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Freitag, 24.05.2019

Neue Binokulare im Einsatz

Besuch im Schlaraffenland

Das Bild von Leoni Rohrbach
Die Version von Elias Schwarz

Im Rahmen der Unterrichtsreihe Ernährung hatten die Schüler der Klasse 5a1 im Fach Naturwissenschaft bei Frau Löhr die Aufgabe das aus der Märchenwelt bekannte Schlaraffenland in einem Bild darzustellen. Darauf aufbauend thematisierte die Klasse mit ihrer Lehrerin, was für eine gesunde Ernährung zu beachten ist.

Zwei von der Zeichnung her besonders gelungene "Schlaraffenländer" lieferten Elias Schwarz und Leoni Rohrbach.

Die folgende Legende gehört zum Bild von Elias:

Wolken = Zuckerwatte
Sonne = Riesenlutscher
Achterbahn = Zuckerschnüre
Wagen = Lakritze
Männchen = Gummibärchen
Häuser = Lebkuchen
Regen = Bonbons
Rutsche = Zuckerstangen
Fluss = bunter Zuckerguss
Bäume = Sticki/Eukalyptosbonbon
Basketballfeld = Schokolade
Berg/Schnee = Sahne

 

Besuch vom saarländischen Jagdfalkenhof

Am 26.1.2010 konnten etliche Schüler am Gymnasium am Rotenbühl ihren Augen zunächst kaum trauen, als mehrere Greifvögel in die Schule getragen wurden.

Der Grund: ein Besuch des Saarländischen Jagdfalkenhofes im Biologieunterricht der Klassen 6b1 und 6ab. Falkner Andreas Wimmer brachte zu dieser besonderen Unterrichtsstunde einen Uhu, einen Falken sowie einen Bussard und das Frettchen Lotte mit. Die Schüler konnten auf diese Weise die heimische Tierwelt aus der Nähe kennenlernen und bekamen Details zu Lebensraum, Jagdverhalten und vielem mehr anschaulich vermittelt.

Nach einer kurzen Einordnung der Tiere in die biologische / zoologische Systematik wurde anhand anatomischer Merkmale bzw. biologischer Angepasstheiten die Lebensweise der einzelnen Tiere erläutert. Vögel, die ihre Beute im Sturzflug angreifen und hierbei hohe Geschwindigkeiten erreichen, wie die Falken, werden als Späh- und Sturzfluggreifer bezeichnet. Sie besitzen schmale, spitze Schwingen. Habichte und Sperber hingegen, die aus einem Versteck heraus auf Beute lauern, werden als Pirsch- und Startfluggreifer bezeichnet; ihre Schwingen sind deutlich breiter. Gleitstoßgreifer wie Adler, Bussarde und Milane sind Vögel des offenen Himmels, die gerne kreisen und sich als ausdauernde Segler auszeichnen.

Als Bisstöter besitzen Falken einen Haken am Schnabel, mit dem sie ihrer Beute das Genick brechen können, während ihre Fänge eher schwächer ausgebildet sind. Bei den meisten anderen Greifvögeln, die Grifftöter sind, finden sich bedeutend stärkere Fänge, während der Schnabel ohne Haken auskommt und zum Zerteilen der Beute dient.
Besonders hervorgehoben wurde auch das ausgeprägte Sehvermögen der Tiere, die teils kilometerweit scharf sehen können.
Auch auf Artenschutzaspekte wurde eingegangen. So sind die heimischen Greifvögel und Eulen in der Regel sehr scheue, einzelgängerische Tiere, die man in der freien Natur nicht gezielt suchen und stören sollte.
Zu guter letzt durfte nach all der Wissensvermittlung der an Menschen gewöhnte Uhu von den Schülern ruhig und vorsichtig gestreichelt werden, auch durften ausgewählte Schüler den Vogel auf dem Arm tragen.

Wir bedanken uns für diesen sehr anschaulichen und für etliche Schüler wohl unvergesslichen Unterricht bei Herrn Wimmer und Herrn Wüst vom Saarländischen Jagdfalkenhof in Überherrn bei Saarlouis!

Caroline A. Clobes 

Studienreferendarin im Fach Biologie unter Aufsicht von StD`in Bärbel Meiser, Lehrerin und Fachleiterin für Biologie.