüler uns in der Aula versammelt. Wam Kat hat uns einen Vortrag über sich und über Essensverschwendung gehalten. Am zweiten Tag halfen Eltern, Lehrer und sogar Schüler, Gemüse zu schnippeln. Die Zutaten wurden in Zelte vor der Schule gebracht, wo sie in riesigen Töpfen gefüllt und mit Rudern umgerührt wurden. Als die Suppen und die rote Beete fertig waren, wurden sie auf Teller verteilt und die Schüler setzen sich dann mit den Tellern auf Bänke, die unter den Bäumen standen. Das Essen war sehr lecker.
Mir hat die Aktion gezeigt, das Gemüse, egal wie es aussieht, auch lecker schmecken kann.
Mia

Restekoch am GAR
Am 4.und 5. Oktober 2016 war der Restekoch Wam Kat am GAR und kochte für die ganze Schule.
Wam Kat hielt zuerst einen Vortrag in der Aula über Essensverschwendung.
Am nächsten Tag halfen viele Eltern und auch ältere Schüler dabei, das  Gemüse zu schnippeln. Er kochte in einem Zelt vor dem Schuleingang. Wam Kat sagte, dass jeder Europäer im Jahr im Schnitt 95kg Gemüse wegschmeißt und dass unschönes Essen genau so gut schmeckt wie schönes.
Sein Motto ist „Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern“ und sein Ziel ist es, das Mindesthaltbarkeitsdatum abzuschaffen. Ich finde das gut, denn es wird jedes Jahr 40 -50% des Essens weggeschmissen, obwohl es noch gut ist.
Noah

Wam Kat am GaR
Am 4. und 5. Oktober 2016 fanden dieses Jahr die Fair Trade-Tage am Rotenbühl-Gymnasium statt. Der niederländische Restekoch Wam Kat besuchte uns. Wam Kat hat ein Ziel: Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern. Deswegen kochte er z.B. schon für Obdachlose oder Politiker. Diesmal hat er für alle Schüler und Lehrer am GaR gekocht.
Der 60-Jährige  Koch hat aus nicht mehr gut aussehendem Gemüse, das die Oberstufenschüler und Eltern geschnippelt haben, eine leckere Suppe und Rote Beete gekocht. Damit hat er unser und das Verhalten der Lehrer geändert, denn jetzt achten wir mehr auf die Essensreste und gehen bewusster damit um. Einen Wunsch hat er auch, nämlich dass das Mindesthaltbarkeitsdatum abgeschafft wird.
Sofía

Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern
Am 4. und 5. Oktober war Wam Kat an den Fair-Trade-Tagen am Gymnasium am Rotenbühl. Wam Kat ist ein Restekoch.
Am ersten Tag hielt er eine Rede über sein Leben und  Lebensmittelverschwendung. 40-50% des Gemüses wird im Jahr weggeschmissen. Das sind circa 95 kg pro Einwohner im Jahr. Am nächsten Tag kochte er mit Schülern, Lehrern und Eltern über 500kg Gemüse. Wam Kat stellte ein Zelt vor der Schule auf und bereitete das Essen in einem großen Topf zu, während die Eltern das Gemüse schnippelten. Das nicht so gut aussehende Gemüse, das er benutzte, wäre sonst weggeschmissen worden.
Wam Kats Ziel ist es, das Mindesthaltbarkeitsdatum abzuschaffen. Ich versuche jetzt mehr auf die Lebensmittelverschwendung zu achten.
Paul

Wam Kat am GAR
Am 4. und 5. Oktober 2016 fand ein besonderes Ereignis am GAR statt. Jedes Jahr gibt es die Fair-Trade-Tage an der Schule und dieses Jahr war das Thema „Mit dem Kochlöffel die Welt verändern“. Wam Kat, ein berühmter Restekoch, kam an unsere Schule.
Am ersten Tag hat der Koch uns einen Vortrag über Essensverschwendung gehalten. Er erklärte zum Beispiel, dass viel zu viel Essen weggeschmissen wird.
Am zweiten Tag schnippelten Schüler, Lehrer und Eltern in der Wanne von Biobauern aussortiertes Gemüse klein. Das Gemüse wurde aussortiert, weil es nicht optimal aussah. Vor der Schule wurde ein Zelt aufgebaut, in dem der Restekoch eine leckere Gemüsesuppe zubereitete. Wir aßen vor der Schule.
Mit der Aktion will er zeigen, dass man auch aus aussortierten Gemüse etwas Leckeres kochen kann. Er will uns alle zum Umdenken bewegen. Ich finde es sehr  erschreckend, wie viel weggeschmissen wird und will in Zukunft darauf achten, nicht mehr so viel wegzuschmeißen.
Seraphine

Wam Kat
Am 4. und 5. Oktober 2016 wurde am Gymnasium am Rotenbühl eine Fair-Trade-Veranstaltung durchgeführt.
Ein niederländischer Koch namens Wam Kat kam zu uns, der schon seit über 34 Jahren optisch nicht ansprechendes Bio Gemüse in ein  leckeres Essen verwandelt.
Viele Lehrer, Eltern und Schüler vom Gymnasium am Rotenbühl haben beim Schnippeln des Gemüses geholfen.
Das Schnippeln fand in der Wanne statt und gekocht wurde es in einem Zelt vor dem Haupteingang. Es gab noch Rote Beete dazu. Ich habe daraus gelernt, dass ich z.B.  eine Gurke esse, auch wenn sie krumm ist.
Vergesst nicht, dass die Menschen in armen Ländern sich wünschen das zu essen, was wir wegschmeißen.
Mirna

Kochen mit Wam Kat
Am 4. und 5. Oktober 2016 fand das Fairtrade-Projekt am  Gymnasium am Rotenbühl statt. Zu uns in die Schule kam der niederländische Koch Wam Kat.
Wam Kat, Schüler, Eltern und Lehrer nahmen an dem Tag teil. Für alle Teilnehmer war es interessant. Wam Kat sagte in einem Vortrag in der Aula, dass man auch mit gekrümmten Gemüse kochen kann.
Am zweiten Tag wurde das Gemüse gewaschen und geschnitten und Wam Kat kochte mit Schülern der 10. Klasse. Viele Eltern und Lehrer halfen dabei.
Wam Kat will mit dem Kochlöffel die Welt verbessern, damit meint er, dass man mit Gemüse, egal wie es aussieht, leckeres Essen zubereiten kann.
Wam Kat denkt, dass er das Verhalten von den Schülern, Lehrer und Eltern ändern kann. Ich habe daraus gelernt, dass man mit Gemüse, egal wie es aussieht, leckeres Essen kochen kann.
Michele

Wam Kat am GAR
Am 4. und 5. Oktober 2016 fanden am Gymnasium am Rotenbühl wie jedes Jahr wieder Fairtrade-Tage statt. Zu diesem Anlass kam der Restekoch Wam Kat zu uns an die Schule. Am ersten Tag erzählte er in der Aula etwas über Essensverschwendung und wie man dies verhindern kann. Am zweiten Tag schnippelten viele Schüler und Schülerinnen Gemüse aus dem Wam Kat dann mit dem Motto „Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern“ für alle Gemüsesuppe kochte. Dann wurden alle Klassen nacheinander aufgerufen, um die Suppe zu probieren. Viele Eltern und Lehrer halfen, das Essen zu servieren. Mit dieser Aktion wollte Wam Kat allen Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Lehrerinnen und allen anderen Mitwirkenden zeigen, dass man auch mit nicht mehr so gut aussehendem Gemüse etwas Leckeres kochen kann. Viele, die an dieser Aktion teilgenommen haben, achten jetzt mehr darauf, nicht mehr so viel Essen zu verschwenden.
Merle

Wam Kat am GAR
Am 4. und 5.Oktober 2016 besuchte der Restekoch Wam Kat das Gymnasium am Rotenbühl in Saarbrücken.
Am 4.Oktober erzählte er uns, dass man auch mit nicht ganz so schön aussehendem Gemüse etwas Gesundes und Leckeres kochen kann. Helfer der Bundeswehr stellten Tische und Bänke auf.  Am zweiten Tag schnippelten die Eltern, Lehrer und Schüler der Oberstufe 500 kg  Gemüse. Mit dem Motto „Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern“ zauberten sie zusammen mit Wam Kat eine gesunde Gemüsesuppe. Sie wurde in einem riesigen Topf zubereitet.  Vielen Schülern hat die Suppe sehr gut geschmeckt.
Ich werde nun darauf achten, dass ich nicht mehr so viele Lebensmittel wegwerfe, weil sie nicht mehr so neu aussehen.
Lina

Der Besuch von Wam Kat am GaR
Am 4. und 5. Oktober 2016 besuchte Wam Kat das Gymnasium am Rotenbühl. Wam Kat ist ein niederländischer Friedens-und Umweltaktivist und außerdem Restekoch. Am ersten Tag hielt er uns einen Vortrag über sich und die Lebensmittelverschwendung in unserem Land. Am zweiten Tag schnippelten und schälten Schüler, Eltern und Lehrer die Gemüsereste, aus denen uns Wam Kat eine Gemüsesuppe und Rote Beete kochte. Der Niederländer will die Menschen zum Umdenken bewegen, indem er aus Gemüse, das sonst weggeworfen wird, Essen macht. Er möchte, dass die Schüler sehen, dass auch Gemüse, das nicht perfekt aussieht, schmecken kann.
Ich finde die Idee sehr gut, weil 40-50% des Gemüses weggeworfen werden, was viel zu viel ist. Nun achten wir mehr darauf, nicht mehr so viel Lebensmittel wegzuwerfen und auch unschönes Gemüse zu kaufen.
Lennart

Wam Kat am GaR
Am 4. bis 5. Oktober 2016 besuchte ein holländischer Kkoch namens Wam Kat das GAR. Er ist gekommen, weil wir unsere Fair-Trade-Tage hatten, an denen wir nur Fair-Trade-Dinge tun. Dieses Projekt finde ich sehr gut. Wam Kat kocht mit Gemüse, welches nicht mehr so schön aussieht. Dieses Bio-Gemüse wird meistens von Supermärkten weggeworfen wird, weil es nicht mehr zum Verkauf geeignet ist. Mit großen Kochtöpfen, Rudern als Kochlöffeln und viel Hilfe von Schülern, Lehrern und Eltern kochte der Niederländer eine Gemüsesuppe. Die Oberstufenschüler saßen vor dem Kochen in der „Wanne“ und schnippelten, was das Zeug hielt. Das Essen war sehr lecker und man hatte ein gutes Gefühl beim Essen. Wam Kats größter Wunsch ist, dass das MDH (Mindest-Haltbarkeits-Datum) abgeschafft wird. Sein Motto lautet: „Mit dem Kochlöffel die Welt verbessern!“ Jetzt überlege ich mir lieber zweimal, ob ich Essen nach dem Aussehen auswähle.
Julius P.

Wam Kat am GaR
Ein Restekoch namens Wam Kat besuchte am 4. Und 5.10.2016 das Rotenbühl-Gymnasium.
Erst versammelten wir uns in der Aula, wo Wam Kat sich vorstellte und uns über sein Leben als Koch berichtete. Er wollte uns zeigen, wie man mit dem Kochlöffel die Welt verbessern kann. Ob obdachlos oder reich, groß oder klein, der Restekoch zeigt vielen Menschen, wie man mit Essen andere Menschen erreichen kann. Wam Kat möchte vor allem, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum abgeschafft wird, denn jeder Deutsche wirft pro Jahr 95kg Gemüse in die Mülltonne. Auch wenn das Gemüse nicht perfekt aussieht, schmeckt es doch. Viele Eltern, Schüler und Lehrer schnippelten 500kg Gemüse, das Supermärkte aussortiert hatten. Aus dem Gemüse kochte Wam Kat für uns eine Gemüsesuppe, die sehr lecker schmeckte. Hoffentlich setzen wir und die Lehrer die Ideen auch weiter richtig um.
Zoё

Wam Kat am GaR
Am 4. und 5. Oktober 2016 fand am GaR ein großes Projekt statt: Es waren die alljährlichen Fair-Trade-Tage. Als Star-Gast war Wam Kat, ein 60-jähriger Restekoch aus den Niederlanden, zu Besuch. Am ersten Tag hielt er in der Aula einen Vortrag über Essensverschwendung und darüber, dass zu viel Essen nach seinem Aussehen beurteilt und dann weggeschmissen wird.
Am zweiten Tag schnippelten Schüler der zehnten Klasse fleißig Gemüse für eine Suppe klein. Dieses wurde dann in einem Zelt vor der Schule in riesigen Töpfen und mit einem Ruder als Kochlöffel gekocht. In der sechsten Stunde war es dann endlich so weit: Die Gemüsesuppe wurde mit roter Beete serviert. Eltern und Lehrer halfen beim Austeilen der Mahlzeit mit. Mit dieser Aktion zeigte Wam Kat uns, dass man Gemüse essen kann, auch wenn es nicht so perfekt aussieht.
In Zukunft werden wir viel weniger Gemüse wegen seiner Form wegwerfen.
Victor

Wam Kat - eine persönliche Begegnung

Am vierten und fünften Oktober war der Restekoch Wam Kat an unserer Schule zu Besuch.

Wer ist das eigentlich, Wam Kat? Wam Kat ist Aktivist, Restekoch und das schlechte Gewissen von Vielen. Er engagiert sich für die Umwelt, reist durch Deutschland und kocht mit Obst und Gemüse, das vom Verkauf in deutschen Supermärkten ausgeschlossen ist, weil es nicht den Europäischen Normen entspricht. Wam Kat rät allen, die ihn fragen, wie sie umweltgerechter einkaufen können, keine Produkte mit Barcode zu kaufen. Nun ist es jedem selbst überlassen, ihn als Hippie anzusehen oder nicht und alle seine Ansichten richtig zu finden; fest steht aber, dass seine Idee und sein Engagement die Lebensmittelverschwendung zu stoppen, gut ist. Denn es stimmt: die Menschen werfen viel zu viel ihrer Lebensmittel weg. Überall auf der Welt.

Was hat Wam Kat an unserer Schule gemacht? Er hat sich mit Lehrern unterhalten und eine Fragestunde mit verschiedenen Kursen der Oberstufe durchgeführt. Am Abend wurde dann zu einer Diskussionsrunde mit verschiedenen Gästen geladen – darunter Umweltminister Reinhold Jost – die sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen. Die Moderation übernahm die Journalistin Claudia Buss. An diesem  Abend hatte auch ich die Chance, mich mit ein paar Mitschülern aus der fünften Klasse zu unterhalten. Sie waren mit ihren Eltern  gekommen und langweilten sich etwas während der Diskussion, was daran lag, dass sie nicht gerade die angesprochene Zielgruppe waren. Das hieß aber nicht, dass sie kein Interesse an dem Thema zeigten. Ganz im Gegenteil, sie waren sogar sehr gut informiert! Und spätestens als das Essen dann serviert wurde, war die Langeweile auch vorbei.
Am darauf folgenden Tag fand das große Kochen statt. Die gesamte zehnte Klassenstufe war gebeten worden zu schnippeln. Die 500 Kilogramm Gemüse wurden der Schule von regionalen Bauern gestellt. Kat entschied sich nach einigen Überlegungen, eine Gemüsesuppe zu kochen, dazu gab es Rote Beete. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Es hat gut geschmeckt, besonders die Rote Beete war zu empfehlen.

In unserem Interview erzählte Wam Kat mir über sein Leben auf dem Greenpeace-Schiff, der berühmten Rainbow-Warrior. Er erzählte, wie er mithalf Wale rettete. Er erzählte auch, dass er eigentlich Architekt werden wollte. Dass er aber, weil er ein zu schlechter Zeichner war, doch beschloss, lieber Soziologie und Psychologie zu studieren. Er ist der Meinung, dass sein Studium ihm beim Kochen mit vielen Menschen helfe, er verstehe sie dann besser.
Kat erzählte auch, dass er Vegetarier ist. Auf die Frage nach dem ‚Warum? antwortete er, dass seine Familie früher nicht genug Geld gehabt habe, um Fleisch zu kaufen. Auf meine Frage, ob er noch nie Fleisch probiert habe, antwortete er, dass er als junger Mann in einer Fleischfabrik gearbeitet und dort gesehen hätte, was sie alles in die Töpfe reinschmeißen würden. Er sagte, sie hätten Ratten und Fleisch, welches in der Fabrik auf dem Boden lag oder aber auch Regenmäntel in die Kochtöpfe getan. Regenmäntel? Das klang fast zu absurd. Auf meine Nachfragen dazu, wollte er leider nicht weiter eingehen.

Fazit: Wir alle verschwenden Lebensmittel! Das ist eine Schande! Menschen wie Wam Kat allein, werden das nicht ändern können, aber dennoch tragen sie dazu bei, das Bewusstsein bei uns für dieses wichtige Thema zu schaffen. Und das ist doch schon einmal ein Anfang.

Romy Wüst

Wam Kat besucht das GAR (4./5. Oktober 2016)

 

Das "Hope Theater" aus Nairobi mit dem Stück "The Fair Trade Play" zu Gast in Saarbrücken

Am Mittwoch, dem 27. April fuhren wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a, zum „Fair Trade Play“, einer Show von jungen Leuten aus Nairobi in Kenia. Die Klassen 5a2s und 6ab waren auch dabei.
Die Veranstaltung fand in der Aula der Gesamtschule „Bellevue“ statt.
Frau von Osterhausen von der Fairtrade-Initiative hatte uns schon am Tag vorher über die Lebensbedingungen in dem afrikanischen Land informiert und uns klar gemacht, wie wichtig der faire Handel gerade für die Menschen dort ist.
Im Laufe der Aufführung wurden auch Filme eingespielt, die die Bedeutung von „Fair Trade“ für die Kleinbauern deutlich machten.
Natürlich gab es auch Tänze in bunten Kostümen und Gesang mit Begleitung von Trommeln. Bei manchen Aktionen konnten wir auf der Bühne mitmachen, wie z.B. als Freiwillige einen Tanz lernen. Am Ende verbeugten sich alle Akteure und es wurde nicht mit Applaus gespart. Allen hat es sehr gut gefallen – und dazugelernt hat man auch noch.

Mani Khoeini, Klasse 6a

Festakt zur Einweihung unserer fairen Kleiderbox

Am Donnerstag, den 12.11.2015, gab es wieder etwas zu feiern: die faire Kleiderbox vor unserer Schule wurde im Rahmen eines Festakts feierlich eingeweiht.

Es handelt sich hierbei um einen Kleidercontainer, der uns vom diakonischen Werk zur Verfügung gestellt und von Oberstufenschülern unter der Anleitung von Herrn Ulli Meiers als Kunstwerk gestaltet worden war. Er soll nun für jeden zugänglich im Eingangsbereich der Schule aufgestellt werden. Man kann dort Kleider, Wäsche und Schuhe einwerfen, die unter den Kriterien von "FairWertung" von den Mitarbeitern des diakonischen Werks direkt an Bedürftige im Raum Saarbrücken weitergegeben werden. Nähere Informationen finden sich unter st-johanner-boerse(at)dwsaar(dot)de.

 

Mit dem traditionellen Rotenbühl-Boogie hieß unsere Musik-AG die Gäste und Vertreter der Schüler- und Lehrerschaft willkommen. Ein Team der Schülervertretung, Yalcin Döner und Maurice Salewski, führte durch das Programm und übergab das Wort zunächst an unsere Schulleiterin Frau Jutta Bost. Ihre Eröffnungsrede umriss nicht nur die Entstehungsgeschichte zum Projekt „faire Kleiderbox“, sondern regte das Publikum mit kritischen Anmerkungen auch zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten an.

 

Eine Bildershow gewährte anschließend einen Einblick in die zahlreichen Projekten, die die Fairtrade-AG unserer Schule unter der Leitung von Frau Annemarie Schmitt in den letzten Jahren in Angriff genommen hat, und zeigte die Arbeit der Projektgruppe, die im Rahmen der Projektwoche im vergangenen Schuljahr die Kleiderbox künstlerisch gestaltet hatte.

 

Anschließend weihte Regionalverbandspräsident, Herr Peter Gillo, die faire Kleiderbox ein und stellte noch einmal lobend die Arbeit der Fairtrade-AG heraus.

 

Zum Schluss richtete Frau Frank als Vertreterin der St. Johannes Börse des Diakonischen Werks Saar ihre Worte an das Publikum. Sie berichtete, dass bis September bereits 4.000 kg Kleider mit Hilfe der Kleiderbox vor unserem Gymnasium gesammelt worden waren. Auch die faire Spendenaktion im Oktober war mit 2.200 kg gesammelten Kleidern und 450 kg Haushaltswaren und Spielzeug ein großer Erfolg. Sie bedankte sich noch einmal ganz herzlich bei der Schulgemeinschaft für ihr Engagement.

 

Die Klasse 8b, die dieses Projekt mit Hilfe eines Kuchenverkaufs unterstützen wollte, konnte stolz ihren Erlös von mehr als 300 Euro an Frau Frank übergeben.

Bei einem fairen Imbiss im Anschluss fand die Feierstunde ihren Ausklang.

Spendenaktion ein toller Erfolg!

Am 14. und 15. Oktober fand in unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem diakonischen Werk St.Johann eine große Spendenaktion zugunsten von ärmeren Menschen und Flüchtlingsfamilien statt. Von 7 bis 15 Uhr konnten Bekleidung, Wäsche, Spielwaren und Hausrat abgegeben werden. Wie man auf den Fotos sieht, war die Aktion ein toller Erfolg. ... und die Fünftklässler hätten die flauschigen Kuscheltiere am liebsten selbst behalten!

Ganz herzlichen Dank an alle Spender und Spenderinnen!

Am 8. November wird Herr Gillo in einer kleinen Feierstunde unsere neue faire Kleiderbox einweihen. Es handelt sich hierbei um einen Kleidercontainer, der uns vom diakonischen Werk zur Verfügung gestellt und von Oberstufenschülern unter der Anleitung von Herrn Meiers als Kunstwerk gestaltet worden ist. Er soll nun für jeden zugänglich im Eingangsbereich der Schule aufgestellt werden. Man kann dort Kleider, Wäsche und Schuhe einwerfen, die unter den Kriterien von "FairWertung" von den Mitarbeitern des diakonischen Werks direkt an Bedürftige im Raum Saarbrücken weitergegeben werden. Nähere Informationen finden Sie unter st-johanner-boerse(at)dwsaar(dot)de.

Große Sammelaktion am GaR

Am 14. und 15. Oktober führt das GaR in Zusammenarbeit mit der Kleiderbörse St. Johann eine große Sammelaktion im Rahmen der Initiative "FAIRwertung - bewusst handeln: Altkleiderspenden für soziale Projekte" durch. Zwischen 7 und 15 Uhr können gut erhaltene Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher, Spielsachen und Hausrat aller Art in der Wanne des GaR abgegeben werden. Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe.

Kölner Tatort-Kommissare am GaR

 
 

Der 26. November stand für unsere Schule wieder einmal im Rahmen von Fair Trade. In der 4. Stunde konnte den beiden „Tatortkommissaren“ Klaus J. Behrent und Dietmar Bär, die von Frau Annemarie Schmitt in unsere Schule eingeladen worden waren, für ihren Verein Tatort-Straßen der Welt e.V. von der Schulgemeinschaft ein Scheck in Höhe von 11500 Euro überreicht werden. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren im Rahmen des Sportunterrichts Runden gelaufen und dafür von Sponsoren mit Geldspenden belohnt worden, die nun stolz übergeben werden konnten. Im Anschluss an die Übergabe führten Julius Groß (8a), Hannes Friemel (9a2) und Alisha Schüller und Jana Ludwig (beide 9b2) die Gäste mit einem eigens erdachten Quiz durch Saarbrücken.
Abends traf man sich zur Podiumsdiskussion zum Thema "Gemeinsam für Kinderrechte“ wieder in der Schule. Auf dem Podium saßen neben den „Kommissaren“ Bildungsminister Ulrich Commercon, Regionalverbandspräsident Peter Gillo und die Schülerinnen Marlena Wagner und Polly Humble (beide Klasse 11). Die Moderation übernahm Tonia Koch (Deutschlandradio Berlin).
Die Schulleiterin Jutta Bost begrüßte die Anwesenden und führte in das Thema ein, indem sie vor allem auf das 25 jährige Bestehen der UN-Kinderschutzkonvention verwies, bevor Klaus J. Behrent und Dietmar Bär ihren Verein und seine Projekte vorstellten. Neben dem Engagement für philippinische Straßenkinder gilt der Einsatz ebenso sozial benachteiligten Kinder in Deutschland. Die Probleme mögen unterschiedlich sein: Kinderprostitution und das Schicksal von „Knastkindern“ auf den Philippinen, Kinder aus einkommensschwachen Familien in Osnabrück, denen der Verein einen gefüllten Schulranzen spendiert um einen „gleichen Start“ zumindest am ersten Schultag zu ermöglichen; in beiden Fällen geht es darum Kindern einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen.Tonia Koch eröffnete die Diskussion, in der sie zunächst Peter Gillo und Ulrich Commercon um eine Stellungnahme zur Situation sozial benachteiligter Kinder im Saarland bat, der beide bereitwillig nachkamen. Aus den Zuhörerreihen wurden die Tatortkommisaare gefragt, ob es nicht frustrierend sei einzelnen Kindern auf den Philippinen zu helfen im ohnmächtigen Bewusstsein die Verhältnisse nicht ändern zu können, eine Frage, die ehrlich beantwortet wurde: Man sei sich durchaus bewusst die Welt nicht retten zu können, aber etwas zu tun sei besser als gar nichts zu tun. Auch „kleine Aktionen“ wie der Ersatz der „Kamelle“ bei den traditionellen Rosenmontagszügen durch Fair Trade Produkte kämen den Benachteiligten in anderen Ländern zugute und könnten ein Umdenken in unseren Köpfen hervorrufen. Kritische Fragen aus dem Publikum richteten sich vor allem an die Amtsträger. Von Schülerseite kam der Vorschlag an Halloween die Süßigkeiten durch z.B. Mango Monkeys zu ersetzen. Ein Büffet mit allerlei leckeren Sachen sowie der Verkauf von Fair Trade Produkten ließen eine gelungene Veranstaltung ausklingen.

Dr. Ulrike Samsel

 

Weitere Presseberichte finde Sie hier:

"Kölner Tatort-Kommissare Ballauf und Schenk lernen Saarländisch" (Saarbrücker Zeitung)
"Tatort-Kommissare Schenk und Ballauf zu Gast" (Wochenspiegel)
Aktueller Bericht vom 26.11.14 (Saarländischer Rundfunk)
"Saarländisch-Kurs für Anfänger" (SOL)

Kölner Tatort-Kommissare am GaR

 
 

Der 26. November stand für unsere Schule wieder einmal im Rahmen von Fair Trade. In der 4. Stunde konnte den beiden „Tatortkommissaren“ Klaus J. Behrent und Dietmar Bär, die von Frau Annemarie Schmitt in unsere Schule eingeladen worden waren, für ihren Verein Tatort-Straßen der Welt e.V. von der Schulgemeinschaft ein Scheck in Höhe von 11500 Euro überreicht werden. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren im Rahmen des Sportunterrichts Runden gelaufen und dafür von Sponsoren mit Geldspenden belohnt worden, die nun stolz übergeben werden konnten. Im Anschluss an die Übergabe führten Julius Groß (8a), Hannes Friemel (9a2) und Alisha Schüller und Jana Ludwig (beide 9b2) die Gäste mit einem eigens erdachten Quiz durch Saarbrücken.
Abends traf man sich zur Podiumsdiskussion zum Thema "Gemeinsam für Kinderrechte“ wieder in der Schule. Auf dem Podium saßen neben den „Kommissaren“ Bildungsminister Ulrich Commercon, Regionalverbandspräsident Peter Gillo und die Schülerinnen Marlena Wagner und Polly Humble (beide Klasse 11). Die Moderation übernahm Tonia Koch (Deutschlandradio Berlin).
Die Schulleiterin Jutta Bost begrüßte die Anwesenden und führte in das Thema ein, indem sie vor allem auf das 25 jährige Bestehen der UN-Kinderschutzkonvention verwies, bevor Klaus J. Behrent und Dietmar Bär ihren Verein und seine Projekte vorstellten. Neben dem Engagement für philippinische Straßenkinder gilt der Einsatz ebenso sozial benachteiligten Kinder in Deutschland. Die Probleme mögen unterschiedlich sein: Kinderprostitution und das Schicksal von „Knastkindern“ auf den Philippinen, Kinder aus einkommensschwachen Familien in Osnabrück, denen der Verein einen gefüllten Schulranzen spendiert um einen „gleichen Start“ zumindest am ersten Schultag zu ermöglichen; in beiden Fällen geht es darum Kindern einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen.Tonia Koch eröffnete die Diskussion, in der sie zunächst Peter Gillo und Ulrich Commercon um eine Stellungnahme zur Situation sozial benachteiligter Kinder im Saarland bat, der beide bereitwillig nachkamen. Aus den Zuhörerreihen wurden die Tatortkommisaare gefragt, ob es nicht frustrierend sei einzelnen Kindern auf den Philippinen zu helfen im ohnmächtigen Bewusstsein die Verhältnisse nicht ändern zu können, eine Frage, die ehrlich beantwortet wurde: Man sei sich durchaus bewusst die Welt nicht retten zu können, aber etwas zu tun sei besser als gar nichts zu tun. Auch „kleine Aktionen“ wie der Ersatz der „Kamelle“ bei den traditionellen Rosenmontagszügen durch Fair Trade Produkte kämen den Benachteiligten in anderen Ländern zugute und könnten ein Umdenken in unseren Köpfen hervorrufen. Kritische Fragen aus dem Publikum richteten sich vor allem an die Amtsträger. Von Schülerseite kam der Vorschlag an Halloween die Süßigkeiten durch z.B. Mango Monkeys zu ersetzen. Ein Büffet mit allerlei leckeren Sachen sowie der Verkauf von Fair Trade Produkten ließen eine gelungene Veranstaltung ausklingen.

Dr. Ulrike Samsel

 

Weitere Presseberichte finde Sie hier:

"Kölner Tatort-Kommissare Ballauf und Schenk lernen Saarländisch" (Saarbrücker Zeitung)
"Tatort-Kommissare Schenk und Ballauf zu Gast" (Wochenspiegel)
Aktueller Bericht vom 26.11.14 (Saarländischer Rundfunk)
"Saarländisch-Kurs für Anfänger" (SOL)

Banana Fairday 2014

Am Donnerstag, 18.9.2014, kam der Bananatruck an unsere Schule. Er fährt zur Zeit von München nach Hamburg und ist am 26.9.2014 am Ziel seiner Reise. Bei dieser Aktion geht es darum, dass mehr fair gehandelt wird und mehr FairTrade-Bananen verkauft werden. Darum wurden auch an unserer Schule Fairtrade-Bananen verschenkt, die den Schülerinnen und Schülern gut geschmeckt haben. Außerdem gab es zahlreiche Bananenkostüme, aufblasbare Bananen und ein Quiz rund um FairTrade-Bananen. Bei dem Quiz konnte man Bananenschokolade oder Gummibärchen gewinnen. Die Bananenkostüme konnten von den Schüler/innen auch angezogen werden. Wir fragten, wie man sich denn so als Banane fühlt und erhielten folgende Antworten: "Sehr cool und bananig, fairtradig und biologisch, frisch und gelb!"
In unserer Wanne wurden Bananenshakes und zahlreiche Bananenkuchen verkauft. Der Erlös geht an eine Spendenaktion für Kinder auf den Philippinen.
Wir glauben, der Banana Fairday hat allen sehr gut gefallen und so sagt die Klasse 7ab am Schluss nur: "Alles Banane, oder was?"

                                                                                                         Anna Dalheimer und Lena Borelli (Klasse 7ab)

 

 

Faire Kleiderspendenaktion am Gymnasium am Rotenbühl

Im Rahmen unseres Fairtrade-Projekts haben wir in der Woche vom 2. bis 6. Juni 2014 bei uns in der Schule eine besondere Kleiderspendenaktion durchgeführt: Unter dem Motto "faire Kleiderspende" konnten Eltern, Schüler und Lehrer gut erhaltene Kleider, Schuhe und Bettwäsche abgeben. Die Sachen sind dann von Mitarbeitern der St. Johanner Börse abgeholt und direkt an Bedürftige im Raum Saarbrücken verteilt worden.

Die St. Johanner Börse ist der bundesweit agierenden Organisation "FairWertung" angeschlossen, die eine faire Alternative zu den herkömmlichen kommerziellen Kleidersammlungen bietet (siehe unter www.FairWertung.de).

Nach den Sommerferien werden wir vor dem Haupteingang der Schule einen "FairWertungs-Kleidercontainer" aufstellen, der - von Oberstufenschülern als Kunstobjekt gestaltet - jederzeit und für alle zugänglich sein wird.

                                                                      Annemarie Schmitt und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6s1

Die Saarbrücker Universität wird erste Fairtrade-University Deutschlands - und wir sind dabei!

Am 19. Mai 2014 wurde die Universität des Saarlandes als "Erste Fairtrade-University
Deutschlands
" ausgezeichnet.
Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a durften mit unserer Lehrerin, Frau Schmitt, an der Auszeichnungsfeier teilnehmen. Auch unsere Schulleiterin, Frau Bost, war dabei.
Zunächst sind wir mit großen Plakaten und Bannern auf dem Campus herummarschiert und haben dabei viel Lärm gemacht. Unser Ziel war der Vorplatz vor der Mensa, wo es viele Informations- und Verkaufsstände zum Thema "Fairer Handel" gab. Außerdem war dort noch eine Bühne aufgebaut. Die meisten von uns wurden dann zum Helfen an den Ständen eingeteilt. Vier Jungs durften außerdem noch mit einem fairen Fußball vor der Kamera jonglieren. Das hat ihnen viel Spaß gemacht.
Weil wir alle so gut geholfen hatten, bekamen wir noch einen Essensbon für ein faires Mittagessen in der Mensa.
Julius und Christopher hatten noch den Auftrag, einige wichtige Leute zu interviewen, z.B. den Chef der Organisation TransFair, Herrn Overath, die Oberbürgermeisterin, Frau Britz, und die Leiterin der Fairtrade Initiative, Frau Laroppe. Es war aber nicht ganz leicht, an sie ranzukommen. Schließlich ist es gelungen, ein Interview mit dem Präsidenten der Universität, Herrn Professor Dr. Volker Linneweber, zu führen.
Hier ein Ausschnitt daraus:
Frage: Welche Kriterien muss eine Universität erfüllen, damit sie Fairtrade University werden kann?
Antwort: Sie muss zunächst einmal dieses Thema aufgreifen und ernst nehmen und dort, wo sie entscheiden kann, welches Produkt schaffe und biete ich an, sich für Fairtrade entscheiden.
In der Regel ist das im Bereich der Nahrungsmittel möglich - sofern diese als Fairtrade Produkte verfügbar sind.
Frage: Seit wann setzen Sie sich dafür ein, dass Ihre Uni Fairtrade-Uni wird?
Antwort: Darüber nachgedacht, Fairtrade-Uni zu werden, haben wir schon lange bevor es überhaupt diesen Wettbewerb gab, eigentlich schon seit den 1990er Jahren.
Frage: Was sind Ihre nächsten Ziele oder Projekte?
Antwort: Die eigentliche Idee ist, dass unsere zur Zeit 18.000 Studenten und 5000 Mitarbeiter in ihrem Alltag auch Fairtrade-Produkte kaufen und nicht nur, wenn sie hier sehen, dieses Menu, dieser Kaffee oder dieses Gebäck ist fair gehandelt.
Darüber hinaus soll der Fairtrade-Gedanke nicht nur im Lebensmittelbereich sondern auch im Textilbereich zum Tragen kommen, bis hin zu fair gehandelten Computern. Das wäre unser Ziel für die Zukunft.
Weitere Informationen zum Thema "Fairtrade Universities" findet man unter www.fairtrade-universities.de und speziell über die Universität Saarbrücken unter www.faire-uni-saar.de.

                                                                                                              Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a                                                                                                                                     

PREDA und Father Shay Cullen zu Gast in Saarbrücken

Anfang 2014 hörten wir das erste Mal von Father Shay Cullen und der Organisation PREDA . Eine unserer Lehrerinnen, Frau. Schmitt, machte uns darauf aufmerksam und erzählte uns von deren Projekten.
PREDA ist eine Organisation, die sich für die Rechte von Kindern auf den Philippinen einsetzt. Das Leben dort ist für viele Kinder nicht zu vergleichen mit dem Leben hier in Deutschland. Sie werden als Objekte angesehen, mit denen man leicht Geld verdienen kann. Obwohl es verboten ist Kinder auszubeuten, setzt sich die Polizei auf den Philippinen nicht für die Kinder ein. Es passiert sogar, dass Kinder in jungem Alter für Betteln oder Stehlen von Essen in ein Gefängnis gebracht werden. Viele dieser Kinder sind jünger als 10 Jahre. PREDA versucht so gut es geht, diese Kinder vor diesem Schicksal zu schützen und zu retten.
Father Shay Cullen, ein Missionar aus Irland,  hat diese Organisation ins Leben gerufen und arbeitet schon jahrelang eng mit den deutschen Schauspielern aus dem Tatort Köln, Dietmar Bär und Klaus Behrendt, zusammen. Gemeinsam unterstützen sie auch den Verkauf von fairen Mangoprodukten auf der ganzen Welt. Der Erlös garantiert philippinischen Kleinbauern und ihren Familien ein gutes Leben.
Auf den Philippinen hat die Organisation ein Zuhause für die geretteten Kinder gebaut, in denen sie, nachdem sie in einer Therapie ihre schlimmen Erlebnisse einigermaßen überwunden haben, leben, lernen und Spaß haben können. Vor etwa 15 Jahren hatten Jugendliche aus dem Zentrum die Idee, ein Musical zu schreiben und einzustudieren, um ihre eigene traurige Kindheitsgeschichte darin zu verarbeiten und gleichzeitig die Menschen in Europa und Amerika auf die Situation der philippinischen Kinder aufmerksam zu machen.
Am 3. April hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11, die Gelegenheit, das Musical “Once we had a dream” zu sehen. Die Aufführung war sehr emotional. Die jungen Schauspieler haben uns eindrucksvoll gezeigt, wie grausam der Alltag für die verschleppten Kinder sein muss und viele unserer Mitschüler waren sehr mitgenommen. Das Stück war sehr traurig und hat uns alle noch mehr auf das Thema aufmerksam gemacht.
Father Shay Cullen selbst war auch dabei und hat uns am darauffolgenden Tag  in unserer Schule  besucht. In einem Vortrag an die Klassenstufe 10 erzählte er uns von den Verhältnissen auf den Phillipinen.  Anschließend konnten wir noch Fragen stellen.
Nach Father Shays Besuch haben wir uns alle vorgenommen, eine große Spendenaktion für Preda zu starten. Für die Übergabe der Spende wird es im November einen besonderen Abend geben, an dem uns die Tatortkommissare aus Köln besuchen werden.
Weiterhin planen wir eine Partnerschaft mit der German European School in Manila, wo Frau Ott, Deutsch- und Kunstlehrerin unserer Schule, für einige Jahre unterrichtet.
Wir freuen uns sehr, dass wir am GaR trotz vollgepacktem Lehrplan noch die Möglichkeit bekommen, solch interessante Projekte und Menschen kennen zu lernen.

                                                                                                        Polly Humble und Marlena Wagner, Klasse 10b

Deutschland und die Philippinen - trügerische Distanz

Die bittere Lebenswirklichkeit missbrauchter Kinder und Jugendlicher auf den Philippinen brachte am 4. April 2014 Pater Shay Cullen, Leiter der Organisation PREDA, Oberstufenschülern des Gymnasiums am Rotenbühl nahe. Die philippinische Kinderschutzstiftung PREDA (People’s Recovery, Empowerment and Development Assistance Foundation) widmet sich seit 40 Jahren den Themen Umweltschutz, Fair Trade und Menschenrechte, die aufgrund ihrer engen Verzahnung eine sinnvolle Einheit bilden. Ein bereits gelingender fairer Handel mit Mango­produkten verschafft den Beteiligten eine wichtige finanzielle Unterstützung. Dabei steht der wohlklingende Begriff „Fair Trade“ in krassem Kontrast zu einem Handel, der einen Teil der Wirtschaftskraft der Philippinen ausmacht – dem ausufernden sexuell motivierten Menschenhandel, der alleine durch die Beschaffenheit der gehandelten „Ware Mensch“ an Unfairness und Abscheulichkeit kaum zu überbieten ist.

Aufmerksam folgten Schüler, Lehrer und die Schulleiterin des GaR einem kurzen Video, das die Arbeit der Organisation PREDA vorstellt. Die Bilder von in Gefängniszellen eingepferchten Jungen und Mädchen und die Berichte von zwangsprostituierten Kindern und Frauen waren erschütternd. Doch nichts zeigte so eindringlich Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und erlittenen Missbrauch wie die Augen in den jungen Gesichtern, die zwischen Gitterstäben und aus Bordellen heraus direkt in den geschützten Raum unserer Wohlstandsgesellschaft zu blicken schienen.
Pater Shay Cullen bestätigte, dass ein Ziel seiner Reisen darin besteht, Menschen in privilegierten Verhältnissen die Bedeutung von Wohlstand und gelebten Menschenrechten bewusst zu machen. Er betonte, wie wichtig es ist, eine Beziehung zu den Teilen der Welt herzustellen, in denen große Ungerechtigkeit herrscht. Lehrer und Schüler des Gymnasiums nutzten die verbleibende Zeit für Fragen an den Pater, die verschiedene Aspekte seiner Arbeit beleuchteten. Cullen ging auf die Aufgaben seiner Organisation ein, die nicht nur Not lindern und Lebensperspektiven schaffen möchte, sondern auch die Ursachen der menschenunwürdigen Vorgänge beseitigen will. Die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten auf den Philippinen haben ein günstiges Umfeld für Ausbeutung und Menschenhandel geschaffen. Erst die Beseitigung der Ursachen, die Einführung von Menschenrechten in die Landesgesetze, die Unabhängigkeit der Gerichte, die Bekämpfung der Korruption auf politischer und wirtschaftlicher Ebene werden dem organisierten Verbrechen den Nährboden entziehen.

All diese Voraussetzungen sind in Deutschland bereits geschaffen und auch unser wirtschaftlicher Wohlstand ist im Vergleich zu den Philippinen immens. Ergibt sich daraus ein gelingendes Leben in Freiheit und Frieden? Pater Shay nimmt den Zuhörern im Klassensaal diese Illusion. Ohne Zorn und mit großem Ernst erklärt er, jeder Mensch sei Versuchungen ausgesetzt und es gebe keine Garantie, ihnen immer zu widerstehen. Deutsche Männer machten einen Großteil der Sextouristen aus, die auf den Philippinen und in anderen Ländern an der Ausbeutung von Kindern und Frauen teilhaben. Deutsche Rechtsprechung und die Legalisierung der Prostitution in unserem Land habe zu einem regen Menschenhandel geführt, der vor allem Frauen aus Osteuropa in die Fänge der Zwangsprostitution und in deutsche Bordelle bringe. Seine Botschaft an uns leitet er aus dem christlichen Evangelium ab – wir sind aufgerufen, uns unseren eigenen Versuchungen und unserer Verantwortung bewusst zu machen, die nicht an den Grenzen Deutschlands endet.

                                                                                                                                                             Anne Kilger

Unser erstes Jahr als Fairtrade-School

Am 28. Februar 2013 wurde unserer Schule in einer Feierstunde der bundesweite Titel "Fairtrade-School" verliehen. Wir sind damit die erste Schule im Saarland und die vierte bundesweit, die diesen Titel erhalten hat. Darauf sind wir sehr stolz!

Im vergangenen Jahr haben wir auch mehrfach unter Beweis gestellt, dass wir die Auszeichnung verdient haben:

- Am 15. November fand ein großer Fairtrade-Afrika-Abend in unserer Schule statt (siehe dazu denn Artikel auf dieser Homepage "Ein Kontinent hautnah").
Als Vorbereitung auf die Veranstaltung wurde das Thema "Afrika" in verschiedenen Unterrichtsfächern und Klassen - teils auch mit Referenten von außen - behandelt.

- Im September hat unser Engagement mit dazu beigetragen, dass Saarbrücken zum dritten Mal in Folge den Titel "Vize-Hauptstadt des fairen Handels" erhalten hat (siehe dazu unter www.HauptstadtdesfairenHandels.de, Der Wettbewerb 2013, "Filme der Preisträger", Portrait Saarbrücken).

- Unsere Zusammenarbeit mit der Fairtrade Initiative Saarbrücken (FIS) hat sich weiter intensiviert. So waren zwei Klassen 6 unserer Schule beim von FIS ausgeschriebenen Wettbewerb "Faire Schulklasse" unter den Preisträgern (siehe unter www.faire-klasse.de, Auszeichnungsfeier).

- Der große Oster-Fairtrade Verkauf im April letzten Jahres fand zum fünften Mal statt. In Zusammenarbeit mit dem Saarbrücker Weltladen "Kreuz des Südens" (siehe unter www.weltladen-saarbrücken.de) verkaufen wir jedes Jahr vor Ostern Produkte aus dem fairen Handel und spenden den Erlös immer für einen guten Zweck. Im letzten Jahr konnten wir einer ehemaligen Schülerin, die ein freiwilliges soziales Jahr in Kenia verbrachte, 300 Euro für ihr Straßenkinderprojekt geben.

Der große Erfolg unserer Aktionen zeigt, dass es sich wirklich lohnt, sich in der Schule mit dem Thema "fairer Handel" zu beschäftigen, denn so können den Schülerinnen und Schülern
Wege aufgezeigt werden, wie sie nachhaltig ärmeren Menschen helfen können.

... und es geht weiter:

- Am Mittwoch, dem 9. April, findet der diesjährige Oster-Fairtrade Verkauf statt. Diesmal soll der Erlös für den Kauf von Medikamenten für syrische Flüchtlingsfamilien verwendet werden. An unserer Schule gibt es mittlerweile etliche Kinder, die mit ihren Familien vor dem krieg in ihrer Heimat geflohen sind. Eine dieser Familien organisiert Medikamententransporte in die Flüchtlingslager.

- Das große Thema für den Rest des Schuljahres wird sein die "FairWertung" von Kleidern. In Zusammenarbeit mit der St. Johanner Börse werden wir im Sommer eine groß angelegte Kleidersammlung organisieren und dabei sicherstellen, dass die Kleiderspenden direkt an Bedürftige weitergegeben werden (siehe dazu unter www.FairWertung.de).

Über alle unsere Aktivitäten berichten wir regelmäßig außer auf unserer Homepage auch auf dem Dokumentationsblog von www.fairtrade-schools.de, auf dem alle Fairtrade- Schools Deutschlands vertreten sind.

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
seit letztem Schuljahr gibt es an unserer Schule eine Fairtrade-AG, bestehend aus Schüler/innen, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern. Die AG tritt nach Bedarf zusammen (ein- bis zweimal im Jahr) und organisiert die jeweiligen Aktionen.
Wenn Sie Zeit und Interesse haben, bei uns mitzuwirken, z.B. beim Oster-Fairtrade Verkauf, geben Sie bitte Bescheid unter a.schmitt@rotenbuehlgym.de.
Wir würden uns sehr freuen, viele neue AG-Mitglieder begrüßen zu können.

Annemarie Schmitt
Leiterin der Fairtrade-AG

Afrika-Abend am 15. November 2013

 

Die Farben Afrikas leuchteten von den Handzetteln und Plakaten, die für den 15. November 2013 zu einem Afrikaabend der Fair-Trade AG des Gymnasiums am Rotenbühl (GaR) einluden. Annemarie Schmitt, Lehrerin für Englisch und Musik und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft „Fair Trade“, brachte Schüler, Lehrer, Eltern, Künstler und Mitarbeiter internationaler Organisationen zusammen, die gemeinsam einen festlichen, informativen und kulinarischen Abend in den Räumen der Schule gestalteten.
Zentrales Thema und hauptsächlicher Spendenempfänger für den Erlös der Veranstaltung war das „Afrikaprojekt Dr. Schales“, für das sich schon am Vormittag des 15. November Schüler der Unter- und Mittelstufe bei einem Benefizlauf ins Zeug legten. Der Herbsttag blieb sonnig und blies den bunt gekleideten Läufern, den Rundenzählern und Zuschauern einen starken kalten Wind um die Ohren. Die Stimmung unter den geübten und weniger geübten Ausdauersportlern war herzlich und am Schluss waren alle stolz auf ihre erlaufenen Runden, die sie den im Vorfeld eingebundenen Sponsoren in Rechnung stellen durften. Auf diese Weise kamen schon vor Beginn des Festes etwa 9000 Euro zusammen, die zur Hälfte an das Afrikaprojekt Dr. Schales und zur anderen Hälfte an das Fußballsozialprojekt „Café con leche“ fließen sollten.
Kurz nach Sonnenuntergang öffnete die Schule ihre Türen. In einem großen Nadelbaum vor dem Haupteingang hatten mehrere Kinder einen verborgenen Sitzplatz ergattert und begrüßten erste Besucher mit lebhaften Stimmen aus dunkler Höhe. Ein Grillwagen, Tische und Bänke wurden für den abendlichen Betrieb vorbereitet. Aus der vollmondbeleuchteten grauen Welt kam man in ein helles Treiben, das im Verlauf des Abends immer lauter und bunter wurde. Die Wartezeit bis zum Beginn des offiziellen Programms überbrückten Frau Schwarz, Lehrerin für Sport und Französisch, und eine Gruppe ambitionierter Schüler mit der Vorführung der afrikanischen Hochsprungtechnik Watussi. An den Seiten der Aula und in den Gängen waren mit Informationsständen vertreten: das Afrikaprojekt Dr. Schales, Amnesty International, die Fairtrade Initiative Saarbrücken, Haus Afrika e.V. (Beispiel Kenya), Hilfe für Tororo e.V., (I)ntact e.V., das Netzwerk Entwicklungspolitik (NES), die Ruandahilfe Kirchenkreis-Saarost-Butare, Terre des hommes, Unicef, die Initiative „Endlich Afrika“ und der Weltladen

Im Oberstufenraum konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten der Behandlung des Themas "Afrika" als Seminarfach informieren. Außerdem boten der mitwirkende Gospelchor Saarbrücken, die Sängerin Marion Ritz-Valentin, der Trommler Max Bousso und der afrikanische Künstler Ibo Ndiaye CDs bzw. Kinderbücher zum Kauf an. Die Aula war geschmückt mit selbstgemalten bunten Bildern afrikanischer Landschaften und handgefertigten Masken; das Rednerpult versteckte sich hinter einer Bastmatte.
Wer vor dem offiziellen Beginn eine Runde durch den Schulbau drehte, konnte den Saarbrücker Künstler Max Bousso im Musiksaal mit einer Schülergruppe beobachten, die mit Begeisterung Rhythmen aus Boussos afrikanischer Heimat einübten. Um 18 Uhr zog die ganze Trommelgruppe in die vollbesetzte Aula ein und eröffnete schwungvoll die Veranstaltung. Die Liedermacherin Marion Ritz-Valentin leitete mit Gitarre und Gesang über zu den Willkommensgrüßen der Vertreter des GaR. Die stellvertretende Schülersprecherin Corinna Schäfer und die ehemaligen Schüler Jonas Degen und Janek Walla führten souverän durch den Abend. Nach ihren eröffnenden Worten begrüßte Schulleiter Herr Kiefer alle Anwesenden und beschrieb die Erfahrung solidarischen Handelns als zentrales Element bei der demokratischen Bildung der Schüler. Die Visionen des Afrika-Projekts Dr. Schales würdigte er als integrierend und friedenstiftend, auch wenn der Weg zu einem stabilen Afrika noch lange und beschwerlich sei. Die Investitionen des Projekts in Bildung und Gesundheit seien vorbildlich und das Afrikaprojekt ein Lehrstück dafür, dass wir nicht machtlos sind und in der Gemeinschaft mit anderen auch unter schwierigen Bedingungen helfen können. Herr Kiefer bedankte sich bei Frau Schmitt für die Gesamtorganisation des Abends, bei Frau Leis (Lehrerin für Englisch und Erdkunde) für die Organisation des Catering und bei Herrn Moik (Lehrer für Mathematik, Musik und Sport) für die technische Unterstützung.
Anschließend interpretierten eine Gruppe Schülerinnen des GaR unter Leitung der Trainerin Frau Schalda-Junk das Thema Afrika mit einer beeindruckenden Vorführung in rhythmischer Sportgymnastik. Mit „schwarzen Weiß/sheiten“ aus dem Senegal unterhielt Ibo Ndiaye das Publikum. Bei seiner Ankunft in Deutschland erlebte der Musiker und Geschichtenerzähler als junger Mann die Bedeutung der Sprache als Brücke zwischen den Kulturen auf ganz besondere Art, die er mit viel Gefühl für Situationskomik vermitteln konnte. Hoch hinaus strebten Nachwuchskünstler aus der Zirkus-AG des GaR mit schwungvoll geworfenen Diabolos und perfekt gefahrenen Giraffen (hohen Einrädern), und nach ihnen stieg Herr Brück auf das Rednerpult. Der Umweltdezernent der Stadt Saarbrücken überbrachte Grüße von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und anerkennende Worte für die saarländische Leistung, neben der Fair-Trade-Stadt Saarbrücken mit dem GaR auch die erste Fair-Trade-Schule des Saarlandes vorweisen zu können. Veranstaltungen wie der Afrikaabend des GaR leisteten nicht nur einen wichtigen Beitrag zu sozialen Projekten sondern bereicherten auch das Leben im Saarland selbst. Als Geschenk überreichte er Frau Schmitt ein Stück schwarze Seife in Form eines Briketts – ein symbolischer Brückenschlag zwischen dem Saarland als ehemaligen Kohleförderland und Afrika als Lieferant der Seifenzutaten.
Die Brückenbauer, die am heutigen Abend im Fokus stehen sollten, wurden von Dr. Schales selbst und seinem Sohn Oliver Schales vertreten. Dieser beschrieb die Grundüberzeugung „jedes Menschenleben ist gleich wertvoll“ als Motivation für ein aktives Streben nach Gerechtigkeit, welches mit dem 2001 gestarteten Afrikaprojekt inzwischen unerwartete Ausmaße angenommen habe. Als Dank für das Engagement der Schule übergab er zwei afrikanische Holztiere an Herrn Kiefer und Frau Schmitt und versprach einen Afrikakalender für jedes Klassenzimmer. Dr. Schales wünschte den Schülern des GaR, sie mögen ihre Begeisterung und ihr soziales Engagement ihr Leben lang bewahren. Er selbst erfahre so viel Unterstützung für sein Projekt, dass an einen Ruhestand nicht zu denken sei. Nachdem das St. Luke‘s Krankenhaus inzwischen eigenständig weiterarbeiten würde, könne er sich nun auf die Versorgung der Bewohner des weiteren Umlandes konzentrieren, für die der Weg zum Krankenhaus oft zu lange oder zu beschwerlich sei. Nach seiner Einschätzung würden wir alle die „Ernte“ der Investitionen in das Land nicht mehr erleben, er sei aber gewiss, dass dies in zwei bis drei Generationen der Fall sein werde.
Marion Ritz-Valentin versetzte das Publikum mit dem gesungenen Ruf eines Schamanen nach Regen wieder in die afrikanische Landschaft. Diese wurde anschließend von bunt gewandeten Mitgliedern des Saarbrücker Gospelchors bevölkert. Chorleiter Deutsch schickte den afrikanischen Liedern kurze Erläuterungen voraus zu den Themen Freiheit, Ungerechtigkeit, Fremdherrschaft und Liebe. Der lange und berührende Auftritt der großen Truppe bildete den Ausklang des offiziellen Programms des Afrikaabends. Nach und nach verteilte sich das Publikum an die Informationsstände und bevölkerte das Erdgeschoss, wo ein großes Buffet und festlich gedeckte Tische warteten. Afrikanischstämmige Eltern der Schule hatten traditionell gekocht und viele andere das Buffet um internationale herzhafte und süße Speisen ergänzt. Bis 22 Uhr genossen viele Gäste das fröhliche Beisammensein.
Aus dem Essensverkauf ergab sich ein Erlös von 2140 Euro. So konnten am 6. Dezember in der Aula der Schule unter großem Beifall der Klassen 5 bis 9 Nikolausgeschenke verteilt werden: Frau Margret Kratz, Betreuerin des Fußballprojekts „Café con leche“, erhielt 4500 Euro. Oliver Schales vom Afrikaprojekt wurden 6640 Euro überreicht.

Anne Kilger

Verleihung des Titels FairTrade-School an das GaR Festakt am 28.2.2013

„Make the world a better place“ – so lautete der Aufruf von Bruce Crowther aus der weltweit ersten FairTrade-Stadt Garstang (Großbritannien) an die Schüler des Gymnasiums am Rotenbühl (GaR). Diese hatten sich zusammen mit Lehrern, Schulleitung und Vertretern der saarländischen Politik und FairTrade-Initiativen in der Aula der Schule versammelt, wo das GaR im Rahmen eines Festaktes zur ersten FairTrade-Schule des Saarlandes gekürt wurde.

Vor mehreren Jahren hatte die Musik- und Englischlehrerein Annemarie Schmitt damit begonnen, das Thema „Fair Trade“ in Unterricht und Projektarbeit zu verankern, regelmäßig schulweite Aktionen durchzuführen, die zunehmende Nutzung von FairTrade-Produkten in der Schule zu unterstützen und schließlich ein FairTrade-Schulteam zu gründen – wichtige Voraussetzungen für die Auszeichnung zur FairTrade-Schule durch den Verein TransFair. Wie Schulleiter Franz Josef Kiefer in seiner Ansprache hervorhob, hat Frau Schmitt den FairTrade-Gedanken durch ihre Arbeit „nicht nur in die Köpfe, sondern auch in die Herzen“ der Schüler, Lehrer und Eltern am GaR hineingetragen.

Auch die Köpfe und Herzen der Zuhörer wurden in der folgenden Feierstunde im Gymnasium am Rotenbühl angeregt und angesprochen. Der saarländische Minister für Bildung und Kultur, Ulrich Commerçon, gratulierte allen Beteiligten zu der verdienten Auszeichnung und drückte seine Hoffnung aus, dass andere Schulen dem Beispiel des GaR folgen mögen. Ein Bewusstsein für die weltweiten gegenseitigen Abhängigkeiten und die Notwendigkeit eines fairen Miteinanders zu schaffen, sei ein großartiges Thema innerhalb der Schule und auch ein besonderes Thema im eigenen Ministerium, in dem seit Kurzem die zuvor verteilten Zuständigkeiten für Entwicklungszusammenarbeit des Saarlandes gebündelt werden.

Peter Gillo, Regionalverbandsdirektor der Stadt Saarbrücken, freute sich mit dem GaR über die Auszeichnung, die er als Ergebnis jahrelanger Arbeit von Schülern, Lehrern und Eltern würdigte. Er betonte, dass das Hineinvertiefen gerade junger Menschen in die Lebenswirklichkeiten anderer sinnvoll investierte Zeit sei, die nicht nur die eigene Wahrnehmung globaler Zusammenhänge schärfe, sondern auch Kräfte wecken könne, die konkrete Veränderungen möglich machen. Besonders Schülern sei ein freiwilliges soziales Auslandsjahr z.B. nach dem Abitur zu empfehlen, bei dem sich wichtige Erfahrungen sammeln lassen. Abschließend überreichte Peter Gillo fair produzierte Fußbälle als Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit im Rahmen der FairTrade-Projekte am GaR.

„Es kommt auf jeden Einzelnen an“ appellierte Kajo Breuer, Dezernent für Umwelt, Migration und Recht in Saarbrücken, der sich schon lange für den Fairen Handel einsetzt. Wenn Millionen von Menschen in Armut und Elend leben, dann sei dies kein Naturzustand, sondern in vielen Fällen von Menschen verursacht und durch Menschen veränderbar. Es sei wichtig, betonte Breuer, sich nicht von Stimmen verunsichern zu lassen, die die FairTrade-Kampagne als nette aber nutzlose Idee darstellen. Die zunehmende Verbreitung von Bio-Produkten in den letzten Jahrzehnten sei ein Beispiel dafür, welche Kraft sich entfalten lässt, wenn Menschen einem wichtigen Gedanken folgen. Saarbrücken als erste FairTrade-Stadt Deutschlands und das Gymnasium am Rotenbühl als erste FairTrade-Schule des Saarlandes seien Partner auf diesem Weg.

„Wir sind eine faire Schulgemeinschaft, die zu Leistung und sozialem Verhalten motiviert“ sind die ersten Worte der pädagogischen Leitlinien des GaR, die ausgezeichnet in den FairTrade-Themenkomplex passen. Wie diese Ziele im Schulalltag umgesetzt werden, konnten die Gäste der Feierstunde am GaR bei einer bunten Mischung von Schülerbeiträgen erleben. Die Jazz AG unter Leitung von Uwe Moik gestaltete mit den gefühlvoll interpretierten Liedern „Imagine“ und „`S Wonderful“ einen passenden musikalischen Rahmen. Eine Menge Spaß hatten neben dem Publikum auch die Akteure bei den Auftritten der Zirkus AG, die betreut wird von Uwe Moik, Gudrun Schneider-Nissen und Berthold Thielen. Kleingruppen zeigten beim Diabolo-Spielen und Einradfahren - passend zum Thema, dass „miteinander“ viel mehr bedeutet als „nebeneinander“. Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a1 und 6a ließen die Zuhörer an den Erfahrungen teilhaben, die sie bei ihrer Religionslehrerin Stefanie Müller bzw. ihrer Klassenlehrerin Annemarie Schmitt zum Thema FairTrade sammeln konnten. Am Beispiel der Produktion von Baumwolle erläuterten sie die Vorteile von fairen Handelsbeziehungen für die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. Die Schüler beschrieben, wie das neu gewonnene Wissen inzwischen ihr eigenes Kaufverhalten und das ihrer Familien beeinflusst, und zeigten damit anschaulich, dass hier Lernen für das Leben stattfindet. Die damit verbundene Hoffnung, im Kleinen zu einer besseren Welt beizutragen, wurde spürbar in dem Lied „Gib mir Sonne“, gesungen von Schülerinnen der Musik AG, die ebenfalls von Annemarie Schmitt geleitet wird.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung der Ernennungsurkunde zur FairTrade Schule von TransFair e.V. an Annemarie Schmitt, Franz Josef Kiefer und Petra Norrick, Abteilungsleiterin Didaktik am Gymnasium am Rotenbühl. Peter Weichardt, Projektleiter Bildungsarbeit, und Fleurance Laroppe, Sprecherin der Fairtrade Initiative Saarbrücken (FIS), gaben einen Rückblick auf die Entstehung der FairTrade Bewegung, die sich von der Idee einer kleinen Gruppe zu einer weltweiten Bewegung entwickelt hat. Per Videoaufzeichnung wurden Grüße und Glückwünsche von englischen und schwedischen Sprechern der FairTrade Initiative an das GaR übermittelt. Fleurance Laroppe und Peter Weichardt würdigten ebenfalls die wertvolle Unterstützung der Schularbeit durch den Weltladen, die Fairtrade-Initiative und das FAIR-Handelszentrum Saarbrücken.

Zum Schluss gab es Geschenke: Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a2 hatten kleine FairTrade Produkte als Geschenke verpackt und verteilten sie zusammen mit einem Hinweis auf die Arbeit der Kölner Tatortkommissare (Verein Tatort – Straßen der Welt e.V.) an alle an den FairTrade-Projekten beteiligten Schüler.

 

Anne Kilger

Der afrikanische Künstler Ibo zu Besuch

 
 

Anfang März hatten wir einen besonderen Gast an unserer Schule. Der afrikanische Kabarettist Ibo (Ibrahina) N'Diaye, geboren im Senegal, aber schon seit mehr als zwanzig Jahren in Deutschland, erzählte den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 5 und 6 Geschichten von seinem Leben in Afrika.

„Am besten fand ich es, wie Ibo von seiner Großmutter erzählt hat und von seiner Schulzeit“, berichtete Maximilian. Auch Elias, Paul, Carlo, Julian und Moritz M. fanden die lustigen Geschichten von „Big Mama“ am besten. „Manchmal wurde auch am Strand Unterricht gemacht“, erinnerte sich Marco . „Aber auch die Bewegungen, die er immer dazu gemacht hat,“ fanden Anne-Sophie, Leonie, Anna und Juliane am besten.

Darüber hinaus erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes über die afrikanische Kultur. „Mir hat gut gefallen, dass Ibo von seiner Heimat berichtet hat,“ bemerkte Angelina und Michael fügte hinzu: „Ich fand es toll von ihm, dass er die Mädchen in Afrika so gut beschrieben hat.“

Gebannt blickten sie nach vorne, als die ersten Trommelklänge den Musiksaal füllten und fragten interessiert nach, als Ibo die Bilder des pinken Sees (Lac Retba) zeigte. „Er hat viele Witze gemacht und er hat uns auch dran genommen, als wir Fragen hatten,“ freute sich Simon, und Anne ergänzte: „Er hat uns viel beigebracht.“ „Außerdem hat er uns erzählt, warum die ganzen Rapper so große Goldketten tragen.“ sagten Mari-Lou und Sarah. „Das war sehr cool!“

Mehrnaz erinnerte sich, dass Ibo nur ein Spitzname für die elf Vornamen ist, die der afrikanische Musiker, Tänzer, Schriftsteller und Schauspieler hat. „Er ist mit sehr viel Charme aufgetreten. Er hat uns, die Kinder, aber auch die Lehrer unterhalten. Er hat für gute Stimmung und gute Laune gesorgt.“ fasste Arian zusammen und Ferdinand fügte hinzu: „Ich kann ihn nur weiterempfehlen!“

Die Klasse 5ab mit freundlicher Unterstützung von Frau Becker

Fair Trade in der Presse

Fair Trade-Projekt des Gymnasiums am Rotenbühl erhält Hauptpreis beim Bildungswettbewerb pi-saar

Pi-Saar - so nannte die CosmosDirekt-Versicherung ihre Initiative für Bildung, die sie in diesem Jahr zum ersten Mal im Saarland ausgeschrieben hatte.

Aufgerufen waren Schulen, Kindergärten und Vereine, ihre Projekte zum Thema Bildung im Internet einzureichen. Von Januar bis Mai kamen so insgesamt 51 Projekte zusammen. Jeder Projektleiter musste nun versuchen, möglichst viele Personen dazu zu bewegen, für das jeweilige Projekt zu stimmen. Denn wer am Ende die meisten "Sterne" hatte, war der Sieger und konnte bis zu 10 000 Euro Preisgeld gewinnen. Spannend blieb es bis zum Schluss, aber dann kam endlich die ersehnte Nachricht: Wir haben gewonnen!!!  

Am 14. Juni wurde uns in einer Feierstunde im Foyer der CosmosDirekt ein Scheck über 10 000 Euro überreicht. Mit diesem Geld können wir nun Unterrichtsmaterialien zum Thema Fair Trade anschaffen, Workshops und besondere Veranstaltungen finanzieren. Außerdem sind wir damit unserem Ziel, die "Erste Fair Trade Schule Deutschlands" zu werden, ein großes Stück näher gekommen. Vielen Dank an alle, die uns mit ihren Sternen unterstützt haben!

Annemarie Schmitt

Großer Bericht in der BILD-Zeitung

Bei der pi-saar Preisverleihung zu Gast ...

Am Donnerstag, dem 14. Juli, waren wir, die Klasse 5a, zu der Preisverleihung von pi-saar, einer Bildungsinitiative von Cosmos Direkt und Bild Saarland, eingeladen.

Um 15:00 Uhr führte uns die Patin unseres Projekts durch das Gebäude. Uns fielen drei große Netze mit Luftballons auf, die hoch oben an der Decke hingen. Als es um 15:30 Uhr begann, wurden ein paar Worte gesagt, dann wurden wir sowie vier andere Teilnehmer auf die Bühne gebeten und bekamen einen Scheck über 10.000 Euro und eine Urkunde überreicht.

Dann wurden wir noch von einer Fotografin der Bildzeitung fotografiert. Als alle Teilnehmer ihren Scheck und ihre Urkunde erhalten hatten, ging plötzlich eine Konfettikanone los! Außerdem öffneten sich die Netze und die Luftballons schwebten langsam auf uns herab. Innerhalb von Sekunden war der ganze Boden mit Luftballons bedeckt. Wir Kinder sprangen herum und ließen die Ballons mit unseren Füßen zerplatzen, was ziemlich krachte.

Die Erwachsenen standen daneben und hielten sich die Ohren zu. Es dauerte ungefähr 15 Minuten, bis auch der letzte Luftballon zerplatzt war. Dann gab es noch Essen und Trinken. Es war ein sehr schöner, aufregender Tag.  

Julius Groß, Klasse 5a

 

Fairtrade am Rotenbühl-Gymnasium in Saarbrücken

Meine Schule, das Rotenbühl-Gymnasium in Saarbrücken, möchte gerne den Titel „Fairtrade Schule“ bekommen. Deshalb arbeiten wir eng mit dem Weltladen zusammen. Jedes Jahr haben wir vor Ostern einen großen Fairtrade Verkauf und am Tag der offenen Tür einen kleinen. Da unsere Lehrerin Annemarie Schmitt engen Kontakt zum Weltladen hat, kann sie dort Produkte in Kommission mitnehmen. Von dem Erlös der verkauften Ware zahlt sie 90% an den Weltladen zurück, die anderen 10% darf meine Schule behalten und an soziale Projekte spenden.

Im letzten Jahr gingen unsere Spenden an Janek, einen ehemaligen Schüler unserer Schule, der in Nicaragua in einem Heim für ausgesetzte und behinderte Kinder arbeitet. Dieses Jahr planen wir, Janeks Schwester zu unterstützen, die ebenfalls in einem Heim für ausgesetzte und behinderte Kinder arbeitet.

Die Waren aus dem Fairtrade Verkauf sind von guter Qualität und werden zu einem fairen Preis verkauft, sodass die Hersteller gut davon leben können.
Ich persönlich finde es sehr gut, dass wir als Kinder schon lernen, Verantwortung zu übernehmen und schwachen und armen Menschen zu helfen.

Lisa Kathrin Nozar, Schülerin der Klasse 6b1

Was heißt Fair Trade?

 

Frau Schmitt, unsere Musiklehrerin, hat uns über das Thema Fair Trade informiert.

Fair Trade bedeutet fairer Handel, das heißt, dass die Leute, die diese Sachen herstellen, nur erwachsene Menschen sind und freiwillig dort arbeiten. Natürlich bekommen diese Leute auch einen fairen Preis.

Ich finde es gut, dass ich schon als Kind fair Trade kennen lerne, denn arme und behinderte Menschen sollten auch wie wir gut zu essen und Freude am Leben haben.

Jedes Jahr haben wir in der Schule einen großen Verkauf  mit fair gehandelten Produkten. Der Erlös des diesjährigen Verkaufs geht an ein Straßenkinderprojekt in Kenia, wo eine ehemalige Schülerin unserer Schule ein freiwilliges soziales Jahr verbringt.

Katja Vater, Klasse 6b1

GaR handelt fair!

Faire Schule- Fairer Handel
Viele Plakate in ganz Saarbrücken ob in Bus, Bahn oder auf der Straße beweisen es: Saarbrücken ist seit dem 2.April erste Fairtade Stadt in Deutschland!
Das heißt, Saarbrücken ist die erste Stadt in Deutschland, die diesen Titel, der mit bestimmten Bedingungen in Bezug auf den fairen Handel verbunden ist und von Transfair e.V., dem Verein zur Förderung des fairen Handels in Deutschland vergeben wird, trägt. Einige dieser Bedingungen sind zum Beispiel, dass bei Sitzungen des Stadtrates fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird, Öffentlichkeitsarbeit für das Kaufen von fair gehandelten Waren gemacht wird und auch die Zusammenarbeit mit Schulen zum Thema Fair Trade gesichert ist und dort Projekte vorgenommen werden.
Und genau dieser wichtige Punkt mit der Arbeit in Schulen hat jetzt etwas mit uns, den Schülern des Gymnasiums am Rotenbühl zu tun:
Wir haben nämlich einen großen Teil zum Erhalten des Titels beigetragen indem wir, genauer gesagt die Klasse 9b2, mit unserer Musiklehrerin Frau Schmitt, die in gutem Kontakt mit dem Weltladen in Saarbrücken, der fair gehandelte Waren verkauft, steht ein großes Projekt auf die Beine gestellt haben. Alles fing damit an, dass sie uns über die Aktion der Fairtrade Towns berichtete und wir sofort begeistert von dieser Idee, die armen Menschen in Entwicklungsländern hilft und ihnen angemessene Löhne zahlt, waren und ihr versicherten etwas auf die Beine zu stellen. Dies taten wir dann auch, nachdem uns am 10.03.09 Hildegard Fries vom Weltladen einen Besuch abstattete und uns nähere Informationen über Fair Trade und den Weltladen gab. Nach diesem Besuch, der nicht nur uns und Frau Schmitt, sondern auch Frau Fries sichtlich gefiel: ,,Ihr seid ja echt super! So viele Fragen habt ihr!” entschlossen wir uns dann mit Unterstützung von Frau Schmitt einen Verkauf von fair gehandelten Waren aus dem Weltladen in der Wanne unserer Schule zu organisieren und so eine der Bedingungen von Transfair zu erfüllen, damit Saarbrücken als Fairtrade town anerkannt würde. So organisierten wir dann zum Beispiel das Aufhängen von Plakaten, eine Durchsage in der Schule oder auch welche Waren wir in der Schule verkaufen würden. Außerdem drehten wir einen kurzen Film, bei dem das Highlight das Ende war, da dort aus den Körpern aller Schüler die Wörter "Fair trade" entstanden. Die Aktion, dieses Bild hin zukriegen, machte sehr viel Spaß, da unser Kameramann auf der höchsten Empore unserer Aula stand und auf die Schüler, die in der Aula in "Buchstabenform" auf dem Boden lagen, herabfilmte.
Am 26.03. bekamen wir dann noch mal Besuch vom Weltladen und lernten das Leben der Menschen und den Verhältnissen in den Entwicklungsländern noch mal ausführlicher kennen.
Ein paar Tage später dann bekamen wir die Nachricht: "wir" hatten es tatsächlich geschafft: Saarbrücken ist erste Fair Trade Town! Dementsprechend war der Jubel der Klasse und die Vorfreude auf den 2. April , an dem der Verkauf in der Schule und anschließend die öffentliche Verleihung der Urkunde an Saarbrücken, zu der wir ebenfalls eingeladen wurden, stattfand, groß.
Bei der Verleihung war neben dem Geschäftsführer von Transfair, Dieter Overath, der Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und vielen anderen wichtigen Leuten, viel Presse anwesend. Dies war für uns natürlich die Belohnung schlechthin, denn wir durften Interviews geben, als Fotomodelle stehen und wurden sogar gefilmt. Außerdem konnten Shirley Schmidt und ich selber Interviews mit vielen Verantwortlichen führen, da wir von Mitarbeitern des Weltladens gebeten worden waren eine Reportage mit einem Mikrofon über den Tag aufzunehmen. Dieser Job war, wie der ganze Tag, einfach toll und wir haben viele Erfahrungen gesammelt.
Weitere Informationen zu diesem Thema und auch weitere Bilder und einen kurzen Film über diese Verleihung gibt’s unter:

http://www.fairtrade-towns.de/home/saarbruecken-1-fairtrade-stadt/

Maike Kumstel

Nachlese zur Benefizveranstaltung

Nachlese zur Benefizveranstaltung am 1. Oktober 2010 und zur nachfolgenden Projektwoche

Am Freitag, dem 1. Oktober 2010 um 18 Uhr, fand in unserer Schule eine große Benefizveranstaltung zum Thema Lateinamerika statt, deren Erlös armen Kindern in Nicaragua zugute kommt.

Nach der Eröffnungsrede unseres Schulleiters, Herrn Kiefer, führte unser ehemaliger Schüler und Musicalstar Jonas Degen durch ein buntes Programm aus Musik, Tanz und Akrobatik.

Den Anfang machte die Kindertanzgruppe von Frau Dr. Dimitrova mit einem Cha-Cha. Die 4-9Jährigen sahen in ihren Kostümen einfach  bezaubernd aus und waren mit Eifer bei der Sache.

Elena Schneider, Schülerin der 9. Klasse und Bundessiegerin im Fach klassische Gitarre, brachte mit ihrem Vortrag spanisches Flair  in unsere sonst doch eher nüchterne und kahle Aula. Dazu passend die von den Kunsterzieherinnen vorbereiteten und auf eine Leinwand projizierten  Großbildaufnahmen.

Weiter ging es mit einer Tangoeinlage des argentinischen Profitanzpaares Guillermo und Silvina Böttcher, das in ganz Europa Tangokurse gibt und sich trotz Termindrucks bereiterklärt hatte, bei uns aufzutreten.

Thea Braunegger und Florian Thielen aus den Klassen 8 und 9 trugen danach - begleitet von der Musik-AG (Altflötensolo: Birk Blechschmidt) - ein brasilianisches und ein chilenisches Lied vor. In dem Lied "Luchin", das von dem großen chilenischen Liedermacher Victor Jara geschrieben wurde, geht es um das Leben eines Straßenkindes, das jeden Tag um das nackte Überleben kämpfen muss.

Dieser Text war dann die Überleitung zur Rede von Frau Edel Mihm, die als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Weltladens Saarbrücken schon seit vielen Jahren ein Straßenkinderprojekt in Nicaragua betreut. Auch wir als Schule haben dieses Projekt schon mehrmals durch verschiedene Aktionen finanziell unterstützt. An diesem Abend hatte Frau Mihm nunmehr Gelegenheit, ihre Arbeit einem großen Zuhörerkreis näherzubringen.

Flotte Rhythmen begleiteten den Auftritt der schuleigenen Zirkus-AG, die ihr Können in verschiedenen Disziplinen auf  sehr professionelle Art  unter Beweis stellte. Das Publikum war begeistert.

Im Anschluss daran trat die Schirmherrin des Abends, Frau Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, an das Rednerpult und zeigte sich begeistert von der Veranstaltung und dem Engagement aller Helferinnen und Helfer. Sie sprach dann zu dem Thema "Saarbrücken als erste Fair Trade Stadt Deutschlands" und machte deutlich, dass der Kauf von fair gehandelten Produkten aus den sogenannten Entwicklungsländern einen wichtigen Beitrag zur Linderung der Armut dort darstellt. Das nächste Ziel der Stadt sei es, sich um den Titel "Bundeshauptstadt des fairen Handels" zu bewerben.

Zum Abschluss des offiziellen Programms spielten und sangen die argentinischen Musiker
Leo Ortega und Gustavo Lepres mit der Unterstützung von Frau Ritz-Valentin und Herrn Bartholomay Lieder aus Lateinamerika. Mit ihren Darbietungen gelang es ihnen, den Besuchern den besonderen Charakter  dieser Musik nahezubringen.

Nach dem kulturellen Programm konnten sich nun die Gäste stärken: unter der Anleitung von Frau Ugarte aus Peru und Frau Wegener hatten lateinamerikanische Mütter und Spanischlehrerinnen unserer Schule verschiedene  leckere Speisen aus dem lateinamerikanischen Raum vorbereitet.

Wer lieber Altbekanntes aß, für den stand ein von den Eltern aufgebautes riesengroßes Salatbüffet bereit. Auch ein Fair Trade Stand des Weltladens durfte nicht fehlen, an dem man Kunstgewerbe oder Lebensmittel aus Lateinamerika erwerben konnte.

Frau Leis hatte schon Wochen vorher mit ihrer Klasse eine Gutscheintombola vorbereitet, für die ganz viele Geschäftsleute aus Saarbrücken Gutscheine gestiftet hatten. So konnte man über den ganzen Abend verteilt Lose zu 1 Euro erwerben.

Alles in Allem war die Benefizveranstaltung ein Riesenerfolg, nicht zuletzt auch deshalb, weil ganz viele Eltern, Schüler/innen und Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet und geholfen haben. Man hatte das Gefühl, dass alle HelferInnen es auch gerne und mit Freude gemacht haben, vielleicht auch deshalb, weil es ja um einen guten Zweck ging.

Nachdem die Rechnungen alle bezahlt waren, hatten wir 6500 Euro übrig, einen Betrag, mit dem wir niemals gerechnet hätten!

Jeweils die Hälfte des Geldes geht an das oben erwähnte Straßenkinderprojekt von Frau Mihm und an eine Förderschule in Matagalpa/Nicaragua. Dort werden die Ärmsten der Armen, nämlich behinderte Kinder, unterrichtet und betreut. Janek Walla, ein ehemaliger Schüler unserer Schule, leistet dort im Moment ein freiwilliges soziales Jahr ab und wir stehen in engem Kontakt mit ihm.

Vielen Dank an alle, die uns durch ihre Hilfe unterstützt haben, vor allem auch herzlichen Dank an die Schulelternsprecherin, Frau Fink-Hemsing und an Frau Stürmer!

Im Anschluss an die Benefizveranstaltung fand dann vom 4. bis 7. Oktober eine Öffnet internen Link im aktuellen FensterProjektwoche   (Mit Klicken gelangen Sie zu einer Fotogalerie mit Arbeitsergebnissen der Projektwoche) zum Thema "Globales Lernen - in unserer Schule handeln" statt.

Frau Ulrike Dausend vom "NES" (Netzwerk Entwicklungspolitik Saar) hatte den Vorschlag gemacht, dass wir dabei auf Referentinnen und Referenten des Netzwerks zurückgreifen könnten, die uns kostenlos zur Verfügung stehen würden, weil zur gleichen Zeit die sogenannten entwicklungspolitischen Tage im Saarland stattfänden.

So suchten sich die einzelnen Klassen Themen aus wie "Kinderarbeit und fairer Handel", "Leben und Kultur in der Einen Welt", "Nachhaltiges Wirtschaften in Lateinamerika", "Ein Tag als Straßenkind", "Die Aidsproblematik in Afrika", "Thema Wasser", "Die Millenniumsziele" usw. Aber auch die Musik anderer Länder ebenso wie der Tanz waren Gegenstand verschiedener Workshops. Die Schülerinnen und Schüler waren sichtlich froh, einmal einen etwas anderen Unterricht zu erleben. Den Abschluss der Projekttage bildete eine Präsentation der Ergebnisse in den einzelnen Klassenräumen und eine kurze offizielle abschließende Veranstaltung in der Aula.

Durch Spenden kamen dabei wiederum 900 Euro für ein Projekt zusammen, bei dem es um Hilfe für die benachteiligten Ureinwohner Argentiniens (Guarani-Indianer) geht, die von skrupellosen Geschäftsleuten von ihrem Land vertrieben und damit ihrer Lebensgrundlage beraubt worden sind.

Annemarie Schmitt

Fair Trade: Projekttage und Benefizveranstaltung

Seit etwa drei Jahren betreue ich an unserer Schule ein Projekt, das sich mit dem Thema Fair Trade beschäftigt.

In Zusammenarbeit mit dem hiesigen Weltladen organisiere ich regelmäßig Vorträge für Schüler/innen und einmal im Jahr eine große Verkaufsausstellung in der Schule mit fair gehandelten Produkten. Ich merke, wie das Interesse der Schülerinnen und Schüler an diesem Thema wächst, gerade auch jetzt, wo das Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung für ärmere Menschen sehr präsent in den Medien ist.

Das Ziel meines Projektes ist es, den Schüler/innen Wege aufzuzeigen, wie sie unsere Welt ein wenig besser machen können, z.B. durch den Kauf von fair gehandelten Produkten, für deren Herstellung die Menschen einen gerechten Lohn bekommen. Ganz gezielt unterstützen wir dabei ein Straßenkinderprojekt in Nicaragua, das von einer Mitarbeiterin des Weltladens betreut wird.
Als im April letzten Jahres Saarbrücken zur ersten Fair Trade Stadt Deutschlands ernannt wurde, war ich mit meinen Schülern bei der Oberbürgermeisterin im Rathaus eingeladen und wir sind für unser Engagement sehr gelobt worden.

Um das Fair Trade Projekt nun einem größeren Publikum vorzustellen und über unsere Arbeit zu informieren, findet am Freitag, dem 1. Oktober um 18 Uhr in unserer Schule eine große Benefizveranstaltung zum Thema Lateinamerika statt, deren Erlös wiederum den Straßenkindern in Nicaragua zugute kommen soll.

Für diesen Abend haben wir Tänzer und Musiker aus Argentinien engagiert, Mütter, die selbst aus Lateinamerika stammen, werden nach dem offiziellen Programm Spezialitäten aus ihrer Heimat anbieten und es wird einen Fair Trade Verkaufsstand geben.

An diese Auftaktveranstaltung schließen sich vom 4. bis zum 7. Oktober Projekttage an zum Thema „Globales Lernen – in unserer Schule handeln“.

Hier werden zusammen mit Referentinnen und Referenten der gleichzeitig im Saarland stattfindenden  "Entwicklungspolitischen Tage (Epobits)" interkulturelle und entwicklungspolitische Themen in verschiedenen Workshops mit den Schüler/innen behandelt. Die Projekttage werden vom Netzwerk Saar (Nes) durchgeführt und stehen unter der Schirmherrschaft der Umweltministerin und des Kultusministers.

Für Donnerstag, den 7. Oktober um 16 Uhr ist eine abschließende Abschlussveranstaltung mit Präsentation der Ergebnisse in der Aula der Schule geplant.

Leitet Herunterladen der Datei einHier können Sie das Einladungsschreiben der Schule herunterladen!

Annemarie Schmitt

Studienrätin

Große Gutschein-Tombola!

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Gäste,

endlich die versprochenen Hinweise zu unserer Tombola für die  Benefizgala am Freitag, dem 1. Oktober 2010.

Wir waren sehr fleißig und die Kaufmannschaft in Saarbrücken und Umgebung überaus spendabel.

Wir haben im Moment bereits über 400 !!! Gewinne und es sind noch einige auf dem Weg … was für eine Ausbeute .

Dies ist auch der Hilfe der 9a1 mit Klassenleiterin Frau Löhr zu verdanken, die uns bei der Akquise der Gutscheine tatkräftig unterstützt haben.
Dafür an dieser Stelle schon ein GROSSES DANKESCHÖN !

Hier die Regeln der Verlosung:

  • Der Preis für 1 Los beträgt 1,- Euro.
  • Am Freitag können Sie ab 17.00 Uhr Lose an der Loskasse erwerben.
  • WIR werden ab ca. 18.00 Uhr paarweise durch die Schule gehen.
  • Wenn Sie das Geld passend haben, verkaufen wir Ihnen gerne Lose, wenn nicht, müssten Sie bitte zur Loskasse gehen. Nur die haben Wechselgeld.
  • Die 30 attraktivsten Preise ziehen wir LIVE ab 21.30 Uhr in der Aula.
  • Alle anderen Gewinne können Sie NACH dieser Preisvergabe (und auch noch nächste Woche bei Frau Leis und ihrem wunderbaren Team) abholen.


Sonderpreis:

  • Es wird einen SUPER-SONDERPREIS geben, der allerdings ersteigert werden muss …

Mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht !

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre „LOS-freudige“ Unterstützung für die „Straßenkinder in Nicaragua“.

Herzlichst Ihre 6b