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Sonntag, 20-05-2012



Berufs -und Studienorientierung am GAR

Die Berufswahl – eine Herausforderung für junge Menschen

Die Berufswahl ist eine zentrale Herausforderung für junge Menschen. Sie ist eine  „Gelenkstelle des Lebenslaufs“.

Berufswahl ist eine komplexe Entscheidung, die sich über einen  längeren Zeitraum erstreckt. Sie ist eine der wichtigsten, gleichzeitig auch eine der schwierigsten Entscheidungen im Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Der Einzelne muss dabei seine Interessen und Fähigkeiten mit den Voraussetzungen und Anforderungen der Hochschule oder einer Ausbildung  sowie dem angestrebten Beruf zur Deckung bringen.

Junge Leute stehen bei ihrer Studien und Berufswahl vor besonderen Herausforderungen:

  • Wandel im Hochschulsystem und Ausbildungssystem wie z.B. Differenzierung der Studien- und Ausbildungsangebote, Einführung von Bachelor/Master, schneller Wandel der Berufsbilder,
  • Wandel der Arbeitswelt mit raschen technologischen Veränderungen, neuen Formen der Arbeitsorganisation und veränderten Qualifikationsanforderungen.
  • Unüberschaubarkeit von Studien-und Ausbildungsgängen: Angesichts  der Vielzahl von ca.11000 Studiengängen und ca. 400 Ausbildungsberufen ist eine Wahl nicht leicht zu treffen.

Für viele Schülerinnen und Schüler wird eine angemessene Studien- und Berufswahlentscheidung sowohl durch  Informationsmangel bei ihnen selbst als auch durch eine verunsichernde Informationsflut von vielen Seiten erschwert. Die Studien –und Berufsorientierung wird deshalb  von vielen nur halbherzig und häufig auch zu spät angegangen, was oft zu unnötigen Verzögerungen sowie zu Fehlentscheidungen bei der Studienwahl führt, was nicht zuletzt die hohe Zahl der Studienfachwechsler und Studienabbrecher belegt.

Die beschriebenen Herausforderungen erfordern ein angemessenes Übergangsmanagement, in dem die Schule eine wichtige Lotsenfunktion hat.
Der einzelne Schüler muss zwar seine Berufsentscheidung selbstständig fällen, er ist aber auf eine gezielte Unterstützung der an der Berufsorientierung beteiligten Institutionen Schule, Hochschulen, Berufsberatung sowie der Eltern angewiesen.

Wir wollen deshalb die  Berufswahlkompetenz- und die Berufsweltkompetenz  in unserer Schule zu einem zentralen Anliegen machen.

Dabei zielt die Unterstützung in die Richtung, dass der einzelne Schüler/die einzelne Schülerin sich Orientierungswissen und Handlungskompetenzen  angeeignet, seine Berufs- und Studienwahlentscheidung reflektiert und in eigener Verantwortung fällt.

Ziele unserer Schule

  1. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Begabungen und helfen ihnen bei der Klärung ihrer Interessen und Stärken.
  2. Wir bemühen uns, die unübersichtliche Flut der Informationen zu ordnen und für die Schüler im Hinblick auf ihre Studien- und Berufswahl durchschaubar zu machen.
  3. Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs haben nicht nur unterschiedliche Berufsinteressen, sondern stehen auch an unterschiedlichen Punkten ihres Berufswahlprozesses.
  4. Wir versuchen deshalb bestimmte Zielgruppen zu identifizieren und daraus verschiedene Angebote zu entwickeln.
  5. Wir geben verschiedene Impulse, die zum Nachdenken über Studien- und Berufswahl motivieren.
  6. Wir stehen als Gesprächspartner zur Verfügung und motivieren unsere  Schüler dazu gegebenenfalls fachlichen Rat einzuholen.
  7. Wir versuchen den Standards, die von kompetenten Stellen für die Berufsorientierung entwickelt worden sind, zu entsprechen und begreifen Berufsorientierung als Aufgabe der ganzen Schule.
  8. Wir verbinden in unserem Berufsorientierungskonzept Informations- und Wissensvermittlung , Handlungsbezug sowie Anregungen zur Selbstreflexion über Fähigkeiten, Eignung und berufliche Ziele.

Konkrete Angebote und Maßnahmen unserer Schule in den Klassenstufen 9 und 10

Ab Klassenstufe 9 setzt an unserer Schule die Berufsorientierung ein:

  • durch ein vierzehntägiges Öffnet internen Link im aktuellen FensterBetriebspraktikum in der Klasse 9 mit Vor- und Nachbereitung im Sozialkundeunterricht. Zur Vorbereitung gehören: die Information der Schüler und Eltern  über Ziele des Praktikums, Bewerbungsschreiben, das Führen des Praktikumsheftes sowie Informationen über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. Besondere Vorbereitung bekommen diejenigen Schüler, die ihr Praktikum in Frankreich absolvieren. Während des Praktikums werden die Schüler von den Fachlehrern der Klassenstufe besucht. Der Praktikumsbericht wird von den Sozialkundelehrern bewertet.
  • Der Öffnet externen Link in neuem FensterProfilpasses/Berufswahlpass, dessen Einführung freiwillig ist, hilft den Schülern ihre Stärken, Fähigkeiten und Interessen herauszufinden. Weiterhin strukturiert er die Angebote der Schule und ermöglichen eine verbesserte  Zusammenarbeit der an der Berufsorientierung Beteiligten, unterstütze die selbstgesteuerte berufliche Orientierung der Schüler und dokumentiert berufsrelevante Projekte und Maßnahmen. Die Einführung und Begleitung erfolgt durch den jeweiligen Klassen -und Sozialkundelehrer, die in Zusammenarbeit mit anderen Fächern die Berufsorientierung organisieren.
  • Wir nehmen an dem saarländischen Bildungsministerium initiierten und geförderten  Projekt "Öffnet internen Link im aktuellen FensterZukunft konkret" teil. Zu diesem Projekt gehörte im letzten Schuljahr für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9  BIZ-besuche, Betriebsbesichtigungen ,  Bewerbertrainings sowie Fachverträge von Eltern  zu unterschiedlichen Berufsbildern sowie in eigenen Klassen Wirtschaftsplanspiele.
  • In der Klassenstufe10 haben interessierte Schülerinnen und Schüler Gelegenheit an einem „Labortag“ in unterschiedlichen Laboren der Universität zu experimentieren und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Konkrete Angebote und Maßnahmen unserer Schule in den Kursstufen 11 und 12

  • Durch regelmäßige Information und Beratung bei der Fächerwahl von Seiten der Oberstufenleitung.
  • Durch allgemeine Orientierungsvorträge – was kommt nach  dem Abi ? durch die Berufs- und Studienberatung in der Klassenstufe 11 und 12 in Zusammenarbeit mit dem BIZ, der Universität und der Fachhochschule.
  • Durch Organisation von Besuchen an die Universität und an die Fachhochschule.
  • Durch stärker individualisierte Angebote wie konkrete Berufserkundungen, praktische Workshops, speziellere Vorträge zu verschiedenen Themen sowie internetbasierte Recherchen, z .B Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.berufenet.de
  • Durch Anknüpfungspunkte im Fachunterricht , in denen Bezüge zur Arbeitswelt hergestellt bzw.  Strategien des selbstständigen Lernens eingeübt werden. 
  • Durch Unterstützung der Schüler, die ein Juniorstudium angehen
  • Durch Kooperation mit ALWIS bei verschiedenen Projekten wie die Durchführung von Wirtschaftsplanspielen
  • Durch die Teilnahme am Börsenspiel der Sparkasse Saarbrücken
  • Durch Betriebserkundungen sowie Praktika an der Universität, die das naturwissenschaftlich-technische  sowie das wirtschaftliche Interesse der Schüler fördern und konkrete Erfahrungsräume bereitstellen sollen.
  • Durch die Weitergabe wichtiger Informationsquellen zur eigenständigen Studien- und Berufserkundung wie die Zeitschrift abi, sowie weiterer Infos und Internetadressen.
  • Durch die Seminarfächer mit der systematischen Einübung unterschiedlicher Kompetenzen, die besonders auf das Studium vorbereiten sollen. Die Seminarfächer BISF und "Abi , was dann?" dienen in besonderer Weise der Studien und Berufsorientierung.Beide Seminarfächer wollen durch den Dreischritt Selbsterkundung, Studienerkundung und Berufserkundung die Berufswahlkompetenz und Berufsweltkompetenz besonders zu fördern. Das Seminarfach BISF erweitert den Blick noch auf die interkulturellen Kompetenzen und die Einübung berufsrelevanter Französischkenntnisse, um sich im französchsprachigen Raum besser bewegen zu können.
  • Durch besondere Veranstaltungen wie Berufsorientierunsgstage. Am 16. März  2010 fand  in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr in den Räumen des Gymnasiums am Rotenbühl eine große Berufsorientierungsveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 statt. Sie bot für diese Jahrgänge rund 50 Vorträge und Workshops zu verschiedenen Studien- und Ausbildungsgängen sowie Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Berufsfeldern.
  • In unserer Schule gehört das Betriebspraktikum und die Begleitung der  Berufswahlentscheidung zum festen Bestandteil unseres Schulkonzeptes sowie der Schulentwicklung.  Betreuungslehrer versuchen den Prozess der Berufsfindung nach besten Kräften zu unterstützen. Dabei werden bei verschiedenen Maßnahmen Eltern und Elternvertreter werden in den Berufswahlprozess mit eingebunden.
  • Das organisierte Angebot im Klassen- und Kursverband macht die Eigeninitiative   der Schülerinnen und Schüler keineswegs überflüssig, ganz  im Gegenteil. Jeder muss selbst seine Fähigkeiten und Interessen herausfinden und unter den Berufen herausfiltern, was zu ihm passt und gleichzeitig Zukunft hat. Dabei sollten Eltern und Lehrer wichtige Gesprächspartner sein.

Eine Übersicht über alle Angebote kann Leitet Herunterladen der Datei einhier als PDF heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden.



Ansprechpartner

  • Ansprechpartner für die Oberstufe, Juniorstudium und besondere Kooperationen mit der Universität: Oberstufenleiter Öffnet internen Link im aktuellen FensterHerr Peters und seine Stellvertreterin Frau Flickinger
  • Ansprechpartner für allgemeine Berufs- und Studienorientierung, Kontakte zum BIZ  und zur Studienberatung der Uni und der FH, "Zukunft konkret" sowie den Berufswahlpass/Profilpass: Koordinator GesellschaftwissenschaftenÖffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail Herr Thielen

  • Ansprechpartner für das Betriebspraktikum: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailFrau Bitz

  • Ansprechpartner für das Seminarfach BISF: Landesfachberaterin Französisch: Frau Christmann und Herr Thielen.
  • Ansprechpartnerin auf Seiten der Eltern und Mitorganisatorin von "Zukunft konkret": Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailFrau Stürmer



Wichtige Internetadressen zur Studien- und Berufswahl

Allgemeine Informationen zu Studium

Informationen zu Berufsbildern

Eignungstests/Studienwahltests

Studienfinanzierung