Sie sind hier: Fächer  / Bildende Kunst
Freitag, 18.01.2019

Ausstellung zum Thema "flüchten - Flucht - Flüchtling" des Neigungsfachs Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 12 in der Aula des GaR

Die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses beschäftigten sich über mehrere Wochen in einem Projekt mit der derzeit aktuellen Problematik der Flüchtlingsströme in unserem Land.

In einer kleinen Ausstellung in der Aula werden nun die Ergebnisse in Form von künstlerisch-praktischen Arbeiten der verschiedensten Techniken gezeigt.

Neben Zeichnung und Malerei haben die Schülerinnen und Schüler auch Collagen hergestellt, dreidimensionale Objekte gebaut, aber auch eine Klanginstallation und einen Videofilm produziert.

Dabei hat jeder für sich andere Schwerpunkte bei seiner Erarbeitung und künstlerischen Darstellung gesetzt.

So stehen einerseits die Schicksale der Menschen in ihrer Heimat und während ihrer langen und beschwerlichen Reise zu uns im Vordergrund, andererseits wird betrachtet, was ihnen begegnet, wenn sie hier ankommen, nämlich die sogenannte "Willkommenskultur" mit unglaublich zahlreichen Helfern in ehrenamtlichem Engagement, aber auch die stark verbreitete Angst, dass das Leben in Deutschland sich für uns zu sehr verändern könnte, bis hin zu fremdenfeindlichen Übergriffen.

Auch die Übermittlung der Informationen durch die Medien war ein Thema der kritischen Auseinandersetzung für die Schülerinnen und Schüler des Neigungsfaches, und führte zu der Frage, weshalb wir wohl die meisten Kenntnisse zur aktuellen Lage nicht aus eigener Anschauung sondern lediglich durch mediale Vermittlung erhalten. Als Reaktion darauf waren einige vor Ort in Unterkünften für Flüchtlinge, haben ihre Informationen direkt eingeholt und sich persönlich ein "Bild gemacht".

Auch durch Gespräche einer Schülerin mit Helfern konnten wir alle von fürchterlichen Erfahrungen der Flüchtlinge hören, die uns sehr ergriffen haben.

Diese Ergriffenheit zeigt sich in den Arbeiten der Ausstellung auf sehr unterschiedliche Art, auch auf sehr unterschiedlichem  Abstraktionsniveau. So wird etwa in einem Bild der Schmerz, den eine Familie erfahren hat, allein durch die expressive Malweise und die Farbgebung ausgedrückt. Eine andere Arbeit stellt die Verbindung zu früheren Fluchterfahrungen her, indem Texte der deutschen Exilliteratur zitiert werden. Hier wird deutlich, dass "Flucht" schon von jeher mit Schicksalen von Menschen verknüpft ist, auch in unserem Land.

 M.Peiler

Projekt im Unterricht des Neigungskurses Bildende Kunst 11 mit dem Künstler Till Neu im Frühjahr 2013

Im April und Mai hatte die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Bildende Kunst mehrere Gelegenheiten, den saarländischen Künstler Till Neu kennenzulernen und mit ihm zu arbeiten.

Zunächst besuchten wir zwei Orte, an denen zu dieser Zeit Werke von Till Neu ausgestellt waren: Die Galerie am Pavillon in Saarbrücken und den Saarländischen Landtag.

Zusammen mit zwei weiteren Künstlern präsentierte Till Neu in der Galerie am Pavillon in der Ausstellung" 1+1+1" mehrere Arbeiten der vergangenen Jahre. Da waren zum einen Acrylbilder auf Karton, zum anderen Radierungen, welche uns der Künstler auf sehr offene, auf die Assoziationen der Schülerinnen und Schüler eingehende Weise entdecken ließ. Auch die beiden Künstlerkollegen Dirk Rausch und Ullrich Kerker brachte uns Till Neu anhand ihrer Arbeiten näher.

Im Gegensatz zu diesen relativ kleinformatigen Arbeiten in der Galerie konnten wir uns dann bei unserer zweiten Exkursion mit dem monumentalen "alten welt-bild" von Till Neu auseinandersetzen, welches er im Auftrag der Landesregierung für das Foyer im Landtag des Saarlandes gemalt hat. Zur fünften Ausstellung in der Reihe "Kunst im Landtag" war er als Einzelkünstler eingeladen worden. Dem großen Acrylbild auf Leinwand mit den Maßen 400x164cm sind in Vitrinen sieben Miniaturen in Acryl auf Karton zugeordnet.

Till Neus Thematik umfasst nicht weniger als das gesamte Universum, von seinen Anfängen bis in die Unendlichkeit. Er lässt sich anregen von Darstellungen auf alten geografischen Karten, von Überlieferungen uralter Mythen verschiedener Kulturen, von Begegnungen mit Kunstwerken früherer Epochen, von Begegnungen und Erfahrungen im eigenen Leben. Diese Reize verwandelt der Künstler in epische Malerei, die uns über das Leben als solches erzählt, über Themen, die immer da waren und immer sein werden.

Und oft versteckt er Dinge im Bild, die uns erst nach längerem Betrachten auffallen, die wir erst nach und nach entschlüsseln. Und gerade dieses Phänomen des allmählichen Entdeckens hat den Schülerinnen und Schülern sehr viel Freude bereitet und sie motiviert, lange hinzuschauen und im Betrachten zu verweilen. Dass Till Neu uns diesen Zugang höchstpersönlich an seinen Originalwerken ermöglicht hat und uns auch von der Entstehung seiner Werke erzählt hat, hat alle beeindruckt.

Den zweiten Teil unserer Begegnung nahmen dann drei Unterrichtsbesuche des Künstlers bei uns im Gymnasium am Rotenbühl ein. In der ersten Doppelstunde lernten die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses eine andere Herangehensweise beim Zeichnen. Das war sehr spannend! Auf der Grundlage der Hemisphärentheorie des Nobelpreisträgers von 1981 Roger Sperry und  der Veröffentlichung von Betty Edwards von 1979 mit dem Titel "Drawing on the Right Side of the Brain"  führte uns Till Neu in seine Methode des "Empfindungszeichnens" ein. Zunächst zeichneten wir, wie gewohnt, das, was wir sahen. Aber dann zeichneten wir dasselbe, ohne auf unser Blatt zu schauen! Und in einem weiteren Schritt entstanden Zeichnungen auf dem Blatt von Dingen, die nicht beobachtet, sondern lediglich ertastet wurden.

Das erforderte viel Mut und Konzentration, aber wir wurden mit wunderschönen Ergebnissen belohnt, bei denen die eigene "Handschrift", die Darstellung von persönlich geprägten Spuren im Vordergrund steht, nicht die Funktion der Abbildung.

In den beiden nächsten Doppelstunden experimentierten wir mit Material und Farbe. Till Neu, der sich in seinem künstlerischen Schaffen mit der Acryltechnik und verschiedenen Untergründen auseinandersetzt, hat uns Techniken und Methoden der Verarbeitung und Bearbeitung der Farbe gezeigt, die unsere Möglichkeiten stark erweitert haben. Dieser neue Umgang mit Farbe und Papier bzw. Karton hat uns sehr viel Spaß gemacht. Auch ich selbst habe viel dazugelernt! Und bei einer abschließenden gestalterischen Aufgabe habe ich erfreut festgestellt, dass meine Schülerinnen und Schüler schon ihre neuen Fähigkeiten in der Malerei angewendet haben.

Wir waren alle ausnahmslos begeistert über unsere "Künstlerbegegnung" mit Till Neu und wir hoffen, dass er es möglich machen wird, uns in diesem Kurs im neuen Schuljahr noch einmal zu besuchen. Er hat es uns in Aussicht gestellt!

M.Peiler

Projekt "Originale in der Schule" der Sparda-Bank Südwest

Im Rahmen des Angebotes der Sparda-Bank Südwest für Schulklassen haben wir bereits der Veranstaltung "Kunst ist Klasse" im "Kunst-Raum" der Bank in Saarbrücken teilgenommen.
Im Sommer 2012 wurde nun ein neues Projekt von der Sparda-Bank angeboten.
Es nennt sich "Originale in der Schule".

Man konnte sich als Schule im Saarland bewerben, um eine von 16 Serien mit fünf Original-Druckgrafiken verschiedener zeitgenössischer Künstler als Geschenk für die Schule zu erhalten. Es sind im Einzelnen "Grünes Segment" von  Georg Karl Pfahler, "Würfel auf dem Weg zum Quadrat" von Horst Rave, "Ultramarinberg" von Willibrord Haas, "Kathedrale über der Stadt" von Janc Soucek und "Fundstücke" von Peter Umlauf. Die Werke, Radierungen und Siebdrucke, sind im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts entstanden. Ausgewählt wurden die Druckgrafiken von Prof. Jo Enzweiler, dem künstlerischen Berater der Sparda-Bank.

Zur Bewerbung musste ein Konzept eingereicht werden, wie man diese Kunstwerke in den Unterricht im Fach Bildende Kunst einbinden könnte.
Gerade weil es im Unterricht von großer Bedeutung ist, die Begegnung mit Originalen zu ermöglichen, statt sich ausschließlich mit Drucken oder elektronischer Wiedergabe über Beamer in oft unzureichender Qualität zu behelfen, wurde ich gleich aktiv, als sich uns diese Chance bot.

Ich habe ein Konzept eingereicht, das innerhalb einer Unterrichtseinheit zum Thema "Kunst im 20. Jahrhundert" im Neigungskurs des Faches Bildende Kunst sowohl in der theoretischen als auch der praktischen Auseinandersetzung mit den Originalgrafiken verwirklicht werden könnte.

Und wir hatten Erfolg! Wir gehören zu den 16 Gewinner-Schulen und durften bei einem Empfang am 18.November 2012 in den Räumen des "Kunst-Raumes" der Sparda-Bank, zu welchem mich Frau Norrick als Vertretung der Schulleitung begleitete, unsere fünf Originale in Empfang nehmen.

Gerade weil es im Schulalltag leider aus organisatorischen Gründen nicht oft umgesetzt werden kann, Museen zu besuchen oder Begegnungen mit Künstlern zu ermöglichen, ist dies eine große Bereicherung für unser Gymnasium, die es allen Klassen erlaubt, am Original die Bilder zu analysieren, die Besonderheiten der verschiedenen druckgrafischen Techniken mit ihrer Stofflichkeit, die unverfälschte Farbwiedergabe zu ergründen, was nur am Original möglich ist.

Ich wünsche mir, dass die Bilder möglichst allen Schülern unserer Schule im Kunstunterricht nähergebracht werden.

Die PR-Beauftragten der Sparda-Bank werden das Projekt "Originale in der Schule" auch weiterhin begleiten. Wir sind aufgefordert, unsere Umsetzungen der Ideen im Unterricht beispielsweise durch Fotos, Berichte oder Besuche der Bankvertreter in der Schule rückzumelden. Ziel ist das Erstellen einer Dokumentation, die nachhaltig wirkend wiederum neue Anregungen für den Kunstunterricht geben könnte.

Nun werden wir noch einen geeigneten Ort in unserem Schulgebäude finden, an welchem wir dann allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft die Bilder künftig präsentieren werden.

Monika Peiler

"Wir mischen Farbe"

So sieht Farbenlehre in der Umsetzung aus!

Die Klasse 5ab  mischt hier Gouachefarben.

Durch praktisches Tun erfahren die Schüler und Schülerinnen, wie aus den drei Grundfarben ein bunter Farbkreis entsteht.

Kunst ist Klasse, 28.10.2010

Ein Projekt der Klasse 6ab von Frau Monika Peiler und 29 Schülerinnen und Schülern

Sparda-Marketing-Chef Werner Altpeter begrüßt im Seminarraum die Schüler mit ihrer Klassenlehrerin und Kunsterzieherin Monika Peiler und stellt die Betreuungsmannschaft vor:

  • Wolfgang Birk, Kunsterzieher und Romanist, langjähriger Mitarbeiter in der Modernen Galerie Saarbrücken, aktuell tätig im Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), wird als versierter Museumspädagoge die Schüler durch die Moderne Kunst der Sparda-Bank führen und verschiedene Materialexperimente mit den Schülern machen, außerdem ihnen die Möglichkeit geben, in der Schlosskirche mit einem Frage-Antwort-Computer zu arbeiten..
  • Friedrich Hatzenbühler, Literatur- und Sportwissenschaftler, nahezu 40 Jahre Mitarbeiter beim Saarländischen Rundfunk, wird eine umfangreiche Bilddokumentation über den Besuch der Schüler im Kunstraum der Bank und in der Schlosskirche sowie eine  bebilderte Textdokumentation für die Schulwebseite anfertigen.

Birk und Hatzenbühler haben vor 6 Jahren die „Kunst-ist-Klasse“- Einrichtung als Kooperation zwischen Sparda und dem Kultusministerium entwickelt.

Im Seminarraum:

Birk schlägt vor, eine „Geschichte“ nachzubauen: Stellt euch vor, ihr seid im Schulhof und immer wieder versuchen welche, euch umzurennen. Wie könnte man sich da helfen: Mehrere Schüler dürfen sich eine Lösung ausdenken. Die Lösung: Drei Kinder umfassen sich und verhindern so ein Anrempeln durch andere. Die Lösung bedeutet gleichzeitig ein Einstieg in eine interessante Lebensweisheit:  Einigkeit macht stark. Wer vereint ist, dem ist schwerer beizukommen. Diese Maxime wird auf einer „Wiese“ mit jeweils 4 schweren Eisenplatten von jeweils einer kleinen Gruppe nachempfunden und gebaut.

Im Kunstraum:

Betrachten und Diskutieren einer Metallkonstruktion („Maestro“ von Christoph Freimann). Danach eingehende Diskussion der „sich kämmenden Frau“ von Alexander Archipenko. Frage: Was ist wichtig am Kunstwerk –sofern es noch gerade ein gegenständliches ist -? Antwort: Was nicht unbedingt figürlich höchstnotwendig ist, wird weggelassen = abstrahiert. Dadurch deutet sich die abstrakte Kunst.

Hinweise auf die erste Abstraktkunst durch Auguste Rodin mit seinem „Schreitenden“:

Was zuvor noch ausführliche Körperdarstellung gewesen ist, wird als Abstraktkunstwerk reduziert auf das Schreiten = Gehen, um zum Thema des Laufens= Vorlaufens = auf den Vorläufer Jesu zu kommen. Zwar einigermaßen umständliche, aber in sich logische Hinführung.
Ein weiteres abstraktes Kunstwerk fasziniert die Schüler: Michael Croissants „Kopf“ wird erst ohne Erklärung besichtigt (Friedrich verdeckt die Objektbeschreibung  und die Kinder raten)
Recht schnelle Auflösung – schon im ersten Durchgang kommt die Lösung „Kopf“, die durch den üblichen Gag – eines Aufsetzens von Friedrichs Brille noch untermauert wird.

Frage: Gibt es ein unendliches Kunstwerk?

Die Kinder verstehen Schritt für Schritt, dass es Kunstwerke gibt, die man „weiterdenken“ kann, um sie letztendlich gedanklich in der Unendlichkeit anzu- siedeln. Mit Klaus Staudts Prismenkonstruktion wird dieses Problem auch greifbar verständlich und führt so logischerweise zur „unendlichen Säule“ von Constantin Brancusi.
Mit den Bildern auf der Großleinwand von Georg-Karl Pfahler und dem großen Familien-Farben-Bild von Boris Kleint wird den Schülern die Dimension der Begrenzung und der Unbegrenztheit eines grafischen Kunstwerks näher gebracht.  Hier  ganz besonders bei Kleint intensive und sehr eifrige Mitarbeit der Kinder, besonders im Aufsuchen und Auffinden von Farb- und Form-Familien oder – Verwandten.
Die Unterschiede zwischen Granit und Marmor werden anhand des Prantl-Steins und der Marmor-Plastik von Heinz Oliberius ausdiskutiert und geklärt.

Weiter im Seminarraum:

Faltarbeiten mit einem kleinen Papierblock, der „…egal wie, in eine größere Dimension gebracht „ werden sollte. Falten, Knicken, Rollen, Reißen, Knüllen,
Aufklappen, Einklappen, … alles ist erlaubt – nur von dem kleinen Block darf keine einzige Seite entfernt werden. Erstaunliche kühne und interessante Lösungen waren zu sehen.

Letzte Runde im Kunstraum:

Materialkunde war angesagt. Promenade durch den Kunstraum:
Alexander Archipenko – sich kämmende Frau
Werner Bauer - Lichtkunst
Michael Croissant - Kopf
Jo Enzweiler - Brunnen
Christoph Freimann - Maestro
Otto Herbert Hajek – Multiples Element
Erich Hauser – Würfel
Erwin Heerich - Kartonobjekt
Ewerdt Hilgemann – imploded cube
Leo Kornbrust - Polyeder
Kubach-Wilmsen-Team - Steinzeitung
Thomas Lenk - Schichtblock
Ben Muthofer - Lichtstele
Heinz Oliberius- Architektonische Vision
Georg Karl Pfahler - Orlando
Karl Prantl – kleiner schwarzer Stein
Sigurd Rompza – Spitziges Gelb
Robert Schad - Golum
Paul Schneider – „Sue ta ke tu“ = das bist du selbst
Klaus Staudt – o.T. (Dreieckskonstruktionen)
Hans Steinbrenner - Figur
Friedhelm Tschentscher – Plastik2
Thomas Wojciechowicz - Holzskulptur
Erwin Wortelkamp – Wandstück.

Spaziergang durch die Saarbrücken Innenstadt über die alte Brücke zur Schlosskirche

Die Schüler haben jetzt in der Schlosskirche die einzigartige Gelegenheit, an einem innovativen museumspädagogischen Event teilzunehmen: Die Arbeit mit bislang in der Museumspädagogik so noch nicht üblichen Medienhilfsmitteln.
In Kleinst-Gruppen arbeiten die jungen Leute an einem Programm, das von Wolfgang Birk zuvor speziell in Hinblick auf den Besuch der Schlosskirche in die Mini-PCs eingearbeitet worden ist.
In Dreier-Gruppen eingeteilt, bekommen sie kurz die Handhabung der Minicomputer erklärt. Die Kleingruppe muss aus sich heraus in einem zuweilen spannenden gruppendynamischen Prozess die eigene Zusammenarbeit und die Einteilung in die Recherchegruppe erleben. Dabei spielen Lese- und Rechtschreibkompetenz eine sehr große Rolle. Dennnoch finden die Kinder schnell heraus, dass nur durch Abwarten und Umherlaufen keine Fragen beantwortet werden, sondern sie müssen sich einerseits durch die Beschriftungen der Exponate und andererseits mit den Informationen an den verschiedenen zentralen Datengeräten des Museums die Informationen beschaffen, die zur Lösung der verschiedenen Fragen beitragen können. Der Zwang, in der Museumskirche in allen Ecken zu stöbern und zu suchen, bringt die Klasse auf diese Art und Weise den Museumsinhalten besonders nahe.

Friedrich Hatzenbühler
für Gymnasium am Rotenbühl
28.10.2010