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Dienstag, 13.11.2018

Die Berufsorientierung am GaR

Unser Programm zur Studien- und Berufsorientierung enthält viele einzelne Mosaiksteine, die ineinander greifen. Unser Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler im Verlaufe ihrer Schulzeit eine vielfältige und fundierte Berufs- und Studienorientierung erhalten. Unsere Schule trägt damit der Situation Rechnung, dass die jungen Menschen heute vor besonderen Herausforderungen stehen.

Dieses Ziel kann nur erreicht  werden, wenn alle Beteiligten - Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern - zur Mitarbeit bereit sind und sich aktiv einbringen.

Dazu gehört beispielsweise, dass Schülerinnen und Schüler,

  • die  Bereitschaft entwickeln, sich schon früh mit der Frage ihrer beruflichen Zukunft und deren Vorausetzungen auseinanderzusetzen.

  • die außerschulischen Veranstaltungen und Lernorte wie Betriebspraktikum, Betriebsbesuche, Laborbesuche, Hochschulbesuche, Abimessen   usw.  nutzen, um  ihren Wissens- und Erfahrungshorizont  zu erweitern und die gewonnenen Erfahrungen angemessen im Hinblick auf ihre eigene Studien- und Berufswahl reflektieren.

  • die innerschulischen  Informationsangebote und Veranstaltungen nutzen, sich zu informieren, um sich einen immer größeren und genaueren Wissensstand über Studium/Ausbildung und Beruf selbstständig anzueignen,

  • die  Klassenleitungen und die Fachlehrer der  Schülerinnen und Schüler in ihrem Unterricht und an außerschulischen Lernorten Aspekte der ökonomischen Bildung und der Berufs- bzw. Studienorientierung (soweit es möglich ist) einbringen und damit die Schülerinnen und Schüler in ihrem schwierigen Entscheidungsprozess unterstützen. Im  Fachunterricht legen die Lehrkräfte eine wichtige Grundlage  für das spätere Studium bzw. den Beruf.

  • die Eltern/Erziehungsberechtigten ihre Kinder in ihren Stärken unterstützen, ihnen  helfen Frustrationen, auszuhalten und auf dem langen Weg unterstützend begleiten. Sie sind über Jahre hinweg ein wichtiger Ansprechpartner in Fragen der Zukunftsorientierung ihrer Kinder.

  • die Eltern (soweit es möglich ist) als Experten für bestimmte Berufe und Berufsfelder ihr Wissen und ihre Erfahrung im Rahmen von Elternvorträgen einbringen.

Eine Übersicht über wichtige Weblinks haben wir Leitet Herunterladen der Datei einhier zusammengestellt.

Berufswahl-SIEGEL 2018 geht an Saarbrücker Gymnasium mit herausragender Berufsorientierung!

Das Berufswahl-SIEGEL  wurde am 04.09.2018  im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Ministerium für Bildung und Kultur an das Gymnasium am Rotenbühl vergeben. Die mit dem SIEGEL ausgezeichnete Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Begleitung auf ihrem Weg in das Berufsleben. Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und Staatssekretärin Streichert-Clivot, Vertreterin des Ministeriums für Bildung und Kultur überreichten das Berufswahl-SIEGEL gemeinsam mit den Hauptgeschäftsführern Joachim Malter (VSU) und Dr. Heino Klingen (IHK), der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Heidrun Schulz sowie dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Bernd Reis.

Experten aus Schule, Berufsberatung und Wirtschaft hatten in diesem Jahr wieder die Aufgabe, die Bewerberschulen zu begutachten. Selbst für die geschulten Auditoren ist dies keine einfache Übung. Das SIEGEL zeichnet Schulen für herausragende Berufs- und Studienorientierung aus und gilt bundesweit als Zeichen für Qualität. Nur die Schulen, die die hohen Qualitätsansprüche erfüllen, werden für die Auszeichnung empfohlen. Die Jury, die sich aus Akteuren der Partnerorganisationen zusammensetzt, hat entschieden, welche Schule das SIEGEL in diesem Jahr erhält. Die Initiative Berufswahl-SIEGEL im Saarland, getragen von den Partnern VSU, IHK, HWK, Ministerium für Bildung und Kultur, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr sowie Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, verfolgt das Ziel, die Berufswahlkompetenz junger Menschen zu optimieren und die Qualität der Berufs- und Studienorientierung in der Schule weiterzuentwickeln und nachhaltig zu sichern. Die zugrunde liegenden Qualitätskriterien basieren auf den saarländischen Richtlinien für Berufs- und Studienorientierung des  Ministeriums für Bildung und Kultur vom Dezember 2016.

Das SIEGEL setzt bundesweit vergleichbar hohe Standards und lässt zugleich auch viel Raum für individuelle und schulspezifische Konzepte der einzelnen Schulen. Mit der Auszeichnung als SIEGEL-Schule wird das Engagement der Schule auf dem Feld der Berufs- und Studienorientierung auch nach außen sichtbar und Lehrkräfte werden für ihre Arbeit und ihr Engagement gewürdigt. Im Rahmen des Bewerbungsprozesses können die Schulen die Chance für sich nutzen und ihr Schulkonzept weiter optimieren. Durch die Auszeichnung der Schule als SIEGEL-Schule können die Eltern erkennen, dass ihre Kinder an der SIEGEL-Schule im Prozess der Berufs- und Studienorientierung gut begleitet werden.

www.alwis-saarland.de/<wbr>projekte/berufswahl-siegel/

Auszug aus der Pressemitteilung von SCHULEWIRTSCHAFT Saarland