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Dienstag, 22-08-2017

Sichere Passwörter, Cybermobbing - Medienworkshops am GaR

Am 2. Juni hatten wir (Klasse 6b) ein Medienseminar in unserer Schule. Das Seminar wurde von Lena Steiner geleitet. Wir haben uns mit folgenden Themen beschäftigt:
- Was ist Datenschutz?
- Verschiedene Softwares
- Soziale Netzwerke
-Wie erstellt man ein sicheres Passwort?
- Cybermobbing

Zuerst stellte Lena Steiner sich und ihren Beruf vor. Sie hält Medienseminare an Schulen, bei Firmen, an Unis und bei privaten Leuten, die sich informieren oder weiterbilden möchten. Dann erklärte sie uns, was Datenschutz ist und wie wir selbst unsere Daten schützen können. Außerdem erzählte sie uns, welche Arten von Hackern es gibt bzw. welche Gefahren von geklauten Daten ausgehen.

Ich fand es bis dorthin schon sehr spannend. In der zweiten Stunde schauten wir uns beliebte Apps/ Softwares an, z.B. WhatsApp, Twitter, Instagram, Musical.ly. Beim näheren Betrachten von What's App haben wir sehr viele Nachteile festgestellt. Die Daten von WhatsApp werden z.B. direkt an Facebook weitergegeben, das heißt, dass auch Bilder, die man Freunden schickt, dort landen.

Im Anschluss versuchten wir das perfekte Passwort mit einer Seite ( auf dieser Seite über eine Checkliste) zu erstellen. Am Ende unterhielten wir uns über Cybermobbing und seine Folgen. Lena erklärte uns noch einmal, warum man Cybermobbing sehr Ernst nehmen muss. Danach neigte sich der Workshop langsam dem Ende zu. Es waren tolle Erfahrungen, die wir gemacht haben und ich hoffe, das wir viel mitnehmen konnten.

Zoë Didé, Klasse 6b

"Komcomm-Medien-und Sozialkompetenzprojekt" am Gymnasium am Rotenbühl

Eine Welt ohne Internet ist heute nicht mehr vorstellbar. Umso wichtiger ist es, unsere Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem World Wide Web zu befähigen. Dieses Ziel hat sich die aus Eltern und Lehrkräften bestehende Schulentwicklungs-AG Prävention auf die Fahnen geschrieben: Bereits mehrere Jahre infolge wurden und werden daher in der Klassenstufe 6 mit Unterstützung der Schul- und Klassenleitung sowie in Zusammenarbeit mit dem Jugendserver Saar Workshops zum Thema Medien- und Sozialkompetenzen angeboten. So wurden am 28.6. und 29.6.16 alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 an zwei spannenden Projekttagen u. a. mit den Themen Cybermobbing, Urheberrecht und Jugend- bzw. Datenschutz vertraut gemacht. Sie erfuhren dabei viel Neues, hatten aber auch die Gelegenheit bereits Bekanntes zu festigen. Neben den Experten des Jugendservers Saar standen ihnen eigens dafür ausgebildete Mediensouts zur Verfügung: die Oberstufenschülerinnen und -schüler des Seminarfach Medias mess (Leitung: Frau Lehnert / Frau Bubel). Im Anschluss an die beiden Projekttage fand ein Elterninformationsabend statt, an dem die Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse an das Publikum weitergeben konnten. Mit viel Freude und Engagement präsentierten die Lernenden ihre liebevoll gestaltenden Plakate. Die Ergebnispräsentationen zeigten, dass ein tatsächlicher Lernfortschritt stattgefunden hat. „Das hat wirklich Spaß gemacht“, resümiert Annika Krämer aus der Klasse 6b am Ende des Abends und lässt auf weitere erfolgreiche Medienworkshops am GaR hoffen.

AIDS-Hilfe Saar zu Besuch am GaR

Den Bericht als pdf-Datei finden Sie hier.

Präventionsprogramm P.A.R.T.Y. (Prävention - Alkohol - Risiko - Trauma - You)

Am 1. Februar fuhr der Katholische Religionskurs der Klassenstufe 11 (Bucceri) nach Homburg an die Uniklinik, um dort an einem Präventionsprogramm namens „P.A.R.T.Y.“  teilzunehmen.
„P.A.R.T.Y.“ steht für „Prevent Alkohol and Risk Related Trauma in Youth“. Es handelt sich dabei um das weltweit erfolgreichste Präventionsprogramm für Jugendliche gegen Unfälle, die durch Alkohol und risikoreiches Verhalten entstehen. Unter dem Motto „Don’t Risk Your Fun“ wurden wir an diesem Projekttag durch verschiedene Stationen des Homburger Uniklinikums geführt, die auch ein Patient mit Polytrauma durchläuft: den Krankenwagen, die Notfallaufnahme der Unfallchirurgie, die Intensiv- und Normalstation und außerdem die Physiotherapie. An dieser letzten Station konnten wir uns sogar mit einem ehemaligen Schwerstverletzten unterhalten, der über seinen Fahrradunfall und die Beeinträchtigungen sprach, die dieser Unfall mit sich brachte. Er ist nun Frührentner und verbringt den Großteil seiner Zeit damit, mithilfe der Physiotherapie die lebenslänglichen Einschränkungen des Unfalls weitestgehend zu verringern. In unserem Fall waren es sogar zwei Patienten, die ihre Geschichte erzählt haben: Zum Abschluss besuchte uns ein junger Mann, der über mehrere Autounfälle gesprochen hat, die er miterlebt hat, und seine Ängste, die er nun hat, wenn er mit anderen Menschen Auto fährt. Ihm geht es dem äußeren Anschein nach zwar gut, doch hat er große Probleme längere Zeit zu sitzen und zu stehen. Auch er ist nun erwerbsunfähig.
Das gesamte Programm und vor allem die Gespräche mit den Betroffenen haben uns alle dazu angeregt, vorsichtiger im Straßenverkehr zu sein, und uns dazu gebracht, genauer zu überlegen, bei wem wir ins Auto steigen.
Im Aktuellen Bericht ab der 25. Minute wird unser Besuch dokumentiert.

Katharina Mayer, 11 S-L

Was geht – was geht nicht? Schüler der Klassen 7b1 und 7b2 erklären Erwachsenen Regeln des Zusammenlebens

Präsentieren, Diskutieren, Kooperieren – wie das alles gelingt und man dabei die Rechte der Mitmenschen beachtet, zeigten Schüler des Gymnasium am Rotenbühl am Donnerstagabend (17.7.2014). Angeleitet von Frau Eisenstein und Frau Lammerz vom Jugendserver Saar und unterstützt durch Frau Becker und Herrn Schadt von der Nachbetreuung der Schule hatten sich die Heranwachsenden zwei Tage lang mit den Themen Internetkompetenz, Sozialkompetenz, Persönlichkeits- und Urheberrechte beschäftigt. Kleine Expertengruppen aus beiden Klassen stellten den anwesenden Lehrern, Eltern, Mitschülern und Geschwistern mit Hilfe von Plakaten und Folien vor, was sie in den Projekttagen gelernt hatten.
Die Zuhörer erfuhren zunächst, wie man sichere Passwörter baut und behalten kann. Interessierte Leser finden unter www.datenschutz.ch einen Sicherheitstest für Passwörter. Die beiden nächsten Schülergruppen erklärten, dass fast alle als Bild oder Text gespeicherten Daten urheberrechtlich oder durch das Recht am eigenen Bild geschützt sind. Wenige Ausnahmen betreffen die Freigabe von Fotos und Werken durch ihre Erzeuger, die Abgebildeten oder deren Erziehungsberechtigte sowie solche Veröffentlichungen, die mit Creative Commons Urheberrechtslizenzen versehen sind und eingeschränkt kopiert werden dürfen. Für die anschließende „Abfrage“ der Zuhörer hatten die Vortragenden Abstimmungskärtchen auf den Stühlen bereitgelegt, die fleißig eingesetzt wurden – nach schulischen Kriterien war die gezeigte Lernleistung der Anwesenden mindestens befriedigend! :)
Die Vorteile und Gefahren sozialer Netzwerke im Internet waren ein weiteres spannendes Thema, bei dem es vor allem um den aktiven Schutz der eigenen Daten ging. Anhand eines Musterprofils erklärten die Experten, wie man sich durch Decknamen und das Verbergen privater Daten wie Alter, Geschlecht, Wohnort oder Hobbies vor Übergriffen im Netz und im realen Leben schützen kann.
Dass inzwischen die Mehrzahl der Schüler in beiden 7er Klassen über ein Smartphone mit Internetzugang verfügen und wie das durchschnittliche Nutzungsverhalten aussieht, klärten zwei Arbeitsgruppen mithilfe einer Umfrage in den Klassen. Die Schüler wiesen auf die größten Gefahren der Nutzung dieser mobilen Geräte hin, nämlich die Verbreitung von Schadsoftware und das Entstehen hoher Kosten durch unbeabsichtigte oder nicht überschaute Internetkäufe. Dass eine notierte Seriennummer das Gerät bei Diebstahl auffindbar machen kann, war eine weitere wichtige Information für die Zuhörer.
Die letzten Expertengruppen hatten sich mit den Themen Mobbing und Cybermobbing beschäftigt. Der Unterschied zwischen normalen Konflikten und anhaltendem Mobbing wurde erklärt und die Notwendigkeit betont, im Falle von Mobbing nicht wegzusehen, sondern Hilfe bei Erwachsenen zu holen. Die Schüler beschrieben, wie die Anonymität und die schnelle Verbreitung von Nachrichten im Internet Cybermobbing im Vergleich zu
Mobbing im realen Leben vereinfachen. Umso beeindruckender war das Ergebnis ihrer Umfrage, in der weit mehr als die Hälfte der Mitschüler bestätigten, Mobbingopfer und/oder Täter in der „realen Umgebung“ Schule zu kennen. Mobbingszenen spielten sich nach der Einschätzung der Zeugen dort ab, wo Lehrer keinen direkten Einblick haben, nämlich in Gängen, auf dem Schulhof oder in Umkleidekabinen.
Bei der abschließenden Fragerunde erwiesen sich die Schüler einmal mehr als souveräne Dialogpartner. Entsprechend zufrieden beendete Frau Becker für die AG Prävention die von der Arbeitsgemeinschaft initiierte Veranstaltung. Die Schüler der 7b1 und 7b2 haben bewiesen, dass sie Sozial- und Medienkompetenz nicht nur in der Theorie verstehen, sondern auch in der Praxis anwenden können – eine lohnende Investition in die Zukunft.

Anne Kilger

Schülerplakate: KomComm-Projekt am GaR

KomComm-Projekt am GaR

Vom 15.07. bis 17.07. 2014 fand für die Klassen 7b1 und 7b2 ein Workshop zum Thema „Me­dien- und Sozialkompetenz in social communities“ vom Öffnet externen Link in neuem FensterJUGENDserver-saar mit Frau Lam­merz und Frau Eisenstein statt. Die Klassen wurden von Frau Becker und Lucas Schadt beglei­tet.
Am ersten Tag waren wir im Computerraum und unterhielten uns vor allem über Daten­schutz und das Recht am eigenen Werk. Zum Datenschutz gehört auch ein sicheres Passwort, doch die meisten unserer Passwörter sind unsicher und leicht zu hacken. Wir bekamen gute Tipps, um ein sicheres Passwort mit Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen zu erstellen und zu merken. Man denkt sich einfach einen Satz aus, den man sich leicht mer­ken kann, der aber dennoch nicht zu erraten ist und nimmt dann die Anfangsbuchstaben oder Zahlen zu einem Passwort, z. B. kann man aus dem Satz Ich gehe jeden Morgen um 8:00 Uhr zur Schule! das Passwort IgjMu8UzS! machen. Um anschließend zu testen, wie sicher ein Passwort ist, haben wir es mit dem Passwortcheck des Bundesdatenschutzbeauftragten der Schweiz (https://review.datenschutz.ch/passwortcheck/check.php) getestet. Auch wichtig ist, dass man das Passwort nirgendwo in der Nähe des PC auf einem Zettel aufbewahren.
Eines der interessantesten Themen war das Urheber- und Persönlichkeitsrecht, da wir zwar davon gehört, es aber nie ernst genommen bzw. verstanden hatten. Wir lernten den Unter­schied zwischen Urheber- und Persönlichkeitsrecht mit vielen zum Teil komplizierten Bei­spielen. Auch das uns bislang unbekannte ,,CC‘‘-Logo, das für Creative Commons (= freier Inhalt) steht, und dessen Funktion erregte große Aufmerksamkeit.
Darüber hinaus spielten Handys und Apps  eine große Rolle mit Themen wie z.B. die Sicherheit des Smartphones vor Viren oder Schutz vor Lockanrufen. Außerdem redeten wir über In-App-Käufe, die den meisten von uns allerdings schon bekannt waren. Auch erweiterte, zum Teil absurde Zugriffsrechte (wieso braucht ein Rennspiel einen Zugriff auf die Kontakte?) für Apps wurden nochmals bespro­chen.
Gerade Soziale Netzwerke waren ein Thema von dem wir dachten, dass wir alles wüssten, zum Beispiel die Regeln zur Veröffentlichung von privaten Daten wie Schule, Alter, Be­ziehungsstatus oder auch Vorlieben und Hobbys. Doch wir erfuhren auch, dass in den AGBs von facebook und Co drinsteht, dass das Urheberrecht einesgeposteten Bildes an die Firmen überginge und somit auch von ihnen veröffentlicht werden kann. Auch WhatsApp behält sich vor, Chats oder in ihnen veröffentlichte Bilder zu lesen und zu veröffentlichen. Nützlich zu erfahren war auch, dass man bei der Anmeldung bei facebook mit einem Alter über 18 be­stimmte Privatsphäre-Einstellungen nicht automatisch erlangt. So sind alle Bilder und Posts für jeden sichtbar. Die Privatsphäre-Sicherheit ist nur sehr schwer wieder einzustellen. Man kann das eigene Alter zwar ändern, allerdings nur einmal.


Am zweiten Tag diskutierten wir noch über Urheber- und Persönlichkeitsrecht und die AGBs, da wir noch jede Menge Fragen hatten.
Haupt­thema des Tages war jedoch (Cyber-)Mobbing, was jeden sehr interessierte. Wir er­fuhren was Cybermobbing ist und wie man sich dagegen wehren kann. Man sollte nicht ant­worten und den „Cybermobber“ vom Betreiber der Seite sperren lassen. Außerdem ist es wichtig, dass man Beweise durch Screenshots sichert und mit einer Vertrauensperson (z.B. Eltern, Lehrer, Freunde) darüber redet oder die Nummer gegen Kummer (0800/1110333) anruft. Uns erstaunte, dass Cybermobbing in England eine Straftat ist, in Deutschland aber nicht. Allerdings erfüllt Cybermobbing in Deutschland andere Straftatbestände wie z.B. Ruf­mord, Verleumdung, üble Nachrede oder die Androhung von Gewalt. Also ist es bei beson­ders schweren Fällen von (Cyber-)Mobbing ratsam, die Polizei einzuschalten.
Den Rest des Tages verbrachten wir damit, Plakate und kleine Vorträge für den nächsten Abend vorzubereiten, an dem wir unsere neuen Erkenntnisse den Eltern präsentieren wür­den. Wir arbeiteten in Gruppen und beschäftigten uns mit den Themen, über die wir gespro­chen hatten. Auch zwei kleine Umfragen über (Cyber-)Mobbing und unsere Handynutzung werteten wir aus, um sie am Elternabend in einer PowerPoint-Präsentation vorzustellen. Zum Schluss hatten wir eine kleine „Generalprobe“.
Die Präsentation der Erkenntnisse des Workshops fand am Abend in der Wanne statt und fast alle Eltern der beiden Klassen waren gekommen und auch ein paar Lehrer waren da. Wir waren alle etwas aufgeregt, aber freuten uns auch. Schade war, dass jede Klasse einen Vor­trag über jeweils dasselbe Thema gemacht hatte und deshalb nicht alle ihre vorbereite Arbeit vortragen konnten. Wir alle waren etwas verwundert über die Ergebnisse der Fragebögen über Mobbing. Uns hat der Abend viel Spaß gemacht und die Eltern waren sehr interessiert, was man an den vielen Rückfragen und der großen Teilnahme an dem Bilderrätsel erkennen konnte.
Der Workshop hat uns allen gut gefallen, die Themen waren sehr interessant und wir haben viel Neues erfahren. Die Leiterinnen vom JUGENDserver-saar waren sehr nett und haben den Workshop auch durch Kurzfilme interessant gestaltet.

Hannes Hofer, Klasse 7b1