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Mittwoch, 16.01.2019

"Singen und Musizieren für Frühaufsteher"

Seit nunmehr fast elf Jahren leite ich an unserer Schule die Musik-AG.  Es ist eine AG für alle Altersklassen. Neben Sängerinnen und Sängern besteht sie aus ganz vielen Instrumenten, z.B. Flöten, Violinen, Klarinetten, Klavier, Saxofon, Metallofonen, Xylofonen, Gitarren, E-Bass und Schlagzeug. Je nach Bedarf war auch schon einmal eine Harfe dabei ebenso wie ein Akkordeon oder eine Ukulele.

Die Proben finden zweimal wöchentlich in der Nullten Unterrichtsstunde (7.15 Uhr bis 7.55 Uhr) statt. Einigen mag das noch als mitten in der Nacht erscheinen, aber ich kann mich wirklich nicht über mangelnden Zulauf an Musikern beklagen. Das Musizieren vor Unterrichtsbeginn macht allen sichtlich Spaß und bringt gute Laune. Einige behaupten sogar, dass sie dann anschließend im Unterricht viel besser aufpassen können.

Die Bandbreite der Lieder und Musikstücke, die geübt und aufgeführt werden, ist sehr abwechslungsreich:

  • insgesamt fünfmal eine Musicalaufführung
  • regelmäßige Teilnahme am alljährlichen Adventskonzert
  • musikalische Gestaltung des Kennenlerntages für die neuen Fünferklassen
  • Teilnahme am alljährlichen Unterstufenvorspiel
  • Auftritt beim Benefizkonzert im vergangenen Oktober zugunsten latein-amerikanischer Straßenkinder    

Momentan proben wir in zwei Gruppen:
Die älteren Teilnehmer der AG haben gerade eine Rockband gegründet. Sie suchen ihre Lieder selbst aus und üben sie mit Begeisterung selbstständig ein.
Mit Spannung erwarten schon ihre Mitschüler den ersten Auftritt.

Daneben haben für die jüngeren Schüler/innen und die zarteren Instrumente der Musik-AG die Proben zum "Struwwelpeter" begonnen. Es handelt sich dabei um die bekannten Geschichten von Heinrich Hoffmann, die von Cesar Bresgen als Singspiel mit pantomimischer Darstellung vertont worden sind. Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b1 werden die pantomimische Darstellung übernehmen und auch das Bühnenbild und die Requisiten selbst herstellen.

Vorgesehen sind mehrere Auftritte im Herbst, unter anderem auch für die Kinder der Förderschule "Winterbachsroth" in Dudweiler, mit denen wir in Kontakt stehen. Zu diesem Anlass haben wir uns überlegt, die oft doch sehr brutalen Geschichten auf moderne Art aufzuführen und die allzu grausamen Details zu entschärfen. Aber mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

Lassen Sie sich überraschen!

Annemarie Schmitt

Der Struwwelpeter

Üben, üben, üben und üben:

Das war das Motto unserer Klasse, der 5b1 / 6b1. Fast immer in den Musikstunden probten wir letztes Jahr für ein ganz besonderes Ereignis: die Aufführung des Struwwelpeters. Anfangs übten wir nur drei Szenen: „Der Struwwelpeter“, „Die Geschichte des bösen Friederichs“ und „Der Zappel-Phillip“. Auch wurde schon gegen 7.10 Uhr mittwochs und donnerstags geprobt.

Die erste „offizielle“ Aufführung fand dann am Unterstufenvorspiel 2010/2011 statt. Dort wurden die Szenen nach den Musik-Vorspielen der anderen aufgeführt. Nur halt etwas amateurhafter als beim richtigen Vorspiel, zum Beispiel ohne Schminke...

Dann wurden auch die ersten anderen Szenen geprobt: „Der Suppen-Kasper“, „Die Geschichte von den schwarzen Buben“ und „Der Daumenlautscher“ (abgewandelt in den „Schnullernuckler“). Dann waren...

...SOMMERFERIEN...

Neue Fächer, neue Schüler, neuer Stundenplan, Weiterführung des Projekts. Proben, proben und noch mal proben! Die Maskenbildnerin des SR, Frau Görgen, kam auch mehrmals. Bis zur Aufführung noch mal Kleider besorgen und die Requisiten.

Dann, ein Tag vor der Aufführung (freitags), war Generalprobe. In der vierten Stunde wurden alle Stühle runtergebracht und dann hieß es für unsere Klasse: Schule aus. Vorerst. Dann, gegen 17.00 Uhr begann die Generalprobe. Ohne Verkleidung, ohne Schminke.

Samstag. Tag der Aufführung. Alle waren schon um 16.00 Uhr da. Umziehen, Requisiten vorbereiten und sich schminken lassen war das Motto am Tag der Premiere des Struwwelpeters zusammen mit „Motte und Co. Es wurde noch etwas gegenseitig erzählt, ein bisschen Glück gewünscht und gegen 16.45 Uhr traten dann die ersten Gäste ein. Und dann kam die Stunde des Grauens: 17.00 Uhr!

Die Ansage war vorbei, die Mädchen strömten auf die Bühne und dann begann die unser Stück. AM Ende der Aufführung, Riesenapplaus, die „Schauspieler“ strömten ins Publikum. Es begann nun „Motte & Co.“.

Am Sonntag noch mal.

...und dann war das Projekt schon wieder zu Ende. Es hat viel Spaß gemacht!

Jan-Jakob Langer, 6b1 

Szenen aus dem "Struwwelpeter"

Im Vorprogramm zu "Motte & Co" spielt die Musik-AG am 24. und 25.9.11 unter der Leitung von Annemarie Schmitt

Szenen aus dem "Struwwelpeter"
Musik: Cesar Bresgen
nach den Texten von Dr. Heinrich Hoffman

                                                               

Wer kennt sie nicht, die Geschichten um den Struwwelpeter, der seine Haare und Fingernägel nicht schneiden lässt und dadurch den Spott der anderen Kinder auf sich zieht? Das Paulinchen, das mit dem Feuer spielt und am Ende verbrennt, den Suppenkaspar, den Daumenlutscher, den Zappelphilipp und all die "bösen" Kinder, die nicht auf ihre Eltern hören und deshalb zum Teil sehr grausam bestraft werden?

Vor mehr als 150 Jahren hat der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann das Buch für seinen damals dreijährigen Sohn geschrieben und ihm daraus jeden Abend vorgelesen. Ob der Kleine daraufhin gut einschlafen konnte, weiß man bis heute nicht.

Dem österreichischen Komponisten Cesar Bresgen jedenfalls gefielen die Geschichten so gut, dass er daraus ein Singspiel für Kinderchor und kleines Orchester machte. Die einzelnen Rollen werden dabei pantomimisch dargestellt.

Die Rollen und ihre Darsteller/innen:
1. Der Struwwelpeter
Struwwelpeter: Katja Vater   
Tänzerinnen: Mona Al-Alime, Celine Erb, Jennifer Greuner, Lara Güth, Luna Köhler, Lisa Nozar, Asli Özcan, Merle Schmidt

2. Die Geschichte vom bösen Friederich
Friederich: Philipp Schönau
Gretchen: Lisa Nozar
Hund: Ali Tan Dalay
Katzen: Asli Özcan, Kathrin Raff
Doktor: Aleksej Katschalov

3. Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug
Paulinchen: Merle Schmidt
Katzen: Lara Güth, Celine Erb

4. Die Geschichte von den schwarzen Buben
Schwarzer Bube: Lisa Nozar
Ludwig: Mona Al- Alime
Kaspar: Kathrin Raff
Wilhelm: Jennifer Greuner
Nikolas: Ali Tan Dalay

5. Die Geschichte vom Daumenlutscher
Konrad: Luna Köhler
Frau Mama: Charlotte Kurtz
Schneider: Julius Möller

6. Die Geschichte vom Suppen-Kaspar 
Kaspar: Celine Erb
Haushaltshilfe: Jennifer Greuner

7. Die Geschichte vom Hans-guck-in-die-Luft
Hans: Noah Lahn
Hund: Ali Tan Dalay
Fische: David Altmeyer, Julius Möller, Philipp Schönau
Männer: Marcel Baumbach, Aleksej Katschalov

8. Die Geschichte vom Zappelphilipp
Philipp: Kathrin Raff
Mutter: Luna Köhler
Vater: Jan-Jakob Langer
Bedienung: Lara Güth, Asli Özcan

9. Finale
alle

Bühnenbild/Requisiten: Marcel Baumbach, Anne Becker, Max Eickelmann, Lorenz Speicher, Lukas Tiator, 
Maske: Melanie Görgen, Beate Hoffmann-Rahmen, Schülerinnen aus Klasse 8 und 9

Die Musiker/innen:
Charlotte Kurtz, Mara Wagner (Violine)
Birk Blechschmidt  (Sopranflöte)
Noah Lahn (Klavier/Metallophon/Percussion)
David Altmeyer, Ali Tan Dalay, Julius Möller, Philipp Schönau  (Percussion)
Lea Schwindt, Justin Weisang (Schlagzeug)

Der Chor:
Mona Al-Alime, Alina Böhler, Cindy Chen, Celine Erb, Jennifer Greuner,
Lara Güth, Jae In Lee, Lisa Nozar, Luca Ocsovai, Asli Özcan, Kathrin Raff,  Merle Schmidt, Isabelle Steffen, Katja Vater

Gesamtleitung und Klavier: Annemarie Schmitt