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Mittwoch, 17.07.2019

Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums unseres Schulgebäudes

Auch ein Gebäude kann Geburtstag feiern: 50 Jahre nach seiner Fertigstellung empfing das Schulhaus des Gymnasiums am Rotenbühl mehr seine Gäste in seiner dreigeschossigen Aula. Nach einer musikalischen Eröffnung durch die Schulband „Jazz Express“ begrüßte Schuldirektorin Jutta Bost Gäste aus Politik und Verwaltung, die Familie des Architekten Gerhard Freese, Beteiligte am Schulbau, Lehrer, Schulmitarbeiter, Schüler und Eltern sowie Nachbarn vom Rotenbühl.
Der Amtsantritt von Jutta Bost im Februar dieses Jahres fiel in das Jubiläumsjahr des GaR. In ihrer Eröffnungsrede beschrieb sie dieses Zusammentreffen als ebenso überraschenden wie willkommenen Anlass, ihr neues Wirkungsfeld zu würdigen. Die Schule, erklärte sie, schaffe den Raum, in dem die Grundlagen für die Bildung der Schüler gelegt würden. Das Gebäude des GaR sei in den 60er Jahren nach skandinavischem und amerikanischem Vorbild entstanden und habe den teilweise dunklen deutschen Altbauten fensterreiche und lichtdurchflutete Räume entgegengestellt. Der Architekt Gerhard Freese habe in Hans Krajewski einen wichtigen Unterstützer gefunden, der von 1957 bis 1970 Baudezernent der Stadt Saarbrücken war. Krajewski sah es als Aufgabe des Stadtplaners an, „das Menschenglück zu bedenken“. Mit Gerhard Freese und anderen Architekten und Künstlern hatte er 1957 den Deutschen Werkbund Saarland gegründet, um für eine qualitätsvolle Gestaltung der humanen Umwelt zu sorgen.
Karlheinz Wiesen, Beigeordneter des Regionalverbands Saarbrücken, erinnerte in seiner Rede an die lange Geschichte der Schule auf dem Rotenbühl, die über 175 Jahre, vier Schulgebäudewechsel und sieben Schulnamen zurückreicht. Das heutige Gebäude des GaR sei eine der ersten Arbeiten des Architekten Gerhard Freese gewesen und der Regionalverband widme sich seitdem der Erhaltung des Bauwerks sowie seiner Anpassung an neue Gegebenheiten. Die Bedeutung des Schulraums als Lebensraum habe sich durch die Einführung von G8 und längere tägliche Unterrichtszeiten erhöht – die strenge Architektur Freeses werde diesen Ansprüchen durch ihre Neutralität immer noch gerecht. Das Schulhaus mit Leben zu füllen, betonte Karlheinz Wiesen, sei Aufgabe der Schüler und Lehrer. Dies gelinge am GaR in besonderer Weise, wie man beispielsweise an den sportlichen Erfolgen der Eliteschule oder an der Ernennung zu einer der ersten Fair Trade Schulen Deutschlands sehen könne.
Den Festvortrag hielt Marlene Dittmann, die sowohl dem Schulgebäude als auch dem Architekten Freese eng verbunden ist. Sie ist nicht nur selber Architektin, aktuelle Vorsitzende des Deutschen Werkbundes Saarland und Publizistin u.a. zu den Werken Freeses. Mit dem Gymnasium am Rotenbühl verbindet sie außerdem ein mehrjähriges Ehrenamt als Schulelternsprecherin während der 80er Jahre. Sie berichtete, als Mutter einer Fünftklässlerin sei sie spontan von dem neuen hellen Konzept dieser Schule angesprochen gewesen, welches sich angenehm von ihrer eigenen Schulzeit in monumentalen repräsentativen Bauten unterschieden hätte. Sie hob hervor, dass Freese bereits in den 60er Jahren einen anhaltenden Wandel pädagogischer Konzepte vorausgeahnt habe und diesem gerecht werden wollte, indem er den Entwurf der Schulräume an schlichten zeitlosen Standards ausrichtete. Der Strenge des Hauses habe er den warmen Ton der gelben Ziegel entgegengesetzt, den langen Wegen von einem Hausende zum anderen die dadurch gewonnene Fensterfläche, die aus jedem Raum heraus den Blick ins Grüne erlaubt. Leider, so Marlene Dittmann, sei einem der besonderen Akzente der Schule – den fünf Glasgiebeln der komplizierten Faltkonstruktion des Daches – infolge von Undichtigkeiten kurzerhand eine schwarze Haube übergestülpt worden. Auch die inzwischen eingebaute Innenwand hinter der Eingangsfront kritisierte sie als unsensibel und Freeses Wunsch nach Transparenz und Helligkeit widersprechend.
Eine geradezu überwältigende Durchlässigkeit des Schulgebäudes sah der Schüler Julius Gilai voraus, der die Anwesenden mit einer Computeranimation über die Zukunft des GaR unterhielt. Gebaut in der virtuellen Blockwelt des Online-Spieles „Minecraft“, war die Schule nicht nur von Licht sondern auch von einer Flora durchdrungen, die knapp die Balance zwischen dschungelhafter Entgleisung und harmonischer Pflege zu halten schien. Ob die Bilder gezielt oder zufällig auf den berühmten Reinhard Kahl-Film über Schulen „Treibhäuser der Zukunft“ verwiesen, blieb offen.
Abschließend lud Kunsterzieher Ulli Meiers zum Betrachten der Stellwände ein, auf denen Dokumente aus der Zeit des Schulbaus in Bild und Textform ausgehängt waren. Mit einem kleinen Imbiss und geführten Rundgängen durch das Schulgebäude nahm der Abend einen lebendigen Ausklang.

Anne Kilger

Begrüßungsrede der Schulleiterin Jutta Bost anlässlich der Feierlichkeit „50 Jahre Schulgebäude Rotenbühl“ am 07. Oktober 2014

Meine sehr geehrten Damen und Herren Direktoren, Lehrer, Eltern und Schüler, vor allem ehemalige, kurz: liebe Gäste,
herzlich willkommen zu unserer kleinen Feier, zum 50. Geburtstag unseres Schulgebäudes.
Wir, die Schule, das Kollegium, die Verwaltung, freuen uns sehr, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind. Erlauben Sie mir bitte zum Willkommen ein paar persönliche Worte.
Als ich im Februar die Leitung der Schule von Herrn Kiefer übernahm, ging es zunächst darum, mich möglichst schnell in den laufenden Betrieb einzuarbeiten, meine Mitarbeiter und Kollegen kennenzulernen. Und obwohl Herr Kiefer mir ein bestelltes Haus übergab, eine Arbeit von beträchtlichem Zeitaufwand, für alle. Zu dem Vertrautwerden mit den Verhältnissen gehörte auch die Schulgeschichte, bei der uns der Termin, den wir heute feiern, auffiel. 1. April 1964, Schuleröffnung.
Der erste Gedanke – hoffentlich merkt’s keiner – denn es wäre jetzt, am 1. April. Das bekommen wir nicht mehr hin. Muss man sowas, einen Gebäudegeburtstag, überhaupt feiern?
Der Vorvorgänger von Herrn Kiefer, Herr Schäfer, hat den 30sten Jahrestag begangen. Also wir doch erst recht den 50sten.
Man steht zu einer Schule, zu seiner Schule, als Schüler oder Lehrer, manchmal sogar als ehemaliger Schüler und jetziger Lehrer, ob man will oder nicht in einem bestimmten Verhältnis. Dieses Verhältnis muß man annehmen, nicht nur annehmen, sondern gestalten. Ich weiß nicht, ob man in einer Schule gebildet wird. Sie bietet die Voraussetzungen und die Gelegenheit sich zu bilden und weiterzubilden. („erwirb es, um es zu besitzen“, Sie kennen das) „Die Schule schafft den Raum, das Gehäuse, in dem die Grundlagen unserer Bildung gelegt werden“ haben wir den Architekten, Gerhard Freese, in unserer Einladung zitiert. Bauen, erbauen und sich erbauen – bilden und sich bilden – im physischen wie im geistigen Bereich dasselbe Vokabular und dieselbe Vorstellung.
Am Ende zeugt die Art und Weise, wie wir mit unseren Gebäuden umgehen, von der Art unserer Bildung. Wir müssen uns ihrer besonderen Form und Bestimmung bewusst werden und bleiben.
Einem, wenn Sie gestatten, unserem heutigen Ehrengast, blieb das Datum nicht nur nicht unbemerkt, sondern immer schon stets bewusst, einem Ingenieur des mit der Durchführung des Baues betrauten Büros, Herrn Hermann Rehse. Als Herr Rehse mir seine Dokumentation der Bauarbeiten übergab, war danach ein Übergehen des Datums ausgeschlossen. Aber mit seiner Baumappe, Grundlage der Ausstellung, und ihm als Ehrengast war der Grundstein für den heutigen Tag gelegt.
Herr Rehse machte mich auf den Architekten unserer Schule, Gerhard Freese, und seine Frau aufmerksam. Ich freue mich, dass auch Sie, Frau Freese, hier sind. Und bedanke mich recht herzlich, dass Sie uns die großen Bildtafeln der damaligen Ausstellung zur Verfügung gestellt haben. Ihr Sohn, Herr Henning Freese, im Denkmalschutz engagiert, hat Frau Marlen Dittmann als Festrednerin empfohlen. Vielen Dank, Frau Dittmann, dass Sie, wie ich inzwischen weiß, nicht zum ersten Mal hier zugesagt haben. Wir freuen uns auf Ihren Vortrag.
Wenn eine Schule feiern will, muß die Schulaufsichtsbehörde informiert werden. Auch Herr Leidinger ist freundlicherweise der Einladung gefolgt. Seine Mitarbeiterin, Frau Barbara Ranker, empfahl mir unbedingt mit einer Dame, die um die Ecke von hier wohnt und die sie immer im Garten ihres Hauses sieht, Kontakt aufzunehmen. Es gelang und so freue ich mich, dass auch Sie, Frau Krajewski, heute gekommen sind.
Ihr Mann war vor fünfzig Jahren der Baudezernent der Stadt und der eigentliche Ideengeber einer lichtdurchfluteten Aulaschule nach skandinavischem und amerikanischem Vorbild. Eine geniale Idee, wir sitzen gerade in ihrer Verwirklichung.
Durch Frau Krajewski erfuhr ihr Sohn, Herr Dr. Hans Eckart Krajewski, von unserem Vorhaben, nahm Kontakt auf und schickte weitere Dokumente für die Ausstellung. Auch Sie sind mit Ihrer Familie der Einladung gefolgt. Herzlich willkommen.
Überhaupt hat sich das anfängliche Jammern – wir haben nicht wirklich gejammert – wir waren nur wegen unserer begrenzten Kapazitäten besorgt. Also, überhaupt haben sich unsere Anfangssorgen durch die äußerst angenehmen und anregenden Gespräche mit Ihnen immer mehr in eine frohe Erwartung auf die Veranstaltung verwandelt, für die sich auch immer mehr begeistern ließen. Ohne ein wenig Begeisterung und Überzeugung, etwas Sinnvolles für die Schule und ihr Umfeld zu tun, wären der am Ende enorme Aufwand, den die bildenden Künstler für Konzeption und Durchführung der Ausstellung betrieben haben, nicht zu leisten gewesen. An diesen Schauwänden soll die Idee der Schule, die Tradition, in der sie steht und eigentlich auch weiter wirken soll, sichtbar werden.
Wir sind eine Schule und müssen zu allererst unsere schulischen Aufgaben erfüllen. Aber wir stehen ja nicht allein und abgesondert hinter einer Schulhofmauer – Gott sei Dank! Die Schule im Grünen, im Park, wenigstens andeutungsweise, ist ein offenes Konzept. Weshalb ich auch so froh bin, dass ich auch Nachbarn begrüßen kann. Wir bauen auf ein gutes nachbarliches Zusammenleben.
Eines Tages im Frühjahr kam der Dekan der HTW von nebenan vorbei, Herr Prof. Hütter, und stellte mir seine Pläne für einen Campus Rotenbühl vor. Das war einer der Momente, in denen ich dachte: „Du bist nicht allein, wenn du träumst...“ von einem Gymnasium, einer Schule für Sprachen und Naturwissenschaften, einer Schule des Sports in Symbiose mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft nebenan, zwischen Stadt, Sportschule und Universität, eingebettet in eine angenehme Nachbarschaft, verkehrsberuhigt, als Schule des Sports zu Fuß oder mit dem Fahrrad besucht, eine Schule, zu der man ein gutes Verhältnis hat. Ein Verhältnis, das nicht in dem Jubelruf: Hurra, Hurra, die Schule brennt, gipfelt, sondern in dem wachsenden Bewusstsein, dass man gerne in sie geht, die, gleichgültig wie mühselig es manchmal ist, einen so hell, freundlich und lichtdurchflutet empfängt wie dieses Gebäude.
So wenig man ohne Schulbehörde feiern darf, so wenig darf man ohne den Regionalverband planen. Aber ich weiß mich eines Sinnes mit Herrn Wiesen, der, als Vertreter des Schulträgers, verantwortlich für alles, was mit dem Gebäude zu tun hat, ein Grußwort an Sie richtet.

Festvortrag von Frau Marlene Dittmann anlässlich der Feierlichkeit „50 Jahre Schulgebäude Rotenbühl“ am 07. Oktober 2014

Sehr geehrte Festversammlung,
Bei Menschen ist der erste Eindruck zumeist der entscheidende und das gilt auch für die Architektur. Empfängt sie uns freundlich, verzichtet trotz unbestrittener Größe auf eine Drohgebärde, schüchtert nicht ein, sondern strahlt vielleicht Ruhe und Gelassenheit aus, ein solches Gebäude betreten wir gerne. Die Ästhetik eines Hauses wird dabei anfangs nur unbewusst wahrgenommen, zunächst bestimmen ihn Emotionen. Ich behaupte, eine Architektur, die diese nicht auslöst, ist vielleicht brauchbar als reiner Zweckbau, als Aufenthaltsort aber ungeeignet.
Als ich vor 35 Jahren mit meiner Sextanertochter erstmals das Haus betrat, hatten wir das Gefühl eines freundlichen Empfangs. Gleichzeitig wurden bei mir Erinnerungen an die eigene Schulzeit geweckt, die ich in einem klassischen Schulbau verbracht hatte. Ein dunkler Mittelflur erschloss auf beiden Seiten aneinander gereihte Klassenräume, eine monumentale Treppe führte hinauf in die repräsentative, feierliche Aula, die nur bei besonderen Anlässen geöffnet wurde. Hätte diese Schule nicht in einem Park gestanden, wer weiß, ob ich dann nicht auch große Antipathien gegen den Bau und damit auch die Schule entwickelt hätte, wie viele meiner Generation.
Anfang der 1960er Jahre wurde der Schultyp, wie ich ihn kennengelernt hatte, immer noch gebaut obwohl es die intensive Suche nach neuen Raumlösungen gab und diese auch gefunden wurden. Schulbauten, die sich aus einzelnen Pavillons zusammensetzten oder durch die verschiedenen Funktionsbereiche gegliedert waren. Auch fand man Klassenräume nur noch an einer Flurseite, während die zweite Längswand durchfenstert war. Und es gab Schulen mit einer mehrgeschossigen hohen Halle, auf die sich die Räume konzentrierten.  Vorbildlich wurden dänische und Schweizer Schulen, aber auch die der deutschen Architekten Hans Scharoun oder Walter Haeseler. Diese unterschiedlichen Schultypen eröffneten neue Möglichkeiten für den Bau, die sich aber erst ganz allmählich nach 1945 durchsetzten. Dabei betreffen sie ausschließlich den Grundriss und die bestmögliche Verteilung der geforderten Funktionen, geben aber keine Antworten auf Fragen nach den Auswirkungen der verschiedenen Schulbauformen. Erst seit den 1980er Jahren untersuchen Wahrnehmungspsychologen wie Christian Rittelmeyer, ob,  und gegebenenfalls wie, architektonische Formen, bestimmte Baufarben und Materialien in einer systematischen Weise auf die Entwicklungsschritte und Entwicklungsbedürfnisse Heranwachsender bezogen werden können.  Daraus ergibt sich die Frage: „Lässt sich begründet von einer bildenden oder auch verbildenden Wirkung architektonischer Formen sprechen? 1960 spielten diese Fragen  noch keine Rolle. Eine eindeutige Antwort scheint mir bis heute nicht gefunden zu sein.
Gerhard Freese  muss die Diskussion um Raumtypen gekannt haben, um aus den Vorbildern, Pavillonsystem und Hallenschule etwas Neues zu schaffen. Ihm war wohl auch bewusst, dass die Form der materiellen Existenz eines Schulgebäudes auf die Entwicklung der Schüler Einfluss nimmt. Auch die Aufgabe der Schule, durch ihre Raumgestaltung Erlebnisvermittlung und Bewusstseinsbildung zu ermöglichen. Er wusste auch, dass ungewöhnliche Raumdispositionen sehr viel stärkere Wirkungen entfalten als seit je bekannte. Doch die  tatsächliche Wirkung bestimmter Formen auf den jeweils Einzelnen kannte er eben nicht.  Unabhängig davon war Freese der Meinung, dass einer „sich fortlaufend und rasch veränderten pädagogischen Situation“ nicht mit Räumen begegnet werden kann, „deren architektonische Anlage einer zeitlich und in der Aufgabe begrenzten Auffassung verbunden ist.“ Also entschied sich Gerhard Freese für die bewährten kubischen Formen. Bedenkt man, welchen Wandel die pädagogischen Konzepte in 50 Jahren durchlaufen haben, muss man Freese spätestens heute Recht geben. Ob er allerdings auch für weitere 50 Jahre Recht haben wird? Oder verlangen zum Beispiel selbständiges Lernen, individuelle Betreuung, Ganztagsschulen nach neuen Raumtypen?
Gerhard Freese, 1923 in Hamburg geboren, hatte ab 1948 in Karlsruhe bei Egon Eiermann studiert. Eiermann war damals der progressivste Architekturlehrer. Er gewann die Ästhetik seiner strengen, formschönen Bauten aus der Konstruktion. Diese Auffassung vertrat auch Freese, der seit 1953 in Saarbrücken angestellt war, sich hier 1958 als selbständiger Architekt niederließ und dabei sehr erfolgreich wurde. Leider sind etliche seiner Bauten bereits wieder zerstört, nicht so das Rotenbühl. Ist dies nicht auch ein Beweis für eine gute Zweckerfüllung. Aber es ist auch der intensiven und guten Pflege durch den Hausherrn, dem Regionalverband,  und die Nutzer, Lehrer und Schüler, zu verdanken.
Als 1958 zunächst das Konzept für die Schule am Rotenbühl unter der Leitung des städtischen Beigeordneten Dr. Hans Krajewski entwickelt wurde, war Freese , der 2001 verstarb, noch in dessen Büro angestellt. Da Krajewski ihm Planung und Ausführung überließ, machte er sich mit diesem Bauprojekt selbständig und baute die Schule für die Stadt. Als städtisches Gymnasium war Bauherr die Stadt, diese wiederum vertreten durch den Beigeordneten. Genehmigt wurde es vom Land.
Freeses Gebäude nun unterscheidet sich von den in späteren Jahren auch im Saarland gebauten Hallenschulen, die weniger aus pädagogischen Gründen errichtet wurden, als um Kosten einzusparen da die Flure weitgehend entfielen. Bei vielen von ihnen wirkt sich die fensterlose, über mehrere Geschosse reichende zentrale Halle als Nachteil  aus, weil die optische Verbindung mit der Außenwelt fehlt. Es sind in sich gekehrte, eigentlich undemokratische Schulbauten. Nicht so das Rotenbühl.
Das Gymnasium am Rotenbühl zählte 1964 zu den ersten, zu großen Teilen in Fertigbauweise errichteten Schulen. Die Stadt wollte Erfahrungen auf dem Gebiet der Fertigbauweise sammeln, und plante die Schule als Musterbau. Triebfeder war bei allen Fertigbauten die mögliche Kostenersparnis und die erhoffte Wirtschaftlichkeit. Architekten dagegen erlagen dem Irrglauben, dass durch eine neue Bautechnik auch eine neue Architektur entstehen könne. Doch unter den Bedingungen der industriellen Produktion müssen sich Architektur und deren ästhetische Aspekte dem Systembau unterordnen. Eine individuelle Aussage ist dabei selten, wenn sie dennoch entsteht, kann man von einer gelungenen Architektur sprechen. Fertigbau war damals nicht nur im Saarland weit verbreitet, jedoch nicht bei Großbauten. Im Wesentlichen war es der Wohnungsbau, dessen Fassaden und Innenwände damit hergestellt, als große Platten angeliefert  und auf der Baustelle zusammengesetzt wurden. Im Gegensatz dazu wollte man hier einen Geschossbau in Form einer Halle komplett aus Fertigbauteilen ausführen. Am Rotenbühl bezieht sich der Fertigbau also auf das konstruktive Gerüst aus Stahlbetonstützen und Deckenplatten. Diese Bauteile musste man aus wirtschaftlichen Gründen wegen der hohen Transportkosten in einer eigenen Anlage direkt auf dem Grundstück fabrizieren. Das alles führte zu dieser, den Bau bestimmenden eigenständigen und  unverwechselbare Aussagekraft.
Umgeben von großzügigen Grünanlagen, zurückgenommen aus dem Straßenraum, erhebt sich weithin sichtbar und städtebaulich sehr wirksam in der kleinteiligen Wohnbebauung, der viergeschossige Mittelpavillon mit seinem charakteristischen gefalteten Dach. Dies ist ein Kennzeichen aller Bauten von Freese. Ein funktional begründeter Bauteil wird ästhetisch überhöht zum Kulminationspunkt des Hauses. Gemeinsam mit den beidseitig anschließenden, flachen, unterschiedlich langen Klassentrakten von 57m und 40m Länge, die sich mehr als 50m in die Tiefe ziehen, umfangen  sie einen kleinen Vorplatz. In der Baubeschreibung wird von hufeisenförmigen Klassentrakten gesprochen. Damit kann nur gemeint sein, das große Innenhöfe eingeschlossen sind, denn abgerundete Formen gibt es nicht.  Es ist eine formal strenge symmetrisch aufgebaute Komposition aus rechtwinkligen Flächen und kubischen Körpern, die untereinander in Harmonie verbunden sind. Grund und Aufriss sind auf einem Raster von 3,36m entworfen, das durch die Gerüstkonstruktion vorgegeben war. Es gliedert Fassaden und Innenwände sowohl vertikal wie horizontal und zeigt sich als Deckenunterzüge. Die geschlossenen Wandabschnitte füllt gelbes Ziegelmauerwerk mit einem scheinbar bewegten Fugengeflecht. Fenster und Fensterbrüstungen sind als vorfabrizierte Fassadenelemente zwischen die Stützen gespannt. Sie waren ursprünglich aus Holz und zeigten mehr Relief als die heutigen Kunststoffelemente. Sie sind nach dengleichen Proportionsverhältnissen geteilt wie Türen und Einbauschränke, die es überall im Haus gibt. Die Maserung des Holzes verleiht  eine Struktur von lebendiger Zurückhaltung, die bis heute bewahrt werden konnte, auch wenn sie ein wenig glanzlos geworden ist. Die Strenge des Baus durchbricht Freese mit Materialien, die wie der gelbe Ziegel Wärme ausstrahlen oder die eine angenehm anzufühlende Struktur haben. Diese fehlt allerdings den freistehenden Betonstützen. Aber sind die Belebungsversuche - durch farbigen Anstrich - gelungen?
Klar voneinander getrennt sind Fachräume und Klassenräume. Während sich die naturwissenschaftlichen Fachräume - jedenfalls zu meiner Zeit -  auf zwei Etagen um die große Aula konzentrieren, findet man Klassenräume, Lehrerzimmer und Verwaltung in den beiden Flügeln. Von außen nicht sichtbar schließen sie jeweils einen Innenhof ein. Diese Grundrissdisposition bedeutet lange Wege, gestattet aber aus jedem Raum den Blick in die umgebenden Grünanlagen.
Aus dem vor 25 Jahren noch ein wenig ungepflegten Ökogarten wurde inzwischen ein Paradiesgarten. Bei seinem Anblick fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Der zweite, als Pausenhof vorgesehen, war, und ist es wohl immer noch, vielfach nutzbar, auch für Feste und Feiern im Außenraum.
Der Festort der Schule war und ist jedoch die über drei Geschosse aufsteigende langgestreckte  Aula mit ihren raumhohen Fensterfronten an den beiden Stirnseiten, Umlaufende lichte Galerien mit gläsernen durchscheinenden Balustraden, holzverkleideten Wänden und das phantasievolle Liniengeflecht der Faltkonstruktion des Daches formen eine von der Gestaltung ganz unfeierliche, als Lichtraum aber festliche Halle. Durch die Stirnwände flutet das Tageslicht , sie erlauben einen beneidenswerten Blick auf das Gartengrün und die Umgebung. Das Wolkenspiel am Himmel, Regen, Sonnenschein, der Wechsel der Jahreszeiten sind eingebunden in den Schulalltag. Und so wird die Halle auch an trüben Tagen zu einem Erlebnis, Aber zudem war sie schon immer und ist es wohl auch noch heute, ein Kommunikationsort, Mittelpunkt der Schule nicht nur bei repräsentativen Anlässen, sondern im täglichen Schulleben, ein geschätzter Alltagsraum..
Ist die Aula hell und freundlich und entfaltet sich insbesondere bei Sonnenschein eine Symphonie aus Licht, erscheint die Eingangshalle relativ dunkel. Aber auch sie erlaubte einst den Durchblick. Beim Eintritt sah man schon durch die Glaswand gegenüber wieder hinaus auf den Pausenhof. In räumliche Spannung versetzen sie die beiden unterschiedlichen Fußbodenebenen von Umgang und, um einige Stufen vertieft, die vielfach nutzbare sogenannte Wanne, eigentlich eine ins Große übersetzte Spielkiste. Für mich fand sie ihre schönste Bestimmung als bergende Hülle für die Zuschauer bei den Theateraufführungen. Dann verwandelte sich der hintere Ausgang in eine Bühne. Dieses Raumerlebnis ist heute nicht mehr gegeben, denn eine unsensibel eingebaute Wand trennt Wanne und Eingang. Der erste Anblick beim Betreten des Hauses, das erste Gegenüber, ist eine monumentale Wand mit scheinbar hermetisch geschlossenen Türen.  Hätte man nicht eine transparentere Lösung finden können?
Geschuldet ist es Brand- und Wärmeschutzauflagen. Sie gab es in dieser  Form 1964 noch nicht  Daher wurden auch die Decken abgehängt, die einst sichtbare Konstruktion ging verloren. Der den Bau am meisten entstellende Eingriff geschah allerdings schon vor vielen Jahren mit dem Dach. Dass die undichten Stellen in der aufwändigen Faltkonstruktion des Mittelbaus nur durch das Überstülpen einer hässlichen schwarzen Haube beseitigt werden konnte, lässt sich auch mit knappen Finanzen nicht entschuldigen. Man wollte die vom Architekten geplante Kupfereindeckung sparen.  Ein ästhetisches Bewusstsein weckt diese Scheußlichkeit nicht.
 In 50 Jahren musste so manches am Bau erneuert oder verändert werden. Heizung und Fensterelemente wurden schon vor Jahren ausgetauscht. Dennoch, die Raumdispositionen blieben,  auch bei mehrmals veränderten pädagogischen Konzepten, bei schwankenden Schülerzahlen, den Ansprüchen an Nachmittagsbetreuung und Schulessen.
Es ist zwar schon einige Jahre her, genauer 25 Jahre, aber ich habe den Bau als Mutter und als Elternsprecherin erlebt und darf mir deshalb vielleicht ein Urteil erlauben. Ich war dann viele Jahre nicht mehr im Haus, aber es kommt mir so vor als sei kaum etwas verändert. Dieser Schulbau scheint alterslos. Ob er die an eine Schule gestellten Anforderungen immer alle erfüllt hat, wissen Sie besser. Ich behaupte, er hat. Dies trotz und wegen seiner formalen Strenge, auch Sprödigkeit, seinen bis ins Kleinste durchdachten Details und seiner handwerklichen Sorgfalt und trotz des Fehlens vermeintlicher Gemütlichkeit, trotz einiger Unzulänglichkeiten im Gebrauch. Und so steht das Gebäude zu Recht unter Denkmalschutz. Seine architektonischen Formen haben keine Schülerin und keinen Schüler verbildet Ob und wie weit er sie gebildet hat, müsste eine genaue Untersuchung ermitteln.
Ich danke für Ihre Geduld.
7. Oktober 2014

Elternbrief Mai 2014

Gymnasium am Rotenbühl, 22.05.14

Sehr geehrte Eltern, sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

ich möchte Sie in diesem letzten Elternbrief im Schuljahr 2013/14 über Neuigkeiten aus der Schule sowie Veranstaltungen und Termine, die noch nicht auf unserem Kalender vermerkt sind, informieren.

In den letzten Wochen warteten viele unserer Schülerinnen und Schüler mit großartigen Leistungen in Wettbewerben und Wettkämpfen auf.

Wir gratulieren unseren beiden Badminton–Mannschaften, die bei den Schulweltmeisterschaften in Taipeh einen hervorragenden 4. Platz bei den Jungen und den beachtlichen 9. Platz bei den Mädchen erreicht haben.

Herzlichen Glückwunsch an Felix Kruchten, Matthias Petry, Simon Wang und Kim Zeber, Nadine Petry, Jill Heinz, Ann-Katrin Hippchen und Kim Bender zu diesen herausragenden Leistungen und großen Dank an unseren Lehrertrainer Bernd Schwitzgebel für die kompetente Betreuung!

Beim Bundesfinale "JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA" belegten unsere Teams allesamt den beachtlichen, wenn auch undankbaren vierten Platz. Sowohl die Jungen im Gerätturnen der WK IV und im Handball der WK III als auch die Tischtennis-Mädchen in der WK II mussten sich in den entscheidenden Wettkampfphasen teilweise sehr unglücklich geschlagen geben. Dennoch herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen und Schüler, die uns in Berlin vertreten haben. Auch hier gilt unser Dank den betreuenden Kolleginnen und Kollegen des GaR Folke Schmitt, Oskar Dawo und Marco Schmitt.

Gleich vier Talente unserer Schule haben sich in den zurückliegenden Wochen sicher für Junioren-Europameisterschaften qualifiziert: Marlene Hüther im Schwimmen, Etienne Kinsinger im Ringen sowie Korbinian Jung und Luca Ehrmantraut im Kunstturnen. Weitere Nominierungen werden in den nächsten Wochen ausgesprochen.

Eine wiederum großartige Leistung im Vorlesen hat Nathalie Weber (Kl. 6b) vollbracht. Sie ist Landessiegerin geworden. Auch Jana Ludwig (Kl. 8b2) hat sich im Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ den Landessieg sichern können und wird, ebenso wie Nathalie, das Saarland auf Bundesebene vertreten. Herzlichen Glückwunsch, Nathalie und Jana!    

Unsere Fairtrade AG wird im Juni wie angekündigt mit „Fair Wear“ ein weiteres Projekt durchführen. Wir bitten um gut erhaltene Kleiderspenden bzw. Schuhe, Bettdecken, die Sie in der Woche vom 02. bis 6. Juni ab 07.30 Uhr in der Wanne abgeben können. Der Erlös dient der Unterhaltung der St. Johanner Börse (weitere Informationen unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.dwsaar.de). Noch vor den Sommerferien wird außerdem der FairWertungs-Kleidercontainer vor unserer Schule aufgestellt werden.

Die Schulentwicklung schreitet weiter voran. Die Verschönerung des Schulhofs nimmt Gestalt an mit der Fertigstellung des Freiluftklassenzimmers und der Schaffung weiterer Sitzgelegenheiten. Wir hoffen, dass noch in den Sommerferien Sport- und Spielgeräte für den Außenbereich vom Schulträger aufgestellt werden können.

Die AG Schulhofverschönerung (verantwortlich Herr Kany) sucht weitere Helfer, unter anderem bei den anstehenden Malerarbeiten auf dem Schulhof. Kontakt können Sie über E-Mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Maileltern-vt(at)rotenbuehlgym(dot)de aufnehmen.

Im Zuge dieser Neugestaltung nehmen wir erneut am diesjährigen „Pi-Saar-Wettbewerb“ teil. Dabei können bis zu 10 000 Euro für unser Projekt gewonnen werden.
Voraussetzung ist, dass möglichst viele Mitglieder unserer Schulgemeinschaft ab Sonntag, den 25. Mai, auf der Internetseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.pi-saar.de ihre Stimme für das Projekt abgeben. Wir bitten Sie herzlich darum, sich die Zeit zu nehmen und uns zu unterstützen.

Der Schulplaner (verantwortlich Frau Schwarz) wird gerade aktualisiert und soll in Kürze in den Druck gehen. Trotz Kaufpreiserhöhung von 3.- auf 3,50 Euro werden die Herstellungskosten durch den Verkauf nicht gedeckt. Wir sind auf weitere Sponsoren angewiesen. Falls Sie, sehr geehrte Eltern, uns durch Anzeigen oder Spenden unterstützen wollen, bitten wir Sie, dies auf dem Abschnitt unten anzuzeigen. Die Anschaffung des Schulplaners ist wieder verpflichtend für die Klassenstufen 5 bis 9 und wird den Schülerinnen und Schülern der 10. bis 12. Jahrgangsstufe empfohlen.

Die Schulentwicklungs-AG Prävention hat auch in diesem Jahr Schülerworkshops zum Thema Medienkompetenz und verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet  für die 6. und 7. Jahrgangsstufe organisieren können. In diesem Zusammenhang lade ich Sie schon heute zu einem Elterninformationsabend am 17. Juli 2014 in die Schule ein. Die Schülerinnen und Schüler, die an den Workshops teilgenommen haben, werden den Informationsabend mitgestalten. Vor Beginn dieser Veranstaltung werden auch Fundsachen und Bücher verkauft.
Bitte nehmen Sie die Gelegenheit wahr, bis zum 15. Juli 2014 jeweils von 7.45 bis 8 Uhr im Fundsachenbüro nachzuschauen, ob eine Fundsache Ihres Kindes dort abgegeben wurde.  
Abschließend möchte ich Sie auf wichtige Termine bis zum Schuljahresende hinweisen:
Unterrichtsfreie Tage sind die drei beweglichen Ferientage am 30.05., 10.06., und 20.06.,
der 12.06. (Mündliches Abitur), 21.07. (Pädagogischer Tag des Kollegiums) und 22.07. (Kollegiumsausflug).
Ich erinnere außerdem daran, dass am 27.06. der Kulturwandertag für die Klassen 5-10 stattfindet. Die Klassenstufe 11 unterstützt an diesem Tag die Organisatoren des Bundesfremdsprachenwettbewerbs.
In der letzten Woche des Schuljahres wird am Mittwoch, 23.07., an Stelle von planmäßigem Unterricht der Aktionstag Sauberkeit in der Schule durchgeführt werden.
Am letzten Schultag vor den Sommerferien wird der Unterricht nach der Zeugnisausgabe um 10.25 Uhr schließen.

Ich wünsche Ihren Kindern viel Erfolg bei den letzten Klassenarbeiten und Ihnen und Ihren Familien erholsame Sommerferien.

Mit herzlichem Gruß

Jutta Bost
(Schulleiterin)

Großer Erfolg für Schülerinnen des GaR bei der Mathematik-Olympiade

Bild von links nach rechts: Elisabeth, Angelina, Jana.

Schuljahresbeginn 2014/15

  • 8.00 Uhr mit einer Dienstbesprechung für das Kollegium
  • 8.45 Uhr mit einer Ordinariatsstunde für die Klassenstufen 6 bis 12. (Die Räume hierzu werden am Schwarzen Brett am Ausgang zum großen Pausenhof ausgehängt bzw. sind Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier einzusehen. Schülerinnen und Schüler findet dort auch Übersichten zur Bildung der Klassen bzw. ihre Klassen für den Fall, dass sie einer Klasse neu zugewiesen worden sind)
  • 10.30 Uhr mit der Einschulung der neuen Fünferklassen in der Aula

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 entnehmen bitte dem Oberstufenbrett (Seiteneingang bei der Schülerbibliothek), in welche Tutorkurse sie eingeteilt sind. Treffpunkte für die erste Stunde mit den Tutorinnen und Tutoren sind:

  • Kurs Kirchner in Raum 234
  • Kurs John in Raum 231
  • Kurs Somieski in Raum 302
  • Kurs Leis in Raum 127
  • Kurs Doerr in Raum 120
  • Kurs Albrech-Perrier in Raum 143 (zusammen mit 12er-Tutorkurs A-P)
  • Kurs-Strecker Azizi in Raum 406

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 12 erhalten in ihrer Ordinariatsstunde durch die Tutorinnen und Tutoren ihre neuen Stundenpläne:

  • Kurs Bartholomay in Raum 236
  • Kurs Kopp in Raum 239
  • Kurs Groh in Raum 240
  • Kurs Saar in Raum 307
  • Kurs Pattar in Raum 232
  • Kurs Siekmann-Krone in Raum 101
  • Kurs Albrech-Perrier in Raum 143
  • Kurs-Strecker Niederländer in Raum 233
  • Kurs-Strecker Meurer in Raum 404

Aus dem Kollegium

Im aktuellen Schuljahr 2014/15 unterrichten insgesamt 93 Lehrkräfte an unserem Gymnasium 1002 Schülerinnen und Schüler. Hinzu kommen zahlreiche Referendarinnen und Referendare, die in unseren Fachseminaren von Herrn Kopp (Deutsch), Herrn Groh (Mathematik), Frau Meiser (Biologie), Herrn Fuchs-Schneider (Musik) und Frau Ehses (Sport) betreut werden.

Veränderungen zum Schuljahresbeginn

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden die ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen am Ende des vergangenen Schuljahres verabschiedet:

Herr Studienrat Dr. Heribert Besch (Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, Allgemeine Ethik) und Frau Studiendirektorin Hanne Zerelli (Geschichte, Französisch) sind in den Ruhestand getreten.

Schulleitung, Personalrat und die Vertreter der Fachschaften würdigten ihre engagierte Arbeit, welche beide in den vergangenen Jahren am Rotenbühl-Gymnasium geleistet hatten. Ein Chor aus Mitgliedern des Kollegiums unter Leitung von Frau Speicher sang beiden zum Abschluss zudem ein Abschiedsständchen. Frau Zerelli wurde außerdem noch stellvertretend durch Frau Pattar und Herrn Simshäuser von einer Gruppe ihrer ehemaligen Referendarinnen und Referendare verabschiedet, da nun auch ihre Arbeit als Fachleiterin für Geschichte am Studienseminar endete.

Beide Kolleginnen und Kollegen bedankten sich mit großer Freude und humorvollen Abschiedsworten für die ihnen zugekommenen Danksagungen und zahlreichen Präsente, welche die besondere Wertschätzung des Kollegiums ausdrückten.

Ebenfalls verabschiedet wurden Frau Alina Jakobs (Englisch, Mathematik), Herr Holger Witan (Englisch, Erdkunde), Frau Audrey Fritsch (Deutsch, Französisch) und Frau Julia Aspenleiter (Mathematik, Chemie), welche Stellen an anderen Schulen antreten werden.

Frau Studienrätin Eva-Maria Bitz (Französisch, Sozialkunde/Politik) ist auf eigenen Wunsch an das Abendgymnasium in Saarbrücken gewechselt. Schulleitung und Kollegium dankten ihr besonders für ihre langjährige Organisation des Betriebspraktikums an unserer Schule.

Mit besten Wünschen für seine Zeit im Auslandsschuldienst in China wurde Herr Studienrat Uwe Krambröckers (Englisch, Geschichte) bedacht.

Auch Frau Fachlehrerin Gudrun Welzel (Bildende Kunst), die ein Sabbatjahr einlegt, bekam beste Wünsche für das vor ihr liegende schulfreie Jahr.

Allen verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen sei viel Erfolg und Freude an ihren neuen Wirkungsstätten bzw. in den neuen Lebensabschnitten gewünscht!

Als neue Mitglieder im Kollegium begrüßen wir zum Schuljahr 2014/15 Frau Studienrätin Sandra Brabenetz (Bildende Kunst, Französisch), Frau Studienrätin Lorenza Bucceri (Deutsch, Katholische Religion), welche bereits als eigenverantwortliche Referendarin bei uns eingesetzt war, und Herrn Studienrat Patrick Noll (Biologie, Geschichte).

Frau Esther Lorscheider (Englisch, Geschichte) wird ihren eigenverantwortlichen Unterricht bei uns ableisten. Selbigen führen Frau Ellen Eitel (Deutsch, Katholische Religion), Frau Athena George (Biologie, Sozialkunde, Politik), Herr Jens Pfundstein (Deutsch, Englisch) und Frau Marie-Philine Wilke (Spanisch, Erdkunde) fort.

Herr Studienrat Marc-Fabian Diener (Englisch, Erdkunde) ist aus seiner Elternzeit wieder zu uns ins Kollegium gestoßen.

Wir heißen die Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start in den Schulalltag!

Freigestellte Mitglieder unseres Kollegiums sind derzeit Frau Sabine Brausch (Deutsch, Geschichte, Allgemeine Ethik), Frau Sabine Häbel (Spanisch, Englisch), Frau Yvonne Meiser-Franz (Englisch, Politik), Frau Elke Ott (Bildende Kunst, Deutsch), Frau Jutta Schmitt-Lang (Deutsch, Französisch), Frau Stefanie Sion (Erdkunde, Katholische Religion), Frau Verena Stahmer (Mathematik, Informatik), Frau Petra Steinhauer (Englisch, Biologie) und Frau Katrin Weinreich (Mathematik, Erdkunde).

Herr Oberstudienrat Jürgen Wagner (Englisch, Französisch) ist weiterhin an das LPM abgeordnet.

Veränderungen hat es auch in der Verwaltung gegeben: Das Ministerium für Bildung und Kultur hat mit sofortiger Wirkung den bisherigen Fachkoordinator Deutsch, Herrn Studienrat Volker Simshäuser, zum neuen Abteilungsleiter Oberstufe und Herrn Studienrat Georg Kreutzer zum Koordinator Verwaltung ernannt.

Stand: 10.9.14

Wir trauern ...

Das Gymnasium am Rotenbühl trauert um seinen ehemaligen Leiter

Herrn Oberstudiendirektor
Prof. Dr. Eduard Schaefer
* 24.11.1929   † 4.8.2014

Herr Prof. Dr. Schaefer leitete das Gymnasium am Rotenbühl von 1986 bis 1994. Als Lehrer unterrichtete er in den Fächern Deutsch und Geschichte. Sein humanistisches Bildungsideal war besonders den Sprachen verpflichtet. So setzte er sich für den Erhalt von Latein als zweite Fremdsprache an unserer Schule ein und förderte auch Sprachen wie Russisch, Spanisch und Chinesisch. Interkulturelle Begegnungen zur Förderung des Verständnisses zwischen jungen Menschen lagen ihm besonders am Herzen. Auf seine Initiative hin knüpfte unser Gymnasium Partnerschaften zu Schulen in Georgien und Bulgarien.
Herr Prof. Dr. Schaefer war neuen Entwicklungen gegenüber sehr aufgeschlossen. Er führte in seiner Amtszeit die Informationstechnische Grundbildung (ITG) an unserer Schule ein.
Das Kollegium schätzte Herrn Prof. Dr Schaefer sehr für seine Bereitschaft, auch bei persönlichen Anliegen mit Rat zur Seite zu stehen.

Das Gymnasium am Rotenbühl wird seinem ehemaligen Schulleiter ein ehrendes Andenken bewahren.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Angehörigen.

Saarbrücken, im August 2014
Jutta Bost
Studiendirektorin
Schulleiterin
Bärbel Ehses
Studiendirektorin
Personalratsvorsitzende

VIER TEAM-MEDAILLEN MIT INSGESAMT 40 MEDAILLENGEWINNERN BEIM BUNDESFINALE "JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA"

Wir freuen uns über das großartige Ergebnis unserer Schulteams!

Unsere Glückwünsche gehen an alle Teilnehmenden und das gesamte Betreuerteam!

Einen ausführlichen Bericht gibt es Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier zu lesen!